• Alter­na­ti­ver Zoch

    Zoch vorm Zoch Trotz des Schattens, der durch die Rücktritte von Papst und Schavan auf den Rosenmontag fiel, gab es was zu lachen. Dem offiziellen Zug vorweg »Zoch vorm Zoch« bewegten sich die Pappnasen Rotschwarz und machten sich durch ›Reichtum‹ lächerlich. Das Publikum wurde aufgefordert, Geld aus dem Fenster zu werfen, und folgte der Aufforderung säckeweise. Kenner erkannten Aktivisten von Attac und Occupy unter den Robin-Hood-Hüten, welche hochdotierte Gut- und Bösscheine an die Menge verteilten.

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  • »Erin­nern, eine Brü­cke in die Zukunft«

    Gedenk­stun­den in der Anto­ni­ter­kirche am 27. Ja­nuar 2013, dem Inter­na­tio­na­len Tag des Ge­den­kens an die Opfer des Holocaust. Am 4. Ja­nu­ar 1933 wur­den am Stadt­wald­gür­tel 35, in der Villa des Köl­ner Ban­kiers Schrö­der, die Wei­chen für die Ernen­nung Hit­lers zum Reichs­kanz­ler ge­stellt. 1947 sagte der Haus­herr im Nürn­ber­ger IG-Far­­ben­­pro­­zess dazu: »Ich, Kurt Frei­herr von Schroe­der, stelle hier­mit unter Eid frei­willig und ohne Zwang fol­gen­des fest: Am 4. Januar 1933 tra­fen Hit­ler, von Papen, Heß, Himm­ler und Kepp­ler in mei­nem Hause in Köln ein. Hit­ler, von Papen und ich bega­ben uns in mein Arbeits­zim­mer, wo eine zwei Stun­den dauern­de Be­spre­chung stattfand. … Papen (führte) aus,

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  • Haus­halts­kür­zungen der Stadt Köln und die Akti­vi­täten dagegen

    Fis­kal­pakt und kom­mu­nale Finanzen Am Freitag, 4. Januar 2013, veranstal­tete der Deutsche Städte- und Gemeinde­bund eine Presse­kon­fe­renz in Berlin. Es sprachen der Präsi­dent dieses kom­mu­nalen Spit­zen­ver­ban­des, Ober­bür­ger­meis­ter Chris­tian Schramm aus Baut­zen, und der Haupt­ge­schäfts­füh­rer des DStGB, Dr. Gerd Lands­berg, über die aktu­elle Lage der Kom­mu­nen in Deutsch­land. (Es gibt drei kom­mu­nale Spit­zen­ver­bän­de auf Bun­des­ebene: der Deutsche Land­kreis­tag, der Deutsche Städte­tag und der Deutsche Städte- und Gemeinde­bund. Sie sind in der Bun­des­ver­eini­gung der kom­mu­nalen Spit­zen­ver­bän­de zusammen­gefasst.)

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  • Pro­test gegen städ­ti­sche Kürzungen

    Jetzt schlägt’s 13! Pfarrer Franz Meurer hatte die Idee (»Nichts wie ran!«), aber OB Roters ist kein Robin Hood. Er nimmt den Armen, gibt den Reichen, statt umgekehrt. Den armen Kindern will er die Einschulungshilfe nehmen, die einzige warme Mahlzeit, den offenen Ganztag. Am Dienstag, den 18. Dezember, demonstrierten vor dem Rathaus mit den Kölner Wohlfahrtsverbänden (Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Paritätischer Wohlfahrtsverband, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie, Synagogen-Gemeinde), den 13 Kölner Bürgerhäuser und Bürgerzentren viele der Betroffenen.

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  • Besuch aus Genk

    Fordarbeiter aus Genk bei der DKP Köln.

    Solidarität mit den Fordwerkern in Genk/Belgien! [caption id="attachment_354" align="alignright" width=""] Größeres Bild[/caption] 12.12.2012 | Genossen der Partij van de Arbeid (PVDA) aus Genk, Arbei­ter vom dorti­gen Ford­werk, waren am vergan­genen Diens­tag zu Gast bei der DKP Köln. Das hatten wir bei einem kürz­lichen Besuch dort verein­bart. Turnus­mäßig wäre unsere Kreis­vor­stands­sitzung dran gewesen. Die wurde um eine Stunde vorver­legt und der Tages­ord­nungs­punkt »Der Kampf der Ford­werker gegen die Schlie­ßung des Werkes in Genk, Forde­run­gen und Perspek­tiven« kurzer­hand öffent­lich gemacht. Einige hundert Einla­dungen waren dazu vor dem Ford-Werk in Köln-Niehl verteilt worden.

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  • Pro­test gegen die städ­ti­schen Kür­zun­gen in Köln

    Am 18. De­zem­ber wird der Köl­ner Stadt­rat über weit­­rei­chen­de Kür­zun­gen be­r­a­­ten. update 19.12.2012 Zum Beis­piel: Ein Jahr vor der letzten Kom­mu­nal­wahl hatten SPD, Grüne und Linke im Stadt­rat beschlos­sen, den Kindern, deren Eltern den Köln-Pass haben, bei der Ein­schu­lung einen ein­ma­li­gen Zu­schuss von 160 Euro für die An­schaf­fung von Schul­ma­te­ria­lien zu ge­wäh­ren. Ein volles Drit­tel aller Kinder, die ein­ge­schult werden, ist arm und muss davon Gebrauch machen.

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  • Kreis­mit­glie­der­ver­samm­lung der DKP Köln

    Kreismitgliederversammlung, Blick auf die Versammelten.

    Köl­ner DKP be­schlie­ßt Schwer­punk­te für die näch­s­ten zwei Jah­re und ver­jüngt sich Wer die DKP für eine überalterte Partei mit nahem Ablaufdatum hält, hätte sich als Beobachter der Kreismitgliederversammlung der Kölner Organisation, die am 20. Oktober im Jugendgästehaus Riehl stattfand, gewundert: Neben vielen grauen Köpfen und weißen Bärten waren nicht wenige junge und ganz junge Mitglieder zu sehen. Auch die Tatsache, dass von den fast 40 Anwesenden aus allen Kölner Wohngebietsgruppen 18 nach der Jahrtausendwende und 10 sogar erst seit dem vergangenen Jahr der Partei beigetreten waren, zeigte, dass kommunistische Politik attraktiv sein kann, wenn sie sich der Probleme der Menschen annimmt und aktiv nach außen getragen wird.

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