Erinnerung an Widerstand gegen Nazis
Demo in der Elsassstraße
Demo in der Elsassstraße

3. März 1933: Der letzte offene Widerstand gegen die Nazis in Köln [caption id="attachment_341" align="alignright" width=""]Vor 80 Jahren in der Elsassstraße (Wandgemälde, restaurierungsbedürftig)[/caption] Am 3. März 1933 versuchte die SA, die uniformierte Schlägertruppe der Nazis, durch die Kölner Elsassstraße in der Südstadt zu marschieren. Die Bewohner der Straße, meist Arbeiter oder Erwerbslose, viele davon Mitglieder oder Anhänger der KPD, wollten sich diese Provokation nicht gefallen lassen und versuchten, den Einmarsch der Braunhemden mit dem zu verhindern, was sie hatten.
Zoch vorm Zoch Trotz des Schattens, der durch die Rücktritte von Papst und Schavan auf den Rosenmontag fiel, gab es was zu lachen. Dem offiziellen Zug vorweg »Zoch vorm Zoch« bewegten sich die Pappnasen Rotschwarz und machten sich durch ›Reichtum‹ lächerlich. Das Publikum wurde aufgefordert, Geld aus dem Fenster zu werfen, und folgte der Aufforderung säckeweise. Kenner erkannten Aktivisten von Attac und Occupy unter den Robin-Hood-Hüten, welche hochdotierte Gut- und Bösscheine an die Menge verteilten.

Gedenkstunden in der Antoniterkirche am 27. Januar 2013, dem Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Am 4. Januar 1933 wurden am Stadtwaldgürtel 35, in der Villa des Kölner Bankiers Schröder, die Weichen für die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler gestellt. 1947 sagte der Hausherr im Nürnberger IG-Farbenprozess dazu: »Ich, Kurt Freiherr von Schroeder, stelle hiermit unter Eid freiwillig und ohne Zwang folgendes fest: Am 4. Januar 1933 trafen Hitler, von Papen, Heß, Himmler und Keppler in meinem Hause in Köln ein. Hitler, von Papen und ich begaben uns in mein Arbeitszimmer, wo eine zwei Stunden dauernde Besprechung stattfand. … Papen (führte) aus,
Fiskalpakt und kommunale Finanzen Am Freitag, 4. Januar 2013, veranstaltete der Deutsche Städte- und Gemeindebund eine Pressekonferenz in Berlin. Es sprachen der Präsident dieses kommunalen Spitzenverbandes, Oberbürgermeister Christian Schramm aus Bautzen, und der Hauptgeschäftsführer des DStGB, Dr. Gerd Landsberg, über die aktuelle Lage der Kommunen in Deutschland. (Es gibt drei kommunale Spitzenverbände auf Bundesebene: der Deutsche Landkreistag, der Deutsche Städtetag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund. Sie sind in der Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände zusammengefasst.)
Jetzt schlägt’s 13! Pfarrer Franz Meurer hatte die Idee (»Nichts wie ran!«), aber OB Roters ist kein Robin Hood. Er nimmt den Armen, gibt den Reichen, statt umgekehrt. Den armen Kindern will er die Einschulungshilfe nehmen, die einzige warme Mahlzeit, den offenen Ganztag. Am Dienstag, den 18. Dezember, demonstrierten vor dem Rathaus mit den Kölner Wohlfahrtsverbänden (Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Paritätischer Wohlfahrtsverband, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie, Synagogen-Gemeinde), den 13 Kölner Bürgerhäuser und Bürgerzentren viele der Betroffenen.

Solidarität mit den Fordwerkern in Genk/Belgien! [caption id="attachment_354" align="alignright" width=""] Größeres Bild[/caption] 12.12.2012 | Genossen der Partij van de Arbeid (PVDA) aus Genk, Arbeiter vom dortigen Fordwerk, waren am vergangenen Dienstag zu Gast bei der DKP Köln. Das hatten wir bei einem kürzlichen Besuch dort vereinbart. Turnusmäßig wäre unsere Kreisvorstandssitzung dran gewesen. Die wurde um eine Stunde vorverlegt und der Tagesordnungspunkt »Der Kampf der Fordwerker gegen die Schließung des Werkes in Genk, Forderungen und Perspektiven« kurzerhand öffentlich gemacht. Einige hundert Einladungen waren dazu vor dem Ford-Werk in Köln-Niehl verteilt worden.