• IPPNW Köln: «Keine Grund­ge­setz­än­de­rung für Hoch­rüs­tung und Kriegs­tüch­tig­keit!» – Kund­ge­bung am 17. März 2025

    Keine Grund­ge­setz­än­de­rung für Hoch­rüs­tung und Kriegstüchtigkeit! Die CDU/CSU als ver­mut­li­che zukünf­tige Kanz­ler­par­tei ver­sucht noch vor der Instal­lie­rung der neuen Regie­rung, zusam­men mit der SPD und der noch regie­ren­den GRÜ­NEN-Par­tei in einem unglaub­li­chen Coup das Grund­ge­setz erneut zu ändern, um die­ses Mal Hun­derte Mil­li­ar­den Euro Kre­dite für die mili­tä­ri­sche Hoch­rüs­tung zu bewil­li­gen. Damit soll der Waf­fen­ex­port in die Ukraine wei­ter ange­kur­belt und die Bun­des­wehr „kriegs­tüch­tig“ gemacht werden. Die Angst vor einem Angriff Russ­lands auf NATO-Gebiet dient als Begrün­dung, wie schon bei der geplan­ten Sta­tio­nie­rung der US-Mit­tel­stre­cken­waf­fen auf deut­schem Boden. Bei­des wird uns ver­kauft als Abschre­ckung gegen Russ­land, das uns bedroht. Die

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  • Bericht über das Geden­ken in der Elsaßstraße

    Der dritte März 1933 warnt Eine bron­zene Gedenk­ta­fel in der Elsaß­straße (Süd­wand der Nr. 45) erin­nert seit 1985 an den Über­fall der SA auf die Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner der Elsaß­straße und an ihren Mut im Wider­stand gegen die Nazi­bar­ba­rei. Die SA hatte die Straße am 3. März 1933 gestürmt. Es stimmt, hier waren die Kom­mu­nis­ten beson­ders stark. Zudem hat­ten die letz­ten Wah­len hat­ten die KPD gestärkt. Anläśs­lich der Reichs­tags­wah­len am 6. Novem­ber 1932 wähl­ten 24,5 Pro­zent der Köl­ne­rin­nen und Köl­ner die KPD. Reichs­weit hat­ten die Kom­mu­nis­ten an Stim­men gewon­nen und die Nazis ver­lo­ren. Auf der Gegen­seite führte das zur Eile. Am

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  • Refe­rat zu den Bundestagswahlen

    Zu den Ergeb­nis­sen der Bundestagswahl Am Frei­tag, den 31. Januar 2025, schei­terte der Gesetz­ent­wurf der Uni­ons­frak­tion zur Ver­schär­fung der Asyl­po­li­tik. Es wurde knapp. 338 Abge­ord­nete stimm­ten dafür, 349 dage­gen. CDU und CSU hat­ten mit dem Gesetz dau­er­hafte Grenz­kon­trol­len, die Zurück­wei­sung „aus­nahms­los aller Ver­su­che ille­ga­ler Ein­rei­sen“, die Inhaf­tie­rung aus­rei­se­pflich­ti­ger Per­so­nen und täg­li­che Abschie­bun­gen gesetz­lich ver­an­kern wol­len. FDP, AfD und BSW hat­ten zuvor Zustim­mung signa­li­siert. Der Ver­such, mit der AfD ins poli­ti­sche Geschäft zu kom­men, also die soge­nannte Brand­mauer ein­zu­rei­ßen, führte über­all in der BRD zu hun­der­ten von dicht auf­ein­an­der fol­gen­den Demons­tra­tio­nen. Der WDR berich­tete dar­über am Sonn­tag, 2. Februar. Hun­dert­tau­sende Men­schen

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  • Anti­fa­schis­ti­sches Geden­ken in der Elsaßstraße

    3. März 1933: Die Elsaß­straße warnt Am 3. März 1933, vor 92 Jah­ren, drin­gen uni­for­mierte Nazi­schlä­ger in die Elsaß­straße ein. Die Anwoh­ner weh­ren sich. Wenig spä­ter stürmt Poli­zei mit Maschi­nen­ge­weh­ren und gepan­zer­ten Fahr­zeu­gen die Häu­ser. Sie nimmt 70 Män­ner und Frauen mit. Nicht alle über­le­ben das Nazi­re­gime. Eine bron­zene Gedenk­ta­fel an der Wand des Hau­ses Nr. 45 erin­nert heute daran. Die Aktion der SA war Teil des Ter­rors, der schon einige Tage zuvor, am 27. Februar 1933, anläss­lich des Reichs­tags­bran­des anwuchs. Den Reichs­tag hat­ten die Nazis selbst ange­steckt, sie beschul­dig­ten aber die Kom­mu­nis­ten. Bereits am 28. Februar 1933 wur­den mit der

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  • Inter­na­tio­na­ler Frau­en­tag 2025

    Frau­en­kämpfe ges­tern und heute Briefe der Klara Schabrod Klara Tuch­sche­rer, aktiv bei den „Kin­dern des Wider­stands“, wird über ihre Mut­ter Klara Schab­rod, eine kom­mu­nis­ti­sche Wider­stands­kämp­fe­rin berich­ten. Im Mit­tel­punkt wird der zehn­jäh­rige Brief­wech­sel mit Ihrem Ver­lob­ten Karl Schab­rod ste­hen, der 1934 zu einer lebens­lan­gen Zucht­haus­strafe ver­ur­teilt wor­den war. Dazu gibt es einen kur­zen Film (ca. 15 Minuten). Anschlie­ßend wol­len wir über die Eman­zi­pa­tion der Frauen vor dem Hin­ter­grund der der­zei­ti­gen reak­tio­nä­ren Ent­wick­lun­gen diskutieren. 08. März 2025Sams­tag, 15 Uhr Saal des „Kat’18“ Kar­täu­ser­wall 18 (Nähe Chlodwigplatz)

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  • Ausch­witz­ge­denk­tag

    27. Januar 2025 in der Antoniterkirche 2025 jährt sich die Befrei­ung des Ver­nich­tungs- und Kon­zen­tra­ti­ons­la­gers Ausch­witz zum 80. Mal. Der Orts­name dient als Meta­pher des Grau­ens. Sie ver­weist auf das Sys­tem des indus­tri­el­len Mas­sen­mor­des. Aber sie steht auch für den fes­ten Wil­len des „Nie wie­der!“: Nie wie­der Krieg, nie wie­der Faschi­mus! Dem­ge­gen­über dro­hen die Details der his­to­ri­schen Ereig­nisse zu ver­blas­sen. Das Grauen hat aber Gründe, Ziele und Nutz­nie­ßer, deren sich die poli­ti­sche Erin­ne­rung bemäch­ti­gen muss. Wie in den gro­ßen Demons­tra­tio­nen gegen die AfD zu Anfang des Januar 2025. Das KZ Ausch­witz bestand aus drei gro­ßen Kom­ple­xen: dem Stamm­la­ger, dem Ver­nich­tungs­la­ger

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