Die Gründung der DKP in Köln

Wieder legal Die Kölner Kommunisten waren durch das 1956 verfügte KPD-Verbot in ihrer öffentlichkeitswirksamen Tätigkeit fast total eingeschränkt. Bestenfalls waren anonyme Flugblattverteilungen unter dem „Damoklesschwert“ der Verhaftung oder Kündigung des Arbeitsplatzes möglich. Letzteres musste der Genosse Wilhelm Kissel, Seiler bei „Felten & Guilleaume“ und Mitglied der dortigen Betriebsgruppe erfahren, als er gegen Ende der 50er Jahre auf dem Weg zur Arbeit vom „K 14“ festgesetzt wurde.
