• Hambi bleibt! Der Anfang vom Ende des RWE als Kohle-Konzern

    Wald retten -Kohle stoppen! Hambi bleibt! «Ich liebe die Natur und gehe auch gern im Wald spazieren», verriet Rolf Martin Schmitz unlängst dem Kölner Stadtanzeiger. Schmitz ist Vorstandsvorsitzender des Rheinisch-Westfälischen Energie-Riesen RWE. Für «Klüttenrolf» ist die Braunkohle weiterhin ein unverzichtbarer Energieträger, von dem das Wohl und Wehe unseres Bundeslandes Nordrhein-Westfalen, NRW, abhängt. Sein Kumpel Arnim «Diesel» Laschet, derzeit Minipräsident von NRW, der sogenannte «Landesvater», ist ganz derselben Ansicht.

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  • An der Ahr wie jedes Jahr!

    Die Köl­ner Innen­stadt­gruppe in Der­nau 3. Okto­ber 2018 | Dies­mal mit Edith und Heinz Stehr, die ges­tern aus Elms­horn gekom­men waren, um ihre Enke­lin in Köln zu besu­chen. Wir las­sen uns auf Bän­ken des Der­nauer Fest­plat­zes nie­der, in den Glä­sern Spät­bur­gun­der, das bevor­zugte Gewächs der Gegend. Die Win­zer­ge­nos­sen­schaft nennt sich Dager­nova, als Hin­weis auf den römi­schen Ursprung des hie­si­gen Wein­baus. Sie orga­ni­siert 600 Win­zer, die vor­wie­gend in Steil­la­gen zu arbei­ten haben, häu­fig im Neben­er­werb. Die beste Lage in Der­nau ist der Pfarr­win­gert, ein Berg­hang, der der Kir­che abge­run­gen wer­den musste. Das Innere des Ber­ges birgt den alten Atom­bun­ker der Bun­des­re­gie­rung

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  • Ham­burg: Dia­lek­tik & Materialismus

    Dialektik & Materialismus   In Hamburg gibt es einen interessanten «Gesprächskreis Dialektik & Materialismus». Am Samstag, den 15. September, war Prof. Kurt Bayertz eingeladen. Bayertz hat pünktlich zum Marxjahr unter dem Titel «Interpretieren um zu verändern, Karl Marx und seine Philosophie» (Beck, München 2018) über Marx' philosophische Voraussetzungen seiner ökonomischen Theorie geschrieben. Bayertz bezieht sich vor allem auf das berühmte Vorwort zur Kritik der politischen Ökonomie und untersucht den Satz «in der gesellschaftlichen Produktion ihres Lebens gehen die Menschen bestimmte, notwendige, von ihrem Willen unabhängige Verhältnisse ein, Produktionsverhältnisse».

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  • Miet­preis­bremse, Sozia­ler Woh­nungs­bau und Wohn­geld errei­chen ihre Ziele nicht

      Studie der Hans-Böckler-Stiftung   25. 09. 2018 | Im Auftrag der Hans-Böcker-Stiftung haben Dr. Andrej Holm, Stephan Junker und Kevin Neitzel anhand von detaillierten Mikrozensus-Daten für alle 77 deutschen Großstädte untersucht, wie die Mietpreisbremse, Sozialer Wohnungsbau und Wohngeld wirken. Offenkundig erreichen sie die gesetzen Ziele nicht. In den zehn größten deutschen Städten, in denen die Wohnungsnot besonders ausgeprägt ist, würde es beim gegenwärtigen Förderumfang 185 Jahre dauern, um die aktuelle Lücke an günstigem Wohnungen zu schließen.

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  • De Rude Pooz Okto­ber 2018

    Faksimile: De Rude Pooz, Kopf.

    Wohnungsnot und FerienwohnungenAktionen der Initiative «Wohnraum für Alle» vor Ort Stadtteil-Zeitungder DKP Köln-Innenstadt Die Oktober-Ausgabe wartet auf mit Berichten von der Protestaktion vor der Ferienwohnung Im Ferkulum 16 gegen die «SmartEstate Immobilienmanagement GmbH», die gleich ein ganzes Haus entmietet hat. Es schließt sich an, ein Blick auf den großen Rahmen, Globale (Finanz-)Krise und Krise der Kommunen, in dem eine solche Verschärfung der Wohnungsprobleme geschieht (Wegdrücken des gemeinnützigen Wohnungsbaus), sowie einen Einblick auf das Wüten dieses Privat-Prinzips in den nach Art. 28.2 des Grundgesetzes eigentlich selbstverwalteten Angelegenheiten der Daseinsvorsorge, also den Leistungen der sozialen und wirtschaftlichen Infrastruktur im Bildungs- und Gesundheitswesen, über die Müllentsorgung bis zum Kulturbereich und der Altenpflege.

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  • Wald­spa­zier­gang in Hambach

    Hambach, der Wald, die Braunkohle, das Klima, die Politik, das Führungspersonal, die Polizei, das öffentliche Interesse Heiße Schokolade und Befehlsnotstand Waldspaziergang am Sonntag, 23.9.2018 im Hambacher Forst Ein Sonntag in Hambach im September. Wieder mehr Menschen. Trotz intensivem Regen, Kälte und Verboten. Gute Stimmung und Zuversicht: «Das können die doch nun wirklich nicht mehr bringen.» «Erst den wirklich tollen Wald abholzen um dann das ohnehin überfällige Ende der Braunkohleverstromung auszurufen?» Aber dem NRW-Ministerpräsidenten Laschet, seinem Innenminister und RWE traut hier jeder jeden Blödsinn zu. «Die haben einfach nicht begriffen, was die Uhr geschlagen hat. Die haben keinen Plan für die Zukunft. Die tun so, als gäbe es den Klimawandel und die drohenden Katastrophen nicht. Die sind unberechenbar. Die können nur Auto und noch mehr Auto. Denen fehlen Verstand und jeglicher Begriff von Verantwortung. Die nehmen den Umweltschützern die Klettergeschirre weg und behaupten dann, dass sie die Blockade wegen fehlender Sicherheit der Umweltschützer in deren eigenem Interesse gewaltsam beenden müssten. Die…

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  • Köl­ner zei­gen Hal­tung gegen Rechts

      Für die Rechte Geflüchteter Köln, 16.09.2018 | Mit 10.000 Teilnehmern war es an diesem Sonntag eine der größeren Demonstrationen in Köln. Mit «Köln zeigt Haltung» stellte sich die Stadt bei wunderbarem Wetter und guter Stimmung mächtig gegen rechten Populismus und Angstmache, gegen «Einfache-Welt-Versteher» und für das Bleiberecht von Flüchtlingen. Die Botschaft: Menschenrechte und Menschenwürde, die unveränderbar im Grundgesetz eingemeißelt sind, gelten universal und dürfen nicht der Deutungshoheit von Rechtsnationalen, Rechtsextremisten, Neonazis oder der AfD geopfert werden. Es wurde Verantwortung eingefordert für die von uns mitverursachten Probleme durch eine falsche Wirtschafts- und Außenpolitik.

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