Ford Köln: Besuch aus Belgien

250 Ford­ar­bei­te­rin­nen und -ar­bei­ter aus dem bel­gi­schen Genk be­su­chen den Ge­samt­be­triebs­rat in Köln-Niehl

Kolleginnen und Kollegen vor Ford, im Vordergrund Polizei.

Das Ford-Werk in Genk wird schließen. So haben es die dortigen Manager ange­kün­digt. Alle 4300 Kolle­ginnen und Kol­legen sollen ent­las­sen werden. Betrof­fen sind die Fami­lien und im Um­feld weitere 6000 von dieser Fabrik abhän­gige Beschäf­tigte. Im Jahre 2010 waren 12% Lohn­verlust erpresst worden, angeb­lich, um die Zukunft des Werkes zu sichern. Prompt hat Ford 2011 welt­weit einen Rekord­gewinn von 8 Mil­liar­den Euro einfah­ren können. Belgien pumpte in den vergan­ge­nen 50 Jahren so hohe Summen an Sub­ven­tio­nen in das Werk, dass es eigent­lich schon längst dem Staat gehö­ren müsste.

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4000 in Köln verlangen »umverteilenl«

UmFAIRteilen-Protest

Kundgebung auf dem Roncalliplatz, im Hintergrund der Dom.

update: Teil­neh­mer­zahl
In­zwi­schen lie­gen An­ga­ben des Ver­an­stal­ters vor: es waren 4000.

Köln, 29.09.2012 | Der Aktionstag in mehr als 40 Orten in Deutschland begann in Köln mit einer Auftaktkundgebung am Roncalliplatz. Die anschließende Demo durch die Kölner Innenstadt endete auf dem Heumarkt zu einer Abschlusskundgebung.

Aufgerufen hatte ein aus mehr als 200 Trägern und unterstützenden Organisationen bestehendes Bündnis von Sozial- und Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Jugendorganisationen und Parteien.

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Nein zu Fiskalpakt und ESM!

Die Reichen sollen zahlen!

Video-Titel. »UmFAIRteilen – Reichtum besteuern!«.

Umfairteilen! Reichtum besteuern! Das ist die Forderung eines breiten Bündnisses zusammen mit Gewerkschaften. Kommt zur Demonstration am 29. September, 12.00 Uhr, Roncalliplatz.

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden. Gegenüber dem Fiskalpakt gibt es keine Vorbehalte. In zwei wesentlichen Punkten aber steht der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) zum Grundgesetz in Widerspruch:

  • Der ESM darf das Budgetrecht des Deutschen Bundestages nicht unwirksam machen
  • Die Maßnahmen des ESM dürfen nicht, wie vorgesehen, geheim bleiben. Der Vertreter der Bundesregierung im ESM-Gouverneursrat muss den Bundestag informieren und bleibt ihm rechenschaftspflichtig. Das Urteil verpflichtet die Bundesregierung zu Korrekturen des Vertrags.

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Gedenken an Gerd Humbach

Zum Ableben des Genossen Gerd Humbach am 27. April 2012

Zu einer bewegenden Gedenkveranstaltung kam es am 18. August 2012 im Naturfreundehaus Köln-Kalk. Einer Vielzahl von FreundInnen und GenossInnen, selbstverständlich auch seiner Familie, wurde in der von Peter Trinogga gehaltenen Ansprache aus Gerds Leben geschildert. Unser Dank gilt aber in erster Linie seiner Frau Helga, die zu dieser Begegnung einlud.

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Revolution!

Aus­stel­lung Wil­helm Klei­nen­broich im Stadt­mu­se­um Köln

update

Unter schwarz-rot-goldener Fahne: Revolutionäre auf Kölner Straße. »Hoch, Hoch, die Freiheit. Den drei Farben Sieg«.

23. Juni bis 16. September 2012
Kölnisches Stadtmuseum
Zeughausstraße 1-3

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Energiepreispolitik

Strommasten, Schornsteine, dampfende Kühltürme.

Warum der Strom wirklich teurer wird

Referat auf der Kreisvorstandssitzung

12. Juni 2012 | Die Industrie beschwert sich über die Höhe des Strompreises. Sie bezahlt in Deutschland 10,13 Cent/kWh, mehr als die Industrie in den Nachbarländern – in den Niederlanden: 7,88 Cent, in Spanien 7,12 Cent, in Frankreich 6,31 Cent. Das sei ein schwerer Wettbewerbsnachteil stellte das Handelsblatt am 23. Mai 2012 fest und untertitelte: „Trotz der Energiewende soll Strom bezahlbar bleiben, hat die Kanzlerin versprochen – doch die Preise explodieren. Verbraucher und Wirtschaft zahlen die Zeche – Deutschland droht eine schleichende Deindustrialisierung.“

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Polizeiwillkür in Ehrenfeld

Man müsste eigentlich, so dachte ich mir, mal ein Erlebnisprotokoll schreiben.

Als ProNRW am 8. Mai in Ehrenfeld demonstrieren durfte, stand ein Teil des Veedels auf dem Kopf:

Polizeilich durchgesetzter Ausnahmezustand!

Nicht etwa, dass den Nazis von Pro Köln der Zugang zu ihrer Kundgebung erschwert wurde, die wurden von der Polizei hinein eskortiert.

Umgekehrt: Demonstranten und Bewohner wurden behindert.

Fahrradfahrer und Fußgänger wurden weit vor dem Ort des Geschehens auf Rad- und Fußweg angehalten, mussten ihr Anliegen nicht etwa einem harmlosen Verkehrspolizisten, sondern einem bewaffneten Bereitschaftspolizisten (BP) möglichst glaubhaft vortragen und wurden dann auf die Innere Kanalstraße verwiesen.

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1. Mai 2012 – Tausende Kölner demonstrierten!

Großer Infostand der Kölner DKP auf dem Heumarkt

Mehrere tausend Menschen nahmen am internationalen Kampftag der Werktätigen an der traditionellen Demonstration der Gewerkschaften durch die Kölner Innenstadt und der anschließenden Kundgebung auf dem Heumarkt teil, darunter natürlich viele Mitglieder der DKP und der SDAJ, aber auch in Köln lebende Mitglieder ausländischer Kommunistischer Parteien wie z.B. der italienischen Rifondazione Comunista, der griechischen KKE oder der in ihrer Heimat seit Jahrzehnten blutig unterdrückten Tudeh-Partei des Iran.

Auf dem Heumarkt war das Infozelt der DKP wie in jedem Jahr unübersehbarer Anlaufpunkt für viele Interessierte und bot eine große Auswahl an Informationen über die Arbeit und Positionen der Kommunisten.

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