• Rede­bei­trag der SDAJ Köln auf der Kund­ge­bung am Sonn­tag (26.10.2014) gegen Hoo­li­gan/Nazi-Auf­marsch.

    Liebe Freundinnen und Freunde,liebe Genossinnen und Genossen,Die heutige Veranstaltung der sogenannten „Hooligans gegen Salafisten“ hat ein neues Ausmaß für das Auftreten von Neonazis vor allem in Nordrhein-Westfalen. Wie ist diese Veranstaltung einzuschätzen und warum sind es plötzlich so viele?Die Drahtzieher der Bewegung „Hooligans gegen Salafisten“ behaupten öffentlich, unpolitisch zu sein. Man versuche, der salafistischen Bedrohung in Deutschland etwas entgegenzusetzen – wie notwendig das wäre, wäre ja sehr deutlich am Vorgehen des IS in der arabischen Welt zu zeigen.

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  • Vor­aus­schau­en­der Umwälzschutz

    Immerhin 1500 Menschen beteiligten sich am vergangenen Sonntag an der Protestkundgebung vor dem Kölner Bahnhof im Schatten des Doms. Denn hinter dem Bahnhof trafen sich Nazihooligans zu einer Veranstaltung von „HoGeSa“ (Hooligans gegen Salafisten). Anmelder dort: Pro-NRW-Funktionär Dominik Roeseler. Zu den Protesten hatten innerhalb von 10 Tagen Kölner antifaschistische Gruppen und Bündnisse mobilisiert, zuletzt der DGB Köln/Bonn. Unter anderem spricht die Vorsitzende von Ver.di Köln, Heidrun Abel. Die Delegierten hatten noch am Vortage symbolisch den Rechten die „rote Karte“ gezeigt und ihre Vorsitzende beauftragt, hier zu reden. Auch der Kölner Musiker Stefan Brings tritt auf. Peter Trinogga, Sprecher der VVN/BdA Köln, sagt: „die ‚Hooligans gegen Salafismus’, die Neonazis und Rassisten, die wenige hundert Meter von hier entfernt ihre menschenfeindlichen Parolen herausbrüllen, sind aus dem gleichen Holz geschnitzt, wie die

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  • Kubas Vor­rei­ter­rolle für Europa

    Die EU-Außen­mi­nis­ter einig­ten sich am 20.10.2014 auf ein koor­di­nier­tes Vor­ge­hen gegen die Ebola-Epi­de­mie. Dabei äußerte der luxem­bur­gi­sche Außen­mi­nis­ter Jean Assel­born wörtlich: »Wir soll­ten uns in Europa viel­leicht ein Bei­spiel neh­men an Kuba. Mit 11 Mil­lio­nen Ein­woh­ner – haben schon 130 Ärzte vor Ort – wol­len noch 300 Ärtzte und Kran­ken­schwes­tern nach Afrika schicken …« (Quelle: Tages­schau vom 20.10.2014 20 Uhr)  

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  • »Bestraft wer­den sol­len ich und meine Kol­le­gen – gemeint sind wir alle«

    Demonstranten.

    Köln, 20. Oktober 2014 Zum Jahresende wird das Ford-Werk im belgischen Genk geschlossen. Heute stand Gaby Colebunders in Köln vor Gericht, weil er gegen die Schließung protestiert hat. Er sagt dazu: »Bestraft werden sollen ich und meine Kollegen – gemeint sind wir alle. Das wahre Verbrechen ist die Werksschließung und die Vernichtung von Arbeitsplätzen. Und wir lassen uns nicht vorschreiben, wie wir um unsere Arbeitsplätze zu kämpfen haben. Die Aktion am 7. November 2012 in Köln war ein wichtiges Signal, wie wir uns international gegen die Zerstörung unserer Lebensgrundlage wehren können. Wir fordern den Freispruch aller Beschuldigten.« Er ist einer der Kollegen, die Widerspruch gegen die Strafbefehle wegen angeblichen Landfriedensbruchs eingelegt haben. Kollegen aus Genk waren mit einem Bus gekommen. Anlässlich des Verhandlungstermins vor dem Kölner Amtsgericht organisierte das Soli-Komitee eine Kundgebung.

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  • Die SSM – eine Erfolgs­ge­schichte der sozia­len Arbeit

    35 Jahre SSM In Mülheim betätigt sich seit nunmehr 35 Jahren die »Sozialistischen Selbsthilfe Mülheim« (SSM) in sozialer und stadtteilplanerischer Arbeit. Die DKP Köln-Mülheim und damit die gesammte DKP-Köln gratuliert zu diesem Jubiläum. Die Einladung zu einer Feier geben wir hiermit gerne weiter: Liebe Freundinnen und Freunde, sehr geehrte Damen und Herren, vor 35 Jahren am 3. November 1979 startete unser SSM-Projekt. Werner Heidenreich erinnert sich: »Am Morgen des 3. November 1979 ›bezogen‹ wir die Häuser und Hallen der Düsseldorfer Straße 74. Tom Koch war es, der mit dem dicken Bolzenschneider die Kette, mit der das Eingangstor des Geländes verschlossen war, zerschnitt. Die nunmehr 20jährige (heute 35jährige) Geschichte des SSM begann spätestens an diesem kalten Morgen.

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  • NO TTIP

    Aufschlag in Köln Keine Sonderklagerechte für Konzerne gegen Staaten! Köln, 9. Oktober 2014. Die Initiative No TTIP Köln protestiert bei widrigem Wetter gegen die Kanzlei Luther, die hier am Rheinauhafen an einer ungemütlichen Kreuzung ihren Sitz hat. In den geheimen Verhandlungen über TTIP und anderen Freihandelsabkommen werden Bestimmungen ersonnen und erörtert, mit denen Entscheidungen von Parlamenten als Handelshemmnisse von privaten Schiedsgerichten angefochten werden können. In diesem Sinne agieren schon jetzt international tätige Anwalts- und Wirtschaftskanzleien wie Freshfield und Luther. Die Kanzlei Luther verklagt im Auftrag des Energieriesen Vattenfall die Bundesregierung wegen des Atomausstiegs nach Fukushima auf 3,7 Milliarden Euro.

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  • Heute vor 65 Jah­ren wurde die DDR gegründet

    1949: Grün­dung der DDR Das Sekre­ta­riat des PV der DKP hat am 29. Sep­tem­ber eine Erklä­rung zum 65. Jah­res­tag der Grün­dung der DDR verfasst. Zitat: »Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kom­mu­nis­mus.« Fast 170 Jahre alt sind diese Worte aus dem »Kom­mu­nis­ti­schen Mani­fest« – geschrie­ben von Karl Marx und Fried­rich Engels. ›Alle Mächte des alten Europa haben sich zu einer hei­li­gen Hetz­jagd gegen dies Gespenst ver­bün­det …‹, so geht es wei­ter. Doch das ›Gespenst‹ war und ist nicht tot zu krie­gen – weder durch Tot­schwei­gen, noch durch Tot­schie­ßen. Viele haben es ver­sucht: Der Preu­ßen- Jun­ker und Reichs­kanz­ler

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