• XX. Bun­des­kon­gress der SDAJ

    „Die SDAJ in den kommenden Klassenkämpfen stark machen!“ Die UZ, die Wochenzeitung der DKP, veröffentlichte am 7. Oktober ein Interview mit Björn Schmidt, Vorsitzender der SDAJ, anlässlich des XX. Bundeskongresses der SDAJ in Hannover:

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  • Die Grün­dung der DKP in Köln

    Wieder legal Die Kölner Kom­mu­nis­ten waren durch das 1956 ver­füg­te KPD-Ver­bot in ihrer öf­fent­lich­keits­wirk­sa­men Tätig­keit fast total ein­ge­schränkt. Besten­falls waren ano­nyme Flug­blatt­ver­tei­lun­gen unter dem „Da­mok­les­schwert“ der Verhaf­tung oder Kün­di­gung des Arbeits­plat­zes mög­lich. Letz­te­res musste der Genosse Wil­helm Kis­sel, Seiler bei „Felten & Guilleaume“ und Mitglied der dortigen Betriebsgruppe erfahren, als er gegen Ende der 50er Jahre auf dem Weg zur Arbeit vom „K 14“ festgesetzt wurde.

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  • Wil­helm Kissel

    Untadeliger Charakter Wilhelm Kissel, über ihn schrieb gegen Ende der 50er Jahre der »Kölner Stadt­an­zei­ger im zy­ni­schen Stil des kal­ten Krie­ges: »Ge­ra­de weil Kis­sel so einen un­ta­de­li­gen Cha­rak­ter hat, ist er als Kom­mu­nist so ge­fähr­lich.« Wil­helm Kis­sel ist 1975 ge­stor­ben.

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  • Grete Hum­bach

    Die Widerstandskämpferin Grete Humbach starb im Alter von 100 Jahren Wenige Wochen nach ihrem ein­hun­derts­ten Ge­burts­tag ist die ehe­ma­lige an­ti­fa­schis­ti­sche Wi­der­stands­kämp­fe­rin Grete Hum­bach in der Nacht vom 19. auf den 20. April 2005 ver­stor­ben.

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  • Mar­tha Mense

    Martha Mense – mutige Antifaschistin, aufrechte Kommunistin! Eine kleine Sensation ereignete sich 2001 in der Be­zirks­ver­tre­tung Köln-Kalk. Dort wurde ein­stim­mig der Be­schluss ge­fasst, eine der Straßen im Neu­bau­ge­biet an der Ka­pel­len­straße nach der be­kann­ten Anti­fa­schis­tin Martha Mense zu be­nen­nen. Erst­mals trägt damit eine Straße in un­se­rer Stadt den Namen einer bekann­ten Kom­mu­nis­tin und DKP-Aktivistin.

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  • Kurt Bach­mann

    »Wir müssen Vorkämpfer der Menschenrechte sein.« Eine der heraus­ra­gends­ten Per­sön­lich­kei­ten der anti­fa­schis­ti­schen und Arbei­ter­be­we­gung in Köln war der Kom­munist und Wider­stands­kämp­fer Kurt Bachmann. Er wurde am 23. Juni 1909 als Sohn einer jüdi­schen Arbei­ter­fami­lie im benach­bar­ten Dü­ren gebo­ren, absol­vier­te ab 1924 eine Lehre als Leder­sor­tie­rer in Köln und arbei­te­te ab 1928 in einer Ger­be­rei in Luxem­burg.

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  • Faschis­ten ermor­den Kommunisten

    30. November 1933 – die ersten Köl­ner Kom­mu­nis­ten wer­den im Klin­gel­pütz von den Fa­schis­ten ermordet Im Juli 1933 fand im Ge­richts­ge­bäu­de am Appell­hof­platz der erste Schau­pro­zess der Nazis gegen Kom­mu­nis­ten statt. An­ge­klagt waren 17 Mit­glie­der der KPD und des Kom­mu­nis­ti­schen Ju­gend­ver­bands, denen Mord und Mord­ver­suche bei Aus­ein­an­der­set­zun­gen mit SA-Ter­ror­ban­den vor­ge­wor­fen wurde.

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