• Die DKP-Köln zum Aus­gang der Kommunalwahl

    Erklärung des Kreisvorstands der DKP Köln zum Ausgang der Kommunalwahlen vom 25. Mai 2014 Der neue Rat der Stadt zeigt eine Verschiebung der Kräfte nach links. So konnte die Partei ‚Die Linke‘ (PDL) ihren Stimmenanteil auf 6,9 % steigern und ist nun mit sechs Abgeordneten im Rat vertreten – zwei mehr als 2009. „pro Köln“ musste massive Verluste hinnehmen, die auch nicht von der AfD politisch ausgeglichen werden konnten. CDU und FDP haben zudem ein bzw. vier Mandate verloren. Die spürbare Linksentwicklung ist auch außerparlamentarischen Bewegungen zu verdanken:

    Weiterlesen

  • Bir­likte – Zusam­men­ste­hen gegen faschis­ti­schen Terror

    Diskussion: »Die dunkle Seite des Anschlags der Nagelbombe«. Im Podium: Rainer Nübel (Journalist, Co-Autor des Buches »Geheimsache NSU«) Oliver Köhler (Journalist, WDR), Moderator, Ali Demir (Heimat für alle), Yavuz Narin ( Nebenklägeranwalt im NSU-Prozess) und Thomas Moser (Journalist, Co-Autor des Buches »Geheimsache NSU«)

    [caption id="attachment_168" align="alignleft" width="300"]Diskussion: »Die dunkle Seite des Anschlags der Nagelbombe«. Im Podium: Rainer Nübel (Journalist, Co-Autor des Buches »Geheimsache NSU«) Oliver Köhler (Journalist, WDR), Moderator, Ali Demir (Heimat für alle), Yavuz Narin ( Nebenklägeranwalt im NSU-Prozess) und Thomas Moser (Journalist, Co-Autor des Buches »Geheimsache NSU«)[/caption] »Im Extremfall gerinnt die Angst vor dem Fremden zu Gewalt und Terror.« (Kai Pfundt in einem Kommentar zum »Birlikte«-Festival in der Kölnischen Rundschau am Tage nach der Veranstaltung) Gerinnung? Haben wir es bei faschistischem Terror des NSU mit einem unaufhaltsamen natürlichen Gerinnungsprozess zu tun oder kann er gestoppt, gehemmt oder gar gefördert werden? In welcher Weise Verfassungsschutzämter bei der Organisierung des rechten Terrors behilflich waren und die Terroristen vor dem Zugriff der Polizei geschützt haben – diese Fragen wurden im Untersuchungsausschuss des Bundestags zum NSU gestellt, aber unzulänglich beantwortet. Warum sind ganze Konvolute von Akten auf Anweisung geschreddert worden? Warum können die Anleiter von V-Leuten nicht befragt werden? Diese Fragen werden immer drängender gestellt.…

    Weiterlesen

  • Die Keup­straße in Köln-Mülheim

    Eingangsportal des ehemaligen Direktionsgebäudes.

    Modernisierung sollte sich nicht mehr lohnen [caption id="attachment_227" align="alignright" width=""]Traditionsreiche Innschrift über dem Eingangsportal des ehemaligen Direktionsgebäudes[/caption] Sie lag an der Grundstücksgrenze der Draht- und Kabelfabrik Felten & Guilleaume. Ende der siebziger Jahre sollten die Häuser abgerissen werden. Sie behinderten zunächst die Produktion Eine Verbreiterung der Straße war vorgesehen.

    Weiterlesen

  • Gegen Neo­na­zis, Ras­sis­mus und Aus­gren­zung. Für eine gerechte und soli­da­ri­sche Gesellschaft!

    Dazu rief das Bünd­nis „Bir­likte – Zusam­men­ste­hen“ auf. Es besteht aus dem STERN, der Inter­es­sen­ge­mein­schaft Keup­straße, der Stadt Köln, der Künst­ler­initia­tive Arsch Huh – Zäng ussen­an­der, dem Kon­zert­ver­an­stal­ter Roland Temme, der Ama­deu Anto­nio Stif­tung, dem Schau­spiel Köln und dem Musi­ker Mario Rispo. Letz­te­rer sei mit der Idee zum STERN gegan­gen. „Dar­aus ent­stand dann die­ses fan­tas­ti­sche, drei­tä­gige Anti-Nazi-Fes­ti­val zu Pfings­ten, aus dem sich das Akti­ons­bünd­nis ‚Bir­likte’ gebil­det hat.“Vor 10 Jah­ren, am 9. Juni 2004, hat­ten zwei Neo­na­zis mit­tels einer Nagel­bombe 22 Men­schen in der Keup­straße ver­letzt, vier davon schwer. Sie­ben Jahre lang, bis zum Novem­ber 2011, wur­den die Täter unter den

    Weiterlesen

  • »Keup­straße ist überall«

    Am 9. Ju­ni jährt sich der Na­gel­bom­ben­an­schlag der NSU zum zehn­ten Mal Kut­lu Yurtse­ven von Mi­cro­pho­ne Ma­fia wohnt in der Ke­up­stra­ße in Köln-Mül­heim. Er sagt: »Nur auf Grund der Tat­sa­che, dass man nicht Ur­sprungs­deut­scher ist, wird man zum Op­fer und ge­rät ins Vi­sier. Und dar­an kann man nichts än­dern. Das hei­ßt: ich bin po­ten­ti­el­les Op­fer in der Zu­kunft. Dar­auf zielt der Ter­ro­ris­mus hin: Un­ge­wiss­heit, Angst, Ohn­macht und nichts an die­ser Si­tua­ti­on än­dern zu kön­nen. Es kann im­mer wie­der pas­sie­ren. Sie sa­gen: Ver­schwin­det hier. Das war der Plan der NSU. Mit Ter­ror will man Angst schü­ren. Da­zu kommt die Angst, dass man nach­her als Schul­di­ger da­steht.« Z­um Angst­herd soll­te die Ke­up­stra­ße wer­den.

    Weiterlesen

  • Kri­sen­ent­wick­lung und Kriegsgefahr

    Refe­rat auf der Kreisvorstandssitzung DKP Köln , am 13. Mai 2014 Die Krise ist kei­nes­wegs durch­ge­stan­den. Der Zustand der Über­ak­ku­mu­la­tion, in dem sich die Welt­wirt­schaft seit Jah­ren befin­det und der durch den Aus­bruch der Finanz­krise offen zutage getre­ten ist, dau­ert unver­än­dert an, just weil die Finanz­in­sti­tute welt­weit durch die Geld­po­li­tik der Noten­ban­ken gestützt wer­den. Die jetzt schon mons­tröse Domi­nanz und Über­pro­por­tio­na­li­tät des Finanz­sek­tors ver­hin­dert den fäl­li­gen, der kapi­ta­lis­ti­schen Krise übli­cher­weise fol­gen­den Wie­der­auf­schwung. Wir haben es allen­falls mit einer Zwi­schen­er­ho­lung zu tun. Selbst­ver­ständ­lich gibt es war­nende Stim­men. Was ist die Gefahr von der­ar­ti­gen Unsum­men fik­ti­ven Kapi­tals? Erfah­rungs­ge­mäß bil­den sich Kre­dit­bla­sen, die aus gerin­gem

    Weiterlesen