Demons­tra­tion am 14. März: Soli­da­ri­tät mit den Men­schen im Iran!

Sofor­ti­ger Stopp der Bom­bar­die­rung von Iran und Liba­non!
Völ­ker­recht ver­tei­di­gen!
Selbst­be­stim­mung für das ira­ni­sche Volk!

Die DKP Köln unter­stützt den Auf­ruf des Köl­ner Frie­dens­fo­rums zur Demons­tra­tion am 14. März 2026 in Köln.

Wann und Wo: 13 Uhr ab Haupt­bahn­hofs­vor­platz (Dom-Seite)

Wir ver­ur­tei­len den bru­ta­len Angriff der USA und Isra­els auf den Iran! Unter dem Deck­man­tel eines “Prä­ven­tiv­schlags” wird seit dem 28. Februar ein völ­ker­rechts­wid­ri­ger Angriffs­krieg geführt, der mitt­ler­weile die gesamte Region destabilisiert.

Uns liegt fern, die ira­ni­sche Regie­rung in Schutz zu neh­men, die noch im Januar die Pro­teste im Iran blu­tig nie­der­ge­schla­gen hat. Aber es muss klar sein:

  • Selbst­be­stim­mungs­recht wird nicht durch Bom­ben von außen geschaf­fen. Der Kampf der Men­schen im Iran für Demo­kra­tie und Frei­heit wird durch den Krieg von außen nicht gestärkt, son­dern geschwächt.
  • Es ging keine nukleare Bedro­hung vom ira­ni­schen Staat aus. Die Inter­na­tio­nale Atom­ener­gie­be­hörde bestä­tigte am 3. März erneut, dass es keine
    Hin­weise dar­auf gibt, dass der Iran ein­satz­fä­hige Atom­waf­fen hat.
  • USA und Israel geht auch nicht um Demo­kra­ti­sie­rung oder Befrei­ung der Bevöl­ke­rung. US-Kriegs­mi­nis­ter Hegs­eth machte klar: Es geht nicht um ein „Expe­ri­ment zum Demo­kra­tie-Auf­bau“ (Stern 2.3.26).

Was sie wol­len, ist ein Régime-Change im Sinne von  Trump und Net­an­yahu zur Fes­ti­gung der regio­na­len Vorherrschaft.

Dem­ge­gen­über soli­da­ri­sie­ren wir uns mit der Bevöl­ke­rung im Iran, mit allen den­je­ni­gen, die welt­weit für Men­schen­würde und Frie­den kämp­fen und tre­ten für das Selbst­be­stim­mungs­recht des ira­ni­schen Vol­kes ein. Nur die Ira­ne­rin­nen und Ira­ner dür­fen über die Belange ihres Lan­des entscheiden.

Der Krieg trifft die Zivil­be­völ­ke­rung: über 1300 Tote im Iran (Stand 8.3.26), Angriffe auf Wohn­ge­biete und Schu­len und Kran­ken­häu­ser. Und auch im Liba­non bom­bar­diert Israel die Bevöl­ke­rung im Süden des Lan­des und in Bei­rut. Über 12% der Bevöl­ke­rung des Lan­des sind inzwi­schen Bin­nen­ver­trie­bene. Und welt­weit lei­den die Men­schen unter jetzt schnell stei­gen­den Prei­sen auf­grund eines unver­ant­wort­li­chen Krieges.

Und im Schat­ten des Iran-Krie­ges hat der Völ­ker­mord in Gaza nicht auf­ge­hört. Israel hat erneut eine totale Bela­ge­rung des Gaza­strei­fens ver­hängt – Grenz­über­gänge wur­den geschlos­sen, Hilfs­lie­fe­run­gen ein­ge­stellt und huma­ni­tä­ren Hel­fern die Ein­reise ver­wehrt. Im West­jor­dan­land neh­men Land­raub und Gewalt durch Israel in bei­spiel­lo­sem Tempo zu.

Der Angriffs­krieg ist völ­ker­rechts­wid­rig! Deutsch­land darf sein Hoheits­ge­biet nicht für völ­ker­rechts­wid­rige Hand­lun­gen zur Ver­fü­gung stellen.

  • Für eine klare Ver­ur­tei­lung des völ­ker­rechts­wid­ri­gen Angriffs durch die Bundesregierung!
  • Keine Unter­stüt­zung des Krie­ges durch Deutsch­land! US-Mili­tär­ba­sen in Deutsch­land dür­fen
    nicht für den Krieg genutzt wer­den – Ram­stein schließen!
  • Diplo­ma­tie statt Eska­la­tion: Deutsch­land muss sich inter­na­tio­nal für diplo­ma­ti­sche Initia­ti­ven zur Been­di­gung des Krie­ges einsetzen.
  • Keine Abschie­bun­gen in den Iran!
  • Die Waf­fen­lie­fe­run­gen an Israel müs­sen gestoppt werden!
  • Das Asso­zi­ie­rungs­ab­kom­men EU-Israel muss aus­ge­setzt werden!
  • Für Völ­ker­recht, Selbst­be­stim­mung und Frie­den – gegen Mili­ta­ris­mus und Großmachtpolitik!

Auf­ruf als PDF