Polizeiwillkür in Ehrenfeld

[caption id="attachment_372" align="alignright" width=""]Psychologische Kriegsführung[/caption] Man müsste eigentlich, so dachte ich mir, mal ein Erlebnisprotokoll schreiben. Als ProNRW am 8. Mai in Ehrenfeld demonstrieren durfte, stand ein Teil des Veedels auf dem Kopf: Polizeilich durchgesetzter Ausnahmezustand! Nicht etwa, dass den Nazis von Pro Köln der Zugang zu ihrer Kundgebung erschwert wurde, die wurden von der Polizei hinein eskortiert. Umgekehrt: Demonstranten und Bewohner wurden behindert. Fahrradfahrer und Fußgänger wurden weit vor dem Ort des Geschehens auf Rad- und Fußweg angehalten, mussten ihr Anliegen nicht etwa einem harmlosen Verkehrspolizisten, sondern einem bewaffneten Bereitschaftspolizisten (BP) möglichst glaubhaft vortragen und wurden dann auf die Innere Kanalstraße verwiesen.

