• DrP vom Dezem­ber 2014

    Aus dem Inhalt: Das Zeug­haus, ein Leckerbissen Die Tie­fer­le­gung des Stadt­ar­chivs, die Stif­tung Stadt­ge­dächt­nis und die Affäre Lafaire Das Mani­fest – jetzt auch auf kölsch – Ist das nötig? Süd­afrika: 20 Jahre nach Ende der Apartheid Köln hat Schul­den versteckt Die Zei­tung als pdf  

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  • Bei­set­zung des Genos­sen Rein­hold Ages [aktua­li­siert]

    Ansprache des Vertreters des Kreisvorstandes der DKP-Köln Als Vertreter des Kreisverbandes der Deutschen Kommunistischen Partei möchte ich einige Worte an sie richten: Liebe Mitglieder der Familie, liebe Freunde und Bekannte, liebe Genossinnen und Genossen, Reinhold Ages erblickte – wie es so schön heißt – am 11. Januar 1930 in Riehl das Licht der Welt. Sein Elternhaus – sein Vater war Kommunist – entsprach dem vieler Kölner Arbeiterfamilien. Dies sollte seinen weiteren Lebensweg prägen: Zunächst der Besuch der Volksschule – während der Zeit des Hitler-Faschismus – und anschließend die Aufnahme einer Beschäftigung in Kalk.

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  • Zur Debatte um den Leit­an­trag des DKP-Parteitages

    Demokratieabbau und das strategische Gewicht von demokratischen Bewegungen in Programm und Leitantrag. Demokratie muß ständig erkämpft werden. Hier verknüpfen sich Aktivitäten zur Verteidigung der bürgerlichen Demokratie (etwa beim Thema Antifaschismus) und demokratischer Rechte, wie sie im Grundgesetz niedergelegt sind, mit solchen, die schon auf eine sozialistische Perspektive verweisen, weil sie Fragen berühren, die sich nur durch Einschränkung des Privateigentums an Produktionsmitteln beantworten lassen.

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  • Elsaß­straße in Köln, 3. März 1933

    Am 7. März gedachten Genossinnen und Genossen der DKP und einige antifaschistische Freunde der Ereignisse am 3. März 1933 in der Elsaßstraße und schmückten die Gedenktafel mit Nelken.Klaus Stein, der Kreisvorsitzende der Kölner DKP, sagte bei dieser Gelegenheit:„Es ist 30 Jahre her, dass diese Tafel angebracht worden ist. Sie würdigt die Bereitschaft der Anwohner der Elsaßstraße, sich des Terrors der Nazis zu erwehren. Das war am 3. März 1933. Kurz vorher war die SA zur Hilfspolizei ernannt worden. Sie marschierte am Abend in die Elsaßstraße. Vor der Machtübergabe an Hitler konnte sie das nicht wagen. Aus den Fenstern wurden Töpfe und andere Haushaltsgegenstände geworfen, darunter, hört man, auch Nachttöpfe. Die SA mußte sich zurückziehen, kam aber mit Polizei, mit Panzerwagen und Maschinengewehren zurück. 70 Anwohner wurden festgenommen. Nicht alle überlebten die Nazizeit.

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  • Kal­ker Junge, Arbei­ter­sport­ler, Kommunist!

    Unser Genosse Reinhold Ages ist am Morgen des 5.3.2015 gestorben. Im Spätsommer des Jahres 2014 erreichte uns, die Kölner DKP, die Nachricht, das Reinhold schwer erkrankt ist.Unsere Hausbesuche nahmen zu, zusätzlich zu denen, die sowieso regelmäßig bei ihm ein- und aus gingen. Da er um seine Erkrankung wusste, wollte er sich ein „geordnetes Scheiden“ organisieren. Er bat uns, die vielen Bücher, aber auch die Fahnen, Anstecknadeln, Fotos usw. zu übernehmen. Einer herannahenden Wohnungsauflösung sollten sie nicht zum Opfer fallen.Reinhold wurde am 11.Januar 1930 in Riehl geboren, 9 Jahre danach verlegten seine Eltern ihren Wohnsitz in das Innerste des Arbeiterstadtteils Kalk – in die „Kurze Strasse“ und hier, in diesem traditionsreichen Arbeitermillieu wuchs er heran. Hier war das hundertjährige Schaffen der kleinen Leute angesiedelt, vom Kleingewerbe bis zur großen Industrie, vom unscheinbaren Gemüsehändler der die Kalker versorgt, bis zum kriegswichtigen Weltunternehmen „Klöckner-Humboldt-Deutz“. Die Beschäftigten dieser und der vielen anderen angrenzenden Betriebe, wie die „Eisengießerei Peter Stühlen, „Stahlbau Liesegang“ und die Chemische…

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  • Elsaß­straße, Kund­ge­bung am Sams­tag, den 7. März

    Kund­ge­bung am Sams­tag, den 7. März 2015 ab 14.00 Uhr (Köln, Treff­punkt Bon­ner Str./Ecke Elsaßstr.) Elsaß­straße, 3. März 1933 Hit­ler war am 30. Januar 1933 Reichs­kanz­ler gewor­den. Sogleich stei­gerte sich der Ter­ror der Nazis gegen ihre Geg­ner. Schie­ße­reien waren an der Tages­ord­nung. Am 27. Februar wurde der Reichs­tag in Brand gesetzt, um die Tat den Kom­mu­nis­ten anzu­las­ten, so dass sie noch in der Nacht zu Zehn­tau­sen­den ver­haf­tet wer­den konn­ten. In die Elsaß­straße mar­schierte am Abend des 3. März 1933 die SA, die uni­for­mierte Schlä­ger­truppe der Nazis. Es flo­gen Müll­ei­mer und Blu­men­töpfe von Fens­tern und Dächern. Arbei­ter­sport­ler stell­ten sich der SA in

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