• Kom­pli­zen­schaft und Staatsräson

    Zum Welt­kin­der­tag der Paläs­tina-Koor­di­na­tion in Köln. Eine Nachbetrachtung. Wie stellt man die Würde von Toten heraus? Unzäh­lige Trau­er­ri­tuale geben davon seit Jahr­tau­sen­den beredt Auskunft. Aber die ermor­de­ten Kin­der von Gaza kön­nen hier in Köln nicht auf­ge­bahrt wer­den, ihre toten Kör­per sind weit weg und Köln wäre bei mitt­ler­weile mehr als 17.000 toten Kin­dern mit immer neuen fri­schen Lei­chen bedeckt. Und auch der enge Mei­nungs­kor­ri­dor hier in der BRD lässt die Ver­öf­fent­li­chung von Pho­tos, Berich­ten, Video­se­quen­zen über das Grauen des Ster­bens, der Ver­zweif­lung, des aus­weg­lo­sen Lei­dens nicht zu. Die von der israe­li­schen Armee ermor­de­ten Kin­der blit­zen nur manch­mal, und dann als

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  • „NATO-Atom­kriegs­ma­nö­ver 2024 stop­pen!“: Demo am 12. Okto­ber in Nörvenich

    NATO-Atom­kriegs­ma­nö­ver 2024 stoppen! Auf­takt um 12.00 Uhr am Kriegs­flug­platz Nör­ve­nich, 12.30 Uhr Demons­tra­ti­ons­zug, ca. 13.00 Uhr Kund­ge­bung: Schloss­park Nörvenich Wir doku­men­tie­ren den Auf­ruf zur Demons­tra­tion und Aktion am 12. Okto­ber 2024 in Nörvenich: Die Zahl der ein­satz­be­rei­ten Atom­bom­ben ist welt­weit von den poli­tisch Ver­ant­wort­li­chen erhöht wor­den, so die SIPRI-Frie­dens­for­scher in ihrem Gut­ach­ten von Juni 2024. Etwa 2.100 Atom­bom­ben befin­den sich in höchs­ter Alarm­be­reit­schaft. Und die Eska­la­tio­nen im Ukraine-Krieg neh­men zu: Russ­land droht zumin­dest indi­rekt mit dem Ein­satz von Atom­waf­fen; die NATO ist zu nuklea­ren Gegen­schlä­gen bereit; die Ukraine hat ein Früh­warn­sys­tem für Nukle­ar­waf­fen in Russ­land ange­grif­fen; west­li­che Waf­fen dür­fen nun

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  • Frie­dens­de­mons­tra­tion am 3. Okto­ber 2024 in Berlin

    Bun­des­weite Friedensdemonstration Die Situa­tion in Europa und Nah­ost ent­wi­ckelt sich gefähr­lich in Rich­tung Groß­krieg. Statt sich für Frie­den ein­zu­set­zen, lie­fert der Wes­ten – ein­schließ­lich der Bun­des­re­gie­rung – immer mehr Waf­fen und beschleu­nigt die Eska­la­tion durch die Erlaub­nis, diese auch gegen rus­si­sches Gebiet ein­zu­set­zen. Atom­waf­fen wer­den wie­der ein­satz­fä­hig gemacht. Die deut­sche Regie­rung rüs­tet auf wie nie zuvor. Wir alle sol­len kriegs­tüch­tig gemacht wer­den. Eine „neue“ Wehr­pflicht droht. Das Geld für die Hoch­rüs­tung fehlt bei Kran­ken­häu­sern und Pflege, Rente und Sozi­al­leis­tun­gen, Bil­dung und Kitas, Bahn und Nah­ver­kehr. Glo­bale Her­aus­for­de­run­gen, die welt­weit nur gemein­sam gelöst wer­den kön­nen, um den Gene­ra­tio­nen, die uns fol­gen,

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  • Geschichte der Friedensbewegung

    Geschichte der bun­des­deut­schen Frie­dens­be­we­gung und ihrer Wirkungen Frie­dens­dem­ago­gie der NazisSeit dem Ende des Ers­ten Welt­krieg war gerade mal 21 Jahre ver­gan­gen, als sich die deut­sche Bevöl­ke­rung in den Zwei­ten het­zen ließ. Es wurde viel gelo­gen. Am 17. März 1933, noch vor dem Ermäch­ti­gungs­ge­setz vom 23. März, stellte Hit­ler vor dem Reichs­tag die Nazi­be­we­gung als eine Bewe­gung dar, die ein­zig dem Frie­den ver­pflich­tet sei. Er wolle die bestehen­den Ver­träge beach­ten. Allein auf dem Ver­hand­lungs­wege strebe er eine Revi­sion des Ver­sailler Ver­tra­ges an.

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  • Bus­li­nie 171. Da war doch mal was…

    Die Bus­li­nie 171 zwi­schen Kalk und Mül­heim wurde einst ein­ge­rich­tet, um die Bus­li­nie 159 zu ent­las­ten. Die DKP Köln-Kalk hatte eine sol­che Ent­las­tungs­bus­li­nie lange gefor­dert. Die Busse der Linie 159 waren lange Zeit zu Stoß­zei­ten immer bre­chend voll und eine echte Zumu­tung für alle KVB-Kun­den im rechts­rhei­ni­schen Köln. Mit dem Ent­las­tungs­bus 171 hatte sich die Situa­tion zwi­schen Kalk und Mül­heim deut­lich ent­spannt. Bis vor rund einem Jahr. Wegen Per­so­nal­man­gel bei der KVB wur­den die Linie 171 und auch wei­tere Bus­li­nien erst ein­mal still­ge­legt. Auch auf diver­sen Stra­ßen­bahn­li­nien wur­den die Takt­zei­ten ver­län­gert und führ­ten zu über­vol­len Stra­ßen­bah­nen und unzu­mut­ba­ren Bedin­gun­gen. Die Stra­ßen­bah­nen

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  • Migran­ten, Migran­ten, Migranten…

    Migran­ten, Migran­ten, Migran­ten… so gei­ferte kürz­lich Mil­lio­när und CDU-Chef Fried­rich Merz, immer unter­wegs im Auf­trag des Finanz­ka­pi­tals. Ihm zufolge lies­sen sich abge­lehnte Asyl­be­wer­ber, statt längst abge­scho­ben wor­den zu sein, im deut­schen Sozi­al­sys­tem ihre Zähne machen und näh­men angeb­lich der deut­schen Bevöl­ke­rung ihre knap­pen Zahn­arzt-Ter­mine weg. Fake-News, wie sich schnell her­aus­stellte. Irgend­was würde schon hän­gen­blei­ben und hel­fen, der AFD die Unzu­frie­de­nen abspens­tig zu machen. So lis­ten die Umfra­gen des Deutsch­land­Trend mit 44% Migra­tion als das Top-Thema in die­sem Land auf. „Asyl­kom­pro­miss“ und „Deutsch­land­pakt“ hei­ßen die Zau­ber­wör­ter mit denen den einen das Leben erschwert und den ande­ren Sand in die Augen gestreut wird:

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  • Woh­nungs­not im Kapitalismus

    In Köln gibt es aktu­ell mehr als 12 000 Woh­nungs­lose. Somit ist Köln trau­ri­ger Spit­zen­rei­ter in Nord­rhein-West­fa­len. Die Woh­nungs­not ist kein Rand­thema mehr. Uns allen begeg­net die­ses Pro­blem in unse­rem ganz per­sön­li­chen All­tag, ob bei der eige­nen Suche nach bezahl­ba­rem Wohn­raum oder aber im Stadtbild. In Kalk ist dies deut­lich zu sehen. Es gibt immer mehr Men­schen, die in unse­rem Veedel ihr Nacht­la­ger auf der Straße, vor Geschäf­ten oder in Haus­ein­gän­gen herrichten. Antatt die­sen Men­schen eine wür­dige Unter­kunft zur Ver­fü­gung zu stel­len oder sie in die Lage zu ver­set­zen eine eigene bezahl­bare Woh­nung zu bezie­hen, wer­den sie auch durch bau­li­che

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