• Nach der Flut

    Erkun­di­gung im Ahrtal Foto: Klaus Stein DKP Köln Innen­stadt 3. Okto­ber 2021. Dra­ma­tisch ver­bo­gene Schie­nen, wo zuvor die Ahrtal­bahn fuhr. Ampu­tierte Brü­cken. Pro­vi­so­ri­sche Unter­stände aus Holz an Hal­te­punk­ten des Schie­nen­er­satz­ver­kehrs. Schot­ter­stre­cken. Die Ufer glatt, öde Flä­chen. Am Stra­ßen­rand Hel­fer­zelte, Con­tai­ner, Fahr­zeuge von Hilfsorganisationen. Die Der­nauer Brü­cke ist durch ein Pro­vi­so­rium ersetzt. 2018 erfreu­ten wir uns hier an den orts­fes­ten Äschen im Fluss und dem hoch­nä­si­gen Wind­hund, der sich huld­voll im Fahr­rad­an­hän­ger kut­schie­ren ließ. Die Ahr ist häss­lich gewor­den, grau­braun, wie die Schutt­hal­den und die gäh­nen­den Schaufenster. Der Gast­hof zur Saf­fen­burg ist seit dem 15. Juli ein öder Ort. Die Fens­ter ver­ram­melt.

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  • Außer­ge­wöhn­li­cher Wahl­er­folg der Kom­mu­nis­ten in Graz

    Bekommt die zweitgrößte Stadt Österreichs eine kommunistische Bürgermeisterin? Quelle: KPÖ Bekommt die zweitgrößte Stadt Österreichs, Graz, die Landeshauptstadt des Bundeslandes Steiermark (291 000 Einwohner) demnächst eine kommunistische Bürgermeisterin? Die am letzten Sonntag (26.9.21) abgehaltene Gemeinderatswahl hat dies in den Bereich des Möglichen gerückt. Falls dafür eine entsprechende Koalition mit anderen im Gemeinderat vertretenen Parteien zustande kommt. Das wäre wohl derzeit ein für ganz Europa einmaliger Vorgang.

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  • Die Ent­wick­lung der Preise

    Zwi­schen Hun­ger­löh­nen und Infla­tion – Das Kapi­tal lässt wählen Carl Sturtz­kopf, Kari­ka­tur, Privatbesitz Nach Anga­ben des Sta­tis­ti­schen Bun­des­am­tes vom 10. Sep­tem­ber lag die Infla­ti­ons­rate im August bei 3,9 Pro­zent im Ver­hält­nis zum Vor­jah­res­mo­nat. Das sei seit 1993 die höchste Rate. Sie wird mit Son­der­ef­fek­ten erklärt, zu denen die Sta­tis­ti­ker die zeit­weise Sen­kung der Mehr­wert­steu­er­sätze und den Preis­ver­fall der Mine­ral­öl­pro­dukte in 2020 zäh­len, also durch vor­mals unge­wöhn­lich nied­rige Preise. Aber die­ser Hin­weis ver­hüllt ein paar knall­harte Tatsachen. Die Ent­wick­lung der Preise.  

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  • «De Rude Pooz»-Pressefest Som­mer 2021

    Wählt Wal­ter! Der Grill raucht. Kuchen gibt es reich­lich, selbst­ge­ba­cken. Getränke im Über­fluss. Aber es trinkt ja kei­ner. Obwohl die klan­des­tine Frak­tion der Köln-Düs­sel­dor­fer Freund­schafts­ge­sell­schaft tätig gewor­den ist und Schu­ma­cher-Alt in Liter­fla­schen über die Stadt­grenze geschmug­gelt hat. Und Robert Kauf­mann, der extra aus dem Ems­land ange­reist ist, um uns mit Sauf­lie­dern anzu­spor­nen, kann mit die­sem Stoff was anfan­gen. Als die Alt-Vor­räte zur Neige gehen, beweist er außer Geschmack noch Uner­schro­cken­heit und wid­met dem Schre­ckens­kam­mer-Kölsch die gebo­tene Auf­merk­sam­keit. Und es gibt Ass­mann­häu­ser Spät­bur­gun­der. Das ist der Wein, des­sen Genuss sei­ner­zeit dazu bei­trug, den Dich­ter Fer­di­nand Frei­li­grath zum Genos­sen zu machen. In Eng­land

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  • «De Rude Pooz» Welt­kriegs­ge­fahr und Klimakrise

    «Die Post geht ab!» Quelle: DKP Köln, Gruppe Innenstadt Auch der Wahlkampf geht mit der druckfrischen Rude Pooz bedeutend leichter von der Hand. Kristallisiert auf zwölf Seiten, gleichsam einem Miniaturgemälde die politische Arbeit der Kölner Innenstadt-Gruppe vieler voraufgegangener Jahre. Unser Direktkandidat stimmt ein. Sars-COV2 hat deutlich aufgezeigt, wo die Fehler im System liegen, vor allem im Gesundheitswesen. Aber nicht nur da gibt es nur «Weiter so!», denn von Finanzzockern bis zu Wohnungkonzernen, in öffentlicher Daseinsvorsorge oder NATO gibt was zu holen; da geht die Post ab! Aber, trotz der blöden Tricks, uns von der Bundestagswahl fernzuhalten: «Wir sind als DKP und als Einzelkandidaten wählbar».

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  • Die Hoch­was­ser­ka­ta­stro­phe an Ahr und Erft

    «…trägt zur vom Koali­ti­ons­ver­trag gefor­der­ten Dere­gu­lie­rung bei» Foto: Beschä­di­gun­gen durch das Hochwasser. Bei der Flut­ka­ta­stro­phe star­ben 230 Men­schen, davon 189 in Deutsch­land und 41 in Belgien. Die Höhe der Sach­schä­den wurde am 9. August von Laschet allein in NRW auf 13 Mil­li­ar­den Euro geschätzt. Für Rhein­land-Pfalz wird min­des­tens der glei­che Betrag angenommen. Nie­mand mehr bestrei­tet, dass die wach­sende Häu­fig­keit der Extrem­wet­ter­er­eig­nisse durch die men­schen­ge­machte glo­bale Erwär­mung ver­ur­sacht ist.   Refe­rat von Klaus Stein zum Thema Hoch­was­ser an Ahr und Erft, gehal­ten auf der Mit­glie­der­ver­samm­lung der Köl­ner Innenstadtgruppe. Kata­stro­phe an Ahr und Erft Hoch­was­ser­ka­ta­stro­phe an Ahr und Erft (wei­tere Fotos)

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  • SDAJ und DKP ver­ur­tei­len bru­ta­len Polizeieinsatz

    Das von der NRW-Landesregierung geplante verschärfte Versammlungsgesetz wurde auf der Demonstration am 26. Juni 2021 in Düsseldorf von der Polizei mit aggressivem Auftreten und brutalen Einsätzen bereits vor seiner Verabschiedung umgesetzt. Der Protest gegen das Versammlungsgesetz NRW kann nicht unterdrückt werden (Foto: Privat) Schon zu Beginn der Demonstration wurde deutlich, dass die Polizei alles dafür tut, um die mehr als 8.000 friedlichen Teilnehmer*innen zu spalten. Das haben die 170 Organisationen im Bündnis nicht mit sich machen lassen. Die Polizeiübergriffe mit Reizgas und Knüppeln vor allem gegen die antifaschistischen Kräfte gipfelten in einen Polizeikessel bis in die späten Abendstunden; ohne Wasserversorgung und der Möglichkeit, eine Toilette aufzusuchen, wurden hunderte Menschen in der Düsseldorfer Innenstadt festgehalten. Große Teile des Bündnisses außerhalb des Kessels erklärten sich solidarisch und verharrten dort unter dem Motto «Wir lassen uns nicht spalten!»

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