• Klaus Stein liest Leon­hard Frank

    Leon­hard Frank – »ver­brann­ter Dichter« Leon­hard Frank (1882−1961) ist einer der „ver­brann­ten Dich­ter“. Er ist im ärms­ten Würz­bur­ger Milieu auf­ge­wach­sen und hatte es beson­ders schwer in sei­ner Hei­mat­stadt. Durch sein Buch „Die Räu­ber­bande“ von 1914 wurde er schlag­ar­tig berühmt. 1933 mußte er emi­grie­ren, gelangte über Frank­reich in die USA. Als er 1950 in die Bun­des­re­pu­blik zurück­ge­kehrt, war er lite­ra­risch kaum noch wahr­zu­neh­men. In der DDR indes konn­ten seine gesam­mel­ten Werke erscheinen. In Würz­burg nahm man sei­nen 1949 erschie­ne­nen Roman „Die Jün­ger Jesu“ übel. Der Titel bezeich­net eine Bande von Jun­gen, die unmit­tel­bar nach dem Krieg in der Manier von Robin

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  • Inter­na­tio­na­ler Frau­en­tag bei der DKP Köln 2014

    Porträt: Christine vor DKP-Fahne.

    Internationaler Frauentag bei der DKP Köln Im 100. Jahr nach dem Beginn des Ersten Weltkriegs versammeln sich Kölner Genossinnen und Genossen und Freunde der Kölner DKP im Freidenkerzentrum, um von Frauen zu hören, die für den Frieden gekämpft hatten. Von Bertha von Suttner, der Friedensnobelpreisträgerin von 1905, stammt der Satz: „Keinem vernünftigen Menschen wird es einfallen, Tintenflecken mit Tinte, Ölflecken mit Öl wegwaschen zu wollen. Nur Blut soll immer wieder mit Blut abgewaschen werden.“Rosa Luxemburg schrieb noch am Abend des 4. August 1914 dreihundert Telegramme an mutmaßlich oppositionelle Funktionäre, mit der Bitte, Stellung gegen die Kriegsbeschlüsse der sozialdemokratischen Reichstagsfraktion zu nehmen und nach Berlin zu einer Besprechung zu kommen. Eine Enttäuschung. Nur Clara Zetkin sandte ihr Zustimmung, von den anderen waren allenfalls faule und dumme Ausreden zu hören, wenn sie überhaupt antworteten. Im Oktober 1914 begannen Rosa Luxemburg und Franz Mehring mit der Vorbereitung einer illegalen Zeitung „Die Internationale“. Die erste Ausgabe wurde sofort verboten und beschlagnahmt. In ihr schrieb…

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  • Kalle bleibt!

    Zwangsräumung vorerst verhindert 20. Fe­bru­ar 2014. Köln, Fon­ta­ne­str. 5: Kal­le Ge­rigk soll aus sei­ner Woh­nung raus, wo er schon 32 Jah­re lebt. Der Ge­richts­voll­zie­her hat sich für heu­te an­ge­kün­digt. Zwangs­räu­mung. Nach­ba­rin­nen, Nach­barn und Un­ter­stüt­zer, or­ga­ni­siert von der In­itia­ti­ve Recht auf Stadt, ha­ben die Nacht vor­sorg­lich im Trep­pen­haus ver­bracht, wei­te­re tap­pen ge­gen 7.00 Uhr her­an. Mit­tels Bol­ler­wa­gen ge­langt vom Bür­ger­zen­trum Feu­er­wa­che Kaf­fee, Milch und Brot vors Haus. Noch im Dun­keln er­klingt auf dem kal­ten Asphalt Bachs Dop­pel­kon­zert, d-Moll – zwei Gei­gen oh­ne das fäl­li­ge Or­ches­ter. We­nig spä­ter sind es schon 300 Men­schen, die die Zwangs­räu­mung blo­ckie­ren wol­len.

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  • Das Frei­han­dels­ab­kom­men mit den USA (TTIP)

    Referat auf der Mitgliederversammlung der Kölner Innenstadtgruppe Thema TTIP Lasst mich mit ei­nem Zi­tat aus dem Ko­ali­ti­ons­ver­trag be­gin­nen: »Ge­nau­so wie den Er­folg der Ver­hand­lun­gen der Eu­ro­päi­schen Uni­on über ein Frei­han­dels­ab­kom­men mit den USA (TTIP) stre­ben wir auch den zü­gi­gen Ab­schluss wei­te­rer Han­dels­ab­kom­men mit dy­na­misch wach­sen­den Schwel­len­län­dern an. Un­ser Ziel ist ei­ne Ver­tie­fung der Wirt­schafts- und Han­dels­be­zie­hun­gen. Da­bei set­zen wir auf mul­ti­la­te­ra­le Han­dels­re­geln. Bei EU-Han­dels­ab­kom­men soll die Ein­hal­tung der Ker­nar­beits­nor­men der in­ter­na­tio­na­len Ar­beits­or­ga­ni­sa­ti­on (ILO)-be­rück­sich­tigt wer­den, da­mit der Frei­han­del nicht zum Ein­falls­tor für Lohn- und So­zi­al­dum­ping wird.« (S. 16)

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  • Bil­fin­ger Ber­ger soll zahlen!

    Schaden: rund eine Milliarde Euro   Vor fünf Jah­ren, am 3. März 2009, stürz­te das Köl­ner Stadt­ar­chiv ein. Ar­chiv­gut aus Hun­der­ten von Jah­ren lan­de­te in der U-Bahn-Bau­gru­be. Zwei jun­ge Män­ner ka­men um. ­­Müh­se­lig wer­den in den fol­gen­den Mo­na­ten und Jah­ren die Ar­chi­va­li­en aus der Gru­be ge­ret­tet. Vie­les geht ver­lo­ren. ­

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  • Zum neuen Hochschulfreiheitsgesetz

    Gegen die Vermummung von Forschungszwecken! Seit 2007 gilt in NRW das Hoch­schulfrei­heitsge­setz. – Die Lan­des­re­gie­rung will jetzt ein Hoch­schulzu­kunftsge­setz. Das Hoch­schul­frei­heits­ge­setz von NRW wur­de sei­ner­zeit sehr flott aus der Tau­fe ge­ho­ben. Die In­itia­ti­ve hat­te das Cen­trum für Hoch­schul­ent­wick­lung (CHE) der Ber­tels­mann­stif­tung. Am 20. De­zem­ber 2005 ver­öf­fent­lich­te es zehn For­de­run­gen an ein Hoch­schul­frei­heits­ge­setz. An­geb­lich ging es um die Au­to­no­mie der Hoch­schu­len.

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  • Vier-Par­teien-Kon­fe­renz

    100 Jahre ers­ter impe­ria­lis­ti­scher Weltkrieg  Die Par­tei der Ar­beit Bel­gi­en, die Neue Kom­mu­nis­ti­sche Par­tei der Nie­der­lan­de, die Kom­mu­nis­ti­sche Par­tei Lu­xem­burg und die Deut­sche Kom­mu­nis­ti­sche Par­tei kom­men 2014 in Aa­chen zur Vier-Par­­tei­en-Kon­­­fe­­renz zusammen. 15. Februar 12:00 Uhr bis 16. Februar 18:00 Uhr Un­ter dem The­ma »100 Jah­re ers­ter im­pe­ria­lis­ti­scher Welt­krieg« tref­fen sich Kom­mu­nis­ten, um über die Leh­ren der Ver­gan­gen­heit und die Auf­ga­ben in der Zu­kunft zu de­bat­tie­ren. Im Vor­feld der Kon­fe­renz gibt es ei­ne De­mons­tra­ti­on der Par­tei­en durch Aachen. Demons­tra­tion gegen Krieg und Impe­ria­lis­mus: 15.02.14, 12 Uhr, Hauptbahnhof 100 Jahre nach dem Ers­ten Weltkrieg   ­

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