• Pro­zess gegen bel­gi­sche Ford-Kol­le­gIn­nen am 20. Oktober

    Das Amts­ge­richt Köln hat den ver­scho­be­nen Pro­zess gegen die bel­gi­schen Ford-Kol­le­gen wg. «Land­frie­dens­bruchs» jetzt für Mon­tag, den 20. Okto­ber, 11.30 Uhr ange­setzt. Ab 10.00 Uhr wird es eine Kund­ge­bung vor dem Gerichts­ge­bäude geben. Wir rufen dazu auf, gegen die Kri­mi­na­li­sie­rung von Arbeits­kämp­fen zu kämp­fen, den Pro­zess zu besu­chen und sich auf der Straße mit den Kol­le­gIn­nen zu solidarisieren! Am Tag zuvor (Sonn­tag, der 19.10.) wird der Soli­k­reis 7. Novem­ber in Köln eine Ver­an­stal­tung zur Kri­mi­na­li­sie­rung von Arbeits­kämp­fen, zur Werks­schlie­ßung von Ford Genk und dem Kampf dage­gen sowie zu den Angrif­fen auf die Ford-Beschäf­tig­ten in Deutsch­land in die­sem Jahr organisieren.  Der Poli­zei­an­griff

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  • Vor neuer Kürzungswelle

    Bundeshaushalt 2015: Finanzminister Schäuble vermeidet neue Schulden und alle freuen sich. Die Schuldenbremse nennt er: Schwarze Null. Die Lasten werden auf die Kommunen überwälzt. Hin­ter­grund ist der Ko­ali­ti­ons­ver­trag: »Die von der letz­ten Gro­ßen Ko­ali­ti­on ver­ab­schie­de­te Schul­den­re­gel im Grund­ge­setz ist strikt ein­zu­hal­ten. […] Die ge­samt­staat­li­chen Ver­pflich­tun­gen aus dem Eu­ro­päi­schen Fis­kal­pakt sind ein­zu­hal­ten. Die Sta­bi­li­täts­kri­te­ri­en für De­fi­zit- und Schul­den­quo­te nach dem ver­schärf­ten eu­ro­päi­schen Sta­bi­li­täts- und Wachs­tums­pakt sind ein­zu­hal­ten. Der Sta­bi­li­täts- und Wachs­tums­pakt ver­langt ei­ne kon­se­quen­te Rück­füh­rung der ge­samt­staat­li­chen Schul­den­stands­quo­te auf un­ter 60 Pro­zent des Brut­to­in­lands­pro­dukts (BIP). Wir wol­len die Quo­te in­ner­halb von zehn Jah­ren von 81 Pro­zent (En­de 2012) auf we­ni­ger als 60 Pro­zent zu­rück­füh­ren. Bis En­de 2017 stre­ben wir ei­ne Ab­sen­kung der Quo­te auf un­ter 70 Pro­zent des BIP an.«

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  • Rechts­ter­ro­ris­mus und Behördenhandeln

    Abschlussbericht veröffentlicht Der Un­ter­su­chungs­aus­schuss des Thü­rin­ger Land­tags hat am 21. Au­gust sei­nen gleich­na­mi­gen Ab­schluss­be­richt ver­öf­fent­licht. Er ist 1.898 Sei­ten stark. Land­tags­prä­si­den­tin Bir­git Die­zel: »Mit dem Ab­schluss­be­richt ist ei­ne öf­fent­li­che Ent­schul­di­gung ge­gen­über den Op­feran­ge­hö­ri­gen und den 23 teils le­bens­ge­fähr­lich Ver­letz­ten der Spreng­stoff­an­schlä­ge in Köln ver­bun­den. Wir bit­ten sie für die Ver­däch­ti­gun­gen und für die lan­ge Zeit feh­len­der Em­pa­thie um Ver­zei­hung.« Um die Ver­bre­chen des NSU und die Tat­bei­trä­ge ih­rer Un­ter­stüt­zer auf­zu­klä­ren, müss­ten al­le An­stren­gun­gen un­ter­nom­men wer­den. Da­für wür­den sich die Ab­ge­ord­ne­ten des Thü­rin­ger Land­tags ein­set­zen.

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  • Der Kor­rup­ti­ons­herd Bau- und Lie­gen­schafts­be­trieb NRW

    Flüchtige Flächen, bewegliche Immobilien Re­fe­rat auf der Kreis­vor­stands­sit­zung der DKP Köln, 9. Sep­tem­ber 2014 Im Mai 2009 gab es Auf­re­gung im Düs­sel­dor­fer Land­tag. Land­tags­ab­ge­ord­ne­te von SPD, Grü­nen und CDU for­der­ten Auf­klä­rung über ei­ni­ge Grund­stücks­ge­schäf­te. Um Ab­tei­lun­gen der Fach­hoch­schu­le von Deutz in die Köl­ner Süd­stadt ver­la­gern zu kön­nen, hat­te der lan­des­ei­ge­ne Bau- und Lie­gen­schafts­be­trieb (BLB) be­gon­nen, Grund­stü­cke auf dem Ge­län­de der ehe­ma­li­gen Dom-Braue­rei von der Bau­wens-Grup­pe zu kau­fen. Ge­schäfts­füh­rer der Bau­wens-Grup­pe sind die Ade­nau­er-En­kel Paul Bau­wens-Ade­nau­er und Pa­trick Ade­nau­er.

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  • See­schlacht vor Helgoland

    Kreu­zer »Cöln« ver­senkt Vor 100 Jah­ren, am 28. Au­gust 1914, wur­de der Klei­ne Kreu­zer »Cöln« in der See­schlacht vor Hel­go­land ver­senkt. Durch den Un­ter­gang die­ses Kriegs­schif­fes ver­lo­ren 484 Men­schen ihr Le­ben. Ihr Tod ist die Fol­ge des deut­schen Mi­li­ta­ris­mus und Welt­macht­stre­bens.

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  • Anti­kriegs­tag in Köln am 1. September

    Liebe Mit­strei­ter für den Frieden,  anbei fin­det ihr den Auf­ruf für die Kund­ge­bung zum Anti­kriegs­tag in Köln am 1. Sep­tem­ber in gelay­oute­ter Form, getra­gen aktu­ell vom Frie­dens­fo­rum Köln, dem AK Zivil­klau­sel Köln, dem VVN-BdA Köln sowie der DFG VK Köln. Wei­tere Unter­stüt­zer wer­den lau­fend aktua­li­siert, noch­mal der Auf­ruf an alle Orga­ni­sa­tio­nen, die den Auf­ruf noch nicht unter­stüt­zen, die­sen in ihren Orga­ni­sa­tio­nen ein­zu­brin­gen. Für die Mobi­li­sie­rung zur Kund­ge­bung wird die Tage ein ent­spre­chend ergänz­ter Auf­ruf verschickt.  Frie­dens­be­wegte und anti­fa­schis­ti­sche Grüße AK Zivil­klau­sel Köln Auf­ruf für die Kund­ge­bung (pdf)  

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  • Krise und Krieg

    Fotomontage: Tote auf dem Schlachtfeld, Hyäne mit Zylinder. Bildunterschrift: »Krieg und Leichen – die letzte Hoffnung der Reichen«

    Krise und Krieg Vor hun­dert Jah­ren, am 4. August 1914, tapp­ten deut­sche Sol­da­ten in den Krieg gegen Frank­reich. Sie glaub­ten, Weih­nach­ten wie­der zuhause zu sein. Dass es ein Welt­krieg wurde, hat sich erst spä­ter her­aus­ge­stellt. Vor 75 Jah­ren, am 31. August 1939, dran­gen SS-Leute, als pol­ni­sche Frei­schär­ler ver­klei­det, in das Gebäude des Sen­ders Glei­witz, über­wäl­tig­ten die Mit­ar­bei­ter und rie­fen: „Hoch lebe Polen!“ Hit­lers Rund­funk­rede am nächs­ten Tag endete mit dem Satz: „Seit 5 Uhr 45 wird zurück­ge­schos­sen.“ Polen kapi­tu­lierte am 6. Okto­ber. Nie­mand ahnte, dass wir mit­ten im nächs­ten Welt­krieg waren. Kriege sind unpo­pu­lär, des­we­gen begin­nen sie in der Regel mit

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