Geplante Kürzungen im Kölner Haushalt
«Wir sparen nicht!» Geplante Kürzungen im Kölner Haushalt. Gruppenabend der DKP Köln-Innenstadt Dienstag, den 19. Mai 2015, 19.30 Uhr, Freidenkerzentrum, Bayenstraße 11
«Wir sparen nicht!» Geplante Kürzungen im Kölner Haushalt. Gruppenabend der DKP Köln-Innenstadt Dienstag, den 19. Mai 2015, 19.30 Uhr, Freidenkerzentrum, Bayenstraße 11
Demonstration am 9. Mai in Köln »Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg.« Die Aufrufer erinnerten an die uneingelösten Konsequenzen aus der Befreiung: Immer noch gehe es um zivile Konfliktlösung und Verständigung statt Hetze und Eskalation, um Abrüstung und Rüstungskonversion statt Rüstungsproduktion und -exporte und um eine Wissenschaft und Bildung für den Frieden statt Rüstungsforschung und Kriegspropaganda! Der Schwur von Buchenwald bleibe Verpflichtung: »Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.« Aufgerufen hatten Attac (AK Geopolitik und Frieden), der Arbeitskreis Zivilklausel Köln, die DFG-VK Köln, DIDF Köln, DKP Köln, Kölner Friedensforum, SDS Köln und VVN-BdA Köln.

Der 70. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus wurde in der Welt – aber auch in Mülheim würdevoll begangen. Am 7.Mai fanden sich 20 Freunde der Mülheimer Friedensinitiative am Denkmal «Krieg – Faschismus – nie wieder» auf dem Mülheimer Ratsplatz ein. Wie in vergangenen Jahren wurden die einzelnen Messingtafeln mit viel Handarbeit, Stahlwolle, Schleifvlies und Polierpaste in einen würdigen Zustand gebracht und die umgebende Wiese gemäht. Anlaß waren drei Gründe: Erstens und damit der wichtigste war der am Tag darauf folgende 70. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus. 2. Der nunmehrig 30. Jahrestag der Errichtung dieses Denkmals und schließlich als drittes der

„Köln stellt sich quer“ gedachte der Befreiung am ihrem 70. Jahrestag. 200 Menschen trafen sich am Kölner Mahnmal für die Opfer der Gestapo, Hansaring/Ecke Kyotostraße, unweit des des Klingelpütz-Geländes. Im Aufruf heißt es: Der 8. Mai ist ein Tag der Besinnung gegen das Vergessen - er ist ein Tag des Gedenkens an die vielen Millionen Toten in der Sowjetunion, Europa, Afrika und in Asien. Jüdinnen und Juden, Roma und Sinti, Homo- und Transsexuelle, Kranke und behinderte Menschen, Menschen mit religiösen Hintergrund, die sogenannten „Asozialen“, Kommunisten, Sozialdemokraten, Gewerkschafter wurden verfolgt, gequält und ermordet. In den letzten Jahren wurde der 8. Mai auch zu einem Tag der Erinnerung – an die Brandanschläge auf Flüchtlingsheime, an die NSU-Morde und an Anschläge und die gewalttätigen Aufmärsche von extrem rechten Kräften. Fotos von Klaus Stein Am Schluß diees Beitrages ist die Rede Wolfgang von Uellenberg van Dawen zu lesen.
[update] Das Festival der Jugend findet über Pfingsten vom 22.–25. Mai im Kölner Jugendpark (Sachsenbergstraße, 51063 Köln) statt. Café K der DKP Samstag, 23. Mai Sonntag, 24. Mai Ankündigungstexte Kommunistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit Was sind die Aufgaben und Möglichkeiten von Kommunistinnen und Kommunisten in Betrieb und Gewerkschaft? Wie stehen sie zu Betriebsräten, was ist ihre Haltung in Tarifauseinandersetzungen, warum halten sie so verbissen an der Einheitsgewerkschaft fest? Und: Warum fällt es ihnen so schwer, Fuß zu fassen in den Betrieben und wieder Betriebsgruppen aufzubauen? Über diese und weitere Fragen diskutieren mit Euch neben weiteren die Genossen Olaf Harms (ver.di), Achim Bigus (IG Metall) und
Redebeitrag vonKlaus Stein Liebe Genossinnen und Genossen,liebe Freunde und Kollegen, »Am 8. Mai 1945 wurde ganz Europa von dem Verbrechersystem des deutschen Faschismus und seinem Krieg befreit. Mehr als 55 Millionen Menschen waren zuvor Nazi-Terror, Holocaust und Vernichtungskrieg zum Opfer gefallen. Millionen Menschen auf der ganzen Welt bezahlten den deutschen Griff nach der Weltherrschaft mit unvorstellbarem Leid. Anstifter und Nutznießer des Raub- und Vernichtungskrieges waren deutsche Banken und Konzerne. Die deutsche Wirtschaft profitierte von der ›Arisierung‹ und der Ausbeutung von KZ-Häftlingen und Zwangsarbeitern ebenso wie von der Ausplünderung der besetzten Länder. Es sind die AntifaschistInnen aller Länder und die Anti-Hitler-Koalition der Alliierten, unter denen die Rote Armee mit Abstand die größte Last des Krieges in Europa zu tragen hatte, die die Menschheit vom Faschismus befreit haben. Angesichts der deutschen Verantwortung für die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts muss die historische Konsequenz von 1945 verteidigt und an die nachfolgenden Generationen weitergegeben werden: Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen.«
Max von der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend Köln: Heute feiern wir den gestrigen internationalen Kampftag der Arbeiterklasse. Dabei ist der heutige Tag in seiner Geschichte nicht weniger politisch – und auf tragische Weise wichtig für uns. Am 2. Mai 1933 drohte die deutschen ArbeiterInnenbewegung mit der Zerschlagung der Gewerkschaften vernichtet zu werden. Viele KommunistInnen und SozialdemokratInnen waren im Vorfeld schon interniert und umgebracht worden. Der Sturm der Nazischergen auf die Gewerkschaftshäuser gab ein mahnendes Beispiel dafür, wie Kapitalinteressen und Faschismus Hand in Hand gehen können – und dass wir dem Faschismus nicht mit Duldung oder Hinhaltepolitik beikommen können.