De Rude Pooz zur Woh­nungs­not Ist sie Zufall, Schick­sal oder Absicht?

Faksimile: De Rude Pooz, Kopf.

Sozia­ler Fort­schritt anstatt «Kriegs­tüch­tig­keit»!

Die Mai-Aus­gabe 2024 vun «De Rude Pooz»

Woh­nungs­not
Sozial kann der Woh­nungsbau nur sein, wenn Woh­nun­gen, die mit öffent­li­chen Gel­dern geför­dert wer­den, in öffent­li­chem Eigen­tum ver­bleiben. Das Ver­spre­chen der Ampel ei­ner «neuen Wohn­ge­mein­nüt­zig­keit mit steu­er­licher För­de­rung und In­ves­ti­ti­ons­zulagen» soll an die Woh­nungs­ge­mein­nützigkeit erin­nern, die sei­ner­zeit für bezahl­bare Mie­ten sorgte. Aber der Ko­alitionsvertrag hat einen Haken …

• Ein­stim­mung auf Krieg
Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Boris Pis­to­rius for­dert unver­blümt, Deutsch­land müsse «wie­der kriegs­tüch­tig wer­den». Er hält einen Krieg der NATO gegen Russ­land in den nächs­ten Jah­ren für wahr­schein­lich. Zu die­sem Zweck wird die Bun­des­wehr mas­siv auf­ge­rüs­tet. Kriegs­tüch­tig­keit heißt voll­stän­di­ger De­­mo­kra­tie- und Sozi­al­ab­bau. Die zu­sätz­lichen Mil­li­ar­den für die Bun­des­wehr wer­den bei den Sozi­al­aus­ga­ben ge­kürzt. Von »Kano­nen statt But­ter» (Her­mann Göring) zu «Kano­nen ohne But­ter» (Ifo-Chef Cle­mens Fuest).

• Künst­li­che Intel­li­genz gegen Zivi­lis­ten
Durch den israe­li­schen Ein­satz Künst­li­cher Intel­li­genz wur­den ganze Fa­mi­li­en in Ga­za aus­ge­löscht («Kol­late­ralschäden»), wie aus Er­he­bun­gen der UNO hervorgeht.

Kon­sum­laune
Laut Cre­dit­re­form sind 9,5% der Köl­ner­innen und Köl­ner über­schul­det. Sie müs­sen mehr Geld aus­ge­ben, als sie ha­ben. Aber die Lebens­mit­tel­preise stei­gen wei­ter, so wie die Preise für Strom, sie «zäh­len zu den höchs­ten in der Eu­ropäischen Union» (Bun­des­rech­nungs­hof).

• Kriege für Öl und andere Roh­stoffe
Berüch­tigt seit Hit­lers Über­fall auf den Sen­der Glei­witz ist das Vor­ge­hen unter fal­schem Namen. Der Über­fall wurde pol­ni­schen Sol­da­ten in die Schu­he gescho­ben, um den Angriff ge­gen Polen am 1. Sep­tem­ber 1939 zu recht­fertigen. Es hat Schule gemacht.

• Stoppt den Krieg!
Wahr­schein­lich wür­den noch viel mehr als 70 % das mili­tä­ri­sche Vor­ge­hen Isra­els in Gaza als für nicht gerecht­fer­tigt ableh­nen und ent­schlos­se­ner mit noch mehr Nach­druck einen Stopp des Krie­ges in Gaza for­dern, wenn sie über­haupt die schreck­li­chen Bil­der im Fern­se­hen zu sehen bekä­men, die z.B bei Al Jaze­era, bei ara­bi­schen Sen­dern täg­lich und manch­mal auch in der BBC oder bei CNN zu sehen sind. Fest steht: es braucht mas­si­ven Druck von unten, um die Bun­des­re­gie­rung zum Ein­halt zu bewegen.

wir freuen uns über Rück­mel­dun­gen, Kri­tik und Anre­gun­gen.
per Email an ed.nl1771455927eok-p1771455927kd@dn1771455927atsro1771455927v1771455927


Stadt­teil-Zei­tung der DKP Köln-Innen­stadt zu Woh­nungs­not und Kriegshetze