3. Okto­ber: Bun­des­weite Demons­tra­tio­nen in Ber­lin und in Stuttgart

Für den Frie­den auf die Straße!

Heute steht die Mensch­heit erneut vor der Wahl zwi­schen Frie­den und Krieg. 80 Jahre nach Ende des vom faschis­ti­schen Deutsch­land ent­fach­ten Welt­kriegs wird die Lehre „Nie wie­der Krieg! Nie wie­der Faschis­mus!“ mit deut­scher Hoch­rüs­tung und offe­ner Kriegs­vor­be­rei­tung gegen Russ­land und China ver­ra­ten. Die herr­schende Mei­nung in Deutsch­land ist von der Lüge geprägt, dass Russ­land die NATO angrei­fen wolle, der Ver­gleich der Rüs­tungs­aus­ga­ben aber zeigt das Gegenteil.

Im Rah­men des reak­tio­när-mili­ta­ris­ti­schen Gesell­schafts­um­baus schafft die Große Koali­tion die Reste des Sozi­al­sys­tems ab. Zusätz­lich sol­len wir mehr arbei­ten, um für die Kriegs­vor­be­rei­tun­gen der Bun­des­re­gie­rung zu bezah­len. Dabei fehlt das Geld schon jetzt in Bil­dung, Sozia­lem, Gesund­heit und Infra­struk­tur. Die­ser von Kanz­ler Merz ein­ge­lei­tete „Epo­chen­bruch“ erfor­dert den Wider­stand von Gewerk­schaf­ten, Lin­ken und allen klas­sen­kämp­fe­ri­schen Kräften.

Kämp­fen wir gegen Hoch­rüs­tung und Kriegs­vor­be­rei­tung, indem wir für Frie­den und Koope­ra­tion mit Russ­land und China ein­tre­ten! Stö­ren wir ihre Kriegs­vor­be­rei­tung, indem wir uns gegen die Wie­der­ein­füh­rung der Wehr­pflicht stel­len! Kämp­fen wir für ein Ende der deut­schen Waf­fen­lie­fe­run­gen nach Israel und in die Ukraine, da sie die Kriege ver­län­gern, wäh­rend die Pro­fite der deut­schen Rüs­tungs­in­dus­trie steigen!

Wir for­dern das Ende der deut­schen Unter­stüt­zung des von der israe­li­schen Armee ver­üb­ten Völ­ker­mords an den Paläs­ti­nen­sern und tre­ten für das Exis­tenz­recht eines sou­ve­rä­nen paläs­ti­nen­si­schen Staa­tes ein! Die völ­ker­rechts­wid­ri­gen Angriffe Isra­els auf den Liba­non, Syrien, Jemen, Iran und Katar ver­hin­dern Frie­den in der Region.

Wir for­dern den Stopp der der poli­ti­schen, mili­tä­ri­schen und finan­zi­el­len Unter­stüt­zung der israe­li­schen und der ukrai­ni­schen Regie­rung. Wir sagen Nein zu For­de­run­gen nach einem Aus­lands­ein­satz der Bun­des­wehr in der Ukraine und wol­len, dass die Sicher­heits­in­ter­es­sen aller in Ver­hand­lun­gen berück­sich­tigt werden.

Wir weh­ren uns gegen die Angriffe auf die Frie­dens- und Paläs­tina-Bewe­gung und tre­ten für Mei­nungs­frei­heit ohne Gefahr von Sank­tio­nie­rung und Ver­fol­gung ein. Wir sagen wei­ter­hin: Die NATO ist Kriegs­ver­ur­sa­cher. Wir for­dern des­halb: Deutsch­land raus aus der NATO – NATO und US-Atom­waf­fen raus aus Deutsch­land. Stoppt die geplante Sta­tio­nie­rung neuer US-Angriffs­ra­ke­ten in der Oberpfalz!

Dafür braucht es eine breite Frie­dens­be­we­gung ohne Aus­gren­zung und den Schul­ter­schluss mit den Gewerk­schaf­ten und der Palästina-Solidarität.

Die DKP unter­stützt die Auf­rufe von „Nie wie­der Krieg – Die Waf­fen nie­der“ und von ICAN, DFG-VK, IPPNW, Netz­werk Frie­dens­ko­ope­ra­tive, Ohne Rüs­tung Leben und Pax Christi.

Auf zu den Pro­tes­ten am 3. Okto­ber nach Ber­lin und Stuttgart!

Essen, 16. Sep­tem­ber 2025 


Zur Web­seite des Bünd­nis­ses Nie wie­der Krieg

Zum Auf­ruf der DKP zu den Pro­tes­ten am 3. Oktober