• Kund­ge­bung von 30 000 Men­schen für Frie­den, Frei­heit und Demokratie

    Kurdisches Kulturfest.

     Köln, Samstag, 3. September. Die Kundgebung von 30 000 Menschen für Frieden, Freiheit und Demokratie ist doch eher ein Fest. Alle sind sich einig im Protest gegen die Unterdrückung der kurdischen Bevölkerung in der Türkei und die völkerrechtswidrigen Angriffe türkischen Militärs gegen Syrien und die dort erfolgreich kämpfenden kurdischen Milizen. Wenige Tage zuvor hatte das Demokratische Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland e.V. (NAV-DEM) anlässlich des Weltfriedenstags am 1. September die deutschen Waffengeschäfte mit der Türkei kritisiert und zu Protesten aufgerufen. Deutsches Kriegsgerät wird gegen die zivile Bevölkerung in Kurdistan eingesetzt. Die türkischen Spezialeinheiten und dschihadistische Söldner benutzen bei ihrer Militäroffensive gegen die nordsyrische Stadt Dscharabulus deutsche Panzer. Seit Jahren wird der IS über den Grenzübergang in dieser Stadt mit militärischem Nachschub versorgt. Aber Mitte August sind die Syrisch-Demokratischen Kräfte (SDF), ein Bündnis der kurdischen Selbstverteidigungskräfte (YPG/YPJ) mit lokalen arabischen Verteidigungseinheiten kurz davor, Dscharabulus zu befreien. Das soll verhindert werden.

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  • Murat Çakır: Die Tür­kei nach dem Putsch

    Murat Çakır hat sich bis Ende August in der Türkei aufgehalten. Er berichtet und diskutiert auf Einladung der Kölner DKP über die Folgen des Putschversuchs vom 15./16. Juli 2016. Mittwoch, 21. September, 19.00 Uhr, in der Mütze, Berliner Straße 77. Murat Çakır ist von Beruf Wirtschaftsdolmetscher. Er war Bundesvorsitzender der Föderation der Immigrantenvereine aus der Türkei (GDF) (vormals FIDEF), als diese Organisation die Studie „Die Pseudodemokraten“ über türkische Lobbyisten, Islamisten, Rechtsradikale und ihr Wirken in der Bundesrepublik herausgegeben hat. Er hat Rosa Luxemburg ins Türkische übersetzt. Mitglied des Gründungsvorstands der WASG. Gegenwärtig ist er Leiter des Regionalbüros der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Hessen, Mitglied der Redaktion der Zeitschrift Infobrief Türkei und des Herausgeberkreises der Zeitschrift Marxistische Blätter. Der Flyer als PDF

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  • DKP Köln Innen­stadt feiert

    De rude Pooz-Pressefest Ein wunderbar entspanntes Fest der Kölner DKP-Gruppe Innenstadt bei 33 Grad Celsius. Nun, es gibt Störungen: ein Gewitterchen, das die amphibischen Eigenschaften des Freidenkerzentrums nur kurz auf die Probe stellt. Nass ist auch ein Wasserbömbchen, das Pänz platzen ließen. Sie sind aber bald mittels Bratwürsten mit uns Ungläubigen versöhnt - und sobald Paco und Madeleine musizieren. Auch erwachsene Nachbarn nutzen das Angebot an Kuchen, Grillgut, Kölsch, Alt, Rotwein. Die Tombola sorgt durch eine erstaunlich geringe Anzahl an Nieten für glänzende Augen. Erasmus Schöfer schildert ein Ereignis aus dem Frühjahr 2011, als ein mutiger Maulwurf, der Tischler Jonas Z., zusammen mit anderen Besetzern des Hambacher Forstes die Riesenbagger der Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerke aufhalten konnte. Es ist eine der „Kalendergeschichten des rheinischen Widerstandsforschers“. hier weitere Fotos von Klaus (bis auf eins)

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  • Fri­sche Luft für Mülheim

    Alarm: Stras­sen­blo­ckade in Mülheim Fri­sche Luft für Mül­heim for­dern mitt­ler­weile 17 Initia­ti­ven, Ver­eine und Par­teien aus Mül­heim und beset­zen am Frei­tag, den 16.09.2016 den «Cle­vi­schen Ring». Die DKP befür­wor­tet diese Aktion und ruft eben­falls zur Teil­nahme auf. Alles wei­tere ist dem Flyer zu ent­neh­men.               

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  • Regen war ange­kün­digt – aber es kam anders.

    „Liebe Helga, heute bist du unsere Interbrigadistin“ Das erste Som­mer­fest der rechts­rhei­ni­schen Grup­pen der DKP-Grup­pen in Köln fand bei son­ni­gem Wet­ter am 20. August im Natur­freun­de­haus Kalk statt.Schon am Tag vor­her wur­den mit der Beschaf­fung und Zube­rei­tung der Spei­sen und Getränke die Vor­be­rei­tun­gen getrof­fen: Salate, Grill­fleisch (auch vega­ner Art) Spru­del­was­ser, Wein und natür­lich Bier wur­den im Schat­ten der his­to­ri­schen Gemäuer der ehe­ma­li­gen Zechen­braue­rei aufgebaut. Als poli­ti­sche Par­tei wurde selbst­ver­ständ­lich Wert auf ver­schie­dene inhalt­li­che Aus­sa­gen gemacht. Zwar stand das Fest unter dem Motto: „Der spa­ni­sche Bür­ger­krieg von 1936“, der sich nun zum 80sten Male jährte und von Achim in einem Kurz­re­fe­rat

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  • Nach dem Putsch

    (US-General Joseph F. Dunford beim Besuch eines Teils des beschädigten Parlaments am 1. August 2016 Gemeinfrei, File:160801-D-PB383-016 US-General Joseph F. Dunford Jr. tours parts of the Turkish Grand National Assembly that were destroyed during the failed July 15 coup in Ankara.JP)

    Refe­rat zum Erdo­gan-Putsch, das am 16.8.2016 in der Köl­ner Innen­stadt-Gruppe gehal­ten wurde. Nach dem Putsch Das Zen­trum für Tür­kei­stu­dien und Inte­gra­ti­ons­for­schung (ZfTI) an der Uni Duisburg/Essen setzt den Beginn des Put­sches auf den 15. Juli, 22.05 Uhr, an, als Jets über Ankara flie­gen und die Bos­po­rus­brü­cken in Istan­bul von Mili­tär gesperrt wer­den. Wenig spä­ter ste­hen an zen­tra­len öffent­li­chen Gebäu­den Mili­tärs. Die Gebäude des Gene­ral­stabs und des tür­ki­schen Geheim­diens­tes wer­den beschos­sen. Für das ZfTI Beweis, dass der Putsch nicht Resul­tat der Befehls­kette der tür­ki­schen Streit­kräfte sein kann. Um 22.30 Uhr sind Schüsse aus dem Gebäude des Gene­ral­stabs zu hören, Pan­zer und Mili­tärs

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