Elsaß­straße, vor 87 Jahren

Kund­ge­bung zur Erin­ne­rung an die Stür­mung der Elsaßstraße

Ein Grafiti stellt die Bewohner dar, die am 03.03.1933 in der Elsaßstr. die einrückenden Nazis mit Blumen- und Pisspötten attakieren.

Am Abend des 3. März mar­schie­ren SA-Schlä­ger in die Elsaß­straße. Nach­dem sie anfäng­lich zurück­ge­schla­gen wur­den, kamen sie gepan­zert und mit Maschi­nen­ge­weh­ren zurück, stürm­ten die Häu­ser. Über 70 Anwoh­ner kom­men in Haft, wer­den gefol­tert. Nicht alle über­le­ben das NS-Régime. Daran erin­nert eine Gedenk­ta­fel in der Elsaßstraße.

Sechs Jahre spä­ter beginnt der Zweite Weltkrieg. 

Gegen­wär­tig wer­den wir wie­der auf Krieg ein­ge­stimmt. Gegen Russ­land rich­tet sich das Groß­ma­nö­ver «Defen­der 2020». Seit Jah­ren wird Nazi­ter­ror behörd­lich ver­harm­lost, regel­recht geför­dert und betreut. Für Bun­des­wehr und Auf­rüs­tung ist immer reich­lich Geld da.

Wir erin­nern an die Stür­mung der Elsaß­straße mit einer klei­nen Kundgebung.

Sams­tag, 07. März 2020, 12:00 Uhr

Treff­punkt: Ecke Bon­ner Straße / Elsaßstraße

 


Auf­ruf zur Kund­ge­bung in der Elsaßstr.