Flucht­ur­sa­che Krieg

 Refe­rat vor dem Kreis­vor­stand DKP Köln, gehal­ten vom Vor­sit­zen­den der DKP Köln Klaus Stein

 …Ein gern erör­te­rer Vor­be­halt gegen­über Flücht­lin­gen aus dem soge­nann­ten West­bal­kan bezieht sich auf den Umstand, dass wir es hier mit soge­nann­ten Wirt­schafts­flücht­lin­gen zu tun hät­ten. Sonn­tag­nacht (6. Sep­tem­ber) beschloss der soge­nannte Koali­ti­ons­aus­schuss der Gro­ßen Koali­tion, den Kosovo, Alba­nien sowie Mon­te­ne­gro zu siche­ren Her­kunfts­län­dern zu erklä­ren, um die Asyl­su­chen­den umstands­los zurück­füh­ren zu kön­nen. Statt­des­sen sol­len Län­dern des soge­nann­ten West­bal­kans (zu den eben genann­ten zäh­len dazu: Ser­bien, Maze­do­nien und Bos­nien-Her­ze­go­wina) Mög­lich­kei­ten zur lega­len Migra­tion eröff­net wer­den. Wir erin­nern uns an die Zer­le­gung Jugo­sla­wi­ens, die füh­rend von der Bun­des­re­pu­blik betrie­ben wurde, an den Krieg der NATO gegen Jugo­sla­wien von 1999, der uns mit Lügen ver­kauft wurde, und daran, dass nach die­sem Jahr­zehnt die ehe­mals jugo­sla­wi­schen Repu­bli­ken nur noch über einen Bruch­teil ihrer indus­tri­el­len Basis und vor­ma­li­gen Wirt­schafts­kraft ver­füg­ten. Ein Bei­spiel ist die Zer­stö­rung des Auto­werks Zastava in Kra­gu­je­vac am 9. April 1999. 

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