Her­aus zum 1. Mai!

Zum Inter­na­tio­na­len Kampf­tag der Arbei­ter­klasse am 1. Mai 2026 ruft die DKP Köln dazu auf, sich an fol­gen­den Aktio­nen zu beteiligen:

Auf­ruf der DKP zum 1. Mai 2026: Für Arbeit, Frie­den, Solidarität!

Streik­fä­hig statt kriegstüchtig!

Jeden Tag wird wie­der über Betriebs­schlie­ßun­gen, über den Abbau von Arbeits­plät­zen berich­tet. Dahin­ter steht nicht, dass zu wenig Arbeit da wäre. Im Gegen­teil, die Arbeits­last, die Kran­ken­tage, die Arbeits­un­fälle neh­men zu. Dahin­ter steht, dass für die Aktio­näre zu wenig Pro­fit herauskommt.

Sie bestel­len bei der Poli­tik mehr Druck, und die lie­fert: Angriffe auf das Arbeits­zeit­ge­setz, auf die Rente, die Abschaf­fung des ers­ten bezahl­ten Krank­heits­ta­ges, der Pfle­ge­stufe 1. All das soll uns Druck machen. Bei all dem stel­len wir zusam­men mit der Frie­dens­be­we­gung die Frage: „Wo blei­ben die Mil­li­ar­den?“ Sie wer­den expor­tiert und in Rüs­tung gesteckt. Bei­des für mehr Pro­fit der Konzerne.

Gegen den Druck hilft nur eins: Wider­stand. Begin­nend in den Betrie­ben, die poli­ti­schen Fra­gen auf die Straße tra­gend. Immer mehr Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen wird klar, dass nicht die „Part­ner­schaft“ zwi­schen den Kapi­ta­lis­ten und den Arbei­tern, son­dern der soli­da­ri­sche Kampf der Arbei­ter eine Ant­wort lie­fert. Und dass nicht die Kun­ge­lei mit Kapi­tal und Kabi­nett die Angriffe auf­hält, son­dern die Auf­klä­rung, Orga­ni­sa­tion und Mobi­li­sie­rung der Arbei­ter. Dafür ste­hen wir am 1. Mai: Bruch mit der Sozi­al­part­ner­schaft, auf zur Ver­tei­di­gung unse­rer sozia­len und demo­kra­ti­schen Rechte gegen Kapi­tal und Kabinett!

Die Herr­schen­den berei­ten den Krieg vor. Dem bru­ta­len Angriff auf den Iran wird Bei­hilfe geleis­tet, der Völ­ker­rechts­bruch wird ver­tei­digt. Mit höhe­ren Prei­sen dür­fen wir bezah­len, was nie­mand von uns bestellt hat. Zivil-mili­tä­ri­sche Zusam­men­ar­beit, Mili­ta­ri­sie­rung von Gesund­heits­sys­tem und Logis­tik, Wie­der­ein­füh­rung der Wehr­pflicht, das alles soll unser Land „kriegs­tüch­tig“ machen. Wir sol­len dafür zah­len und dafür ver­heizt wer­den, dass die deut­schen Ban­ken und Kon­zerne ihren Ein­fluss in der Welt nicht an andere ver­lie­ren. Wir sol­len für die Ver­la­ge­rung unse­rer Arbeits­plätze bereits vor­her zah­len und in den zu füh­ren­den Krie­gen dann auch sterben.

Dage­gen regt sich Wider­stand – gewerk­schaft­li­che Frie­dens­be­schlüsse und die Frie­dens­kon­fe­ren­zen, Groß­de­mons­tra­tio­nen der Frie­dens­be­we­gung, die Bewe­gung der Jugend gegen die Wehr­pflicht und die Schul­streiks – das alles zeigt, an wes­sen Seite unsere Gewerk­schaf­ten gehö­ren. Unsere Arbeits- und Lebens­be­din­gun­gen kön­nen wir nicht im Krieg für die Siche­rung des „Stand­orts“, son­dern in der Siche­rung des Frie­dens erkämp­fen. Dafür ste­hen wir am 1. Mai auf: Für unsere Arbeits­plätze, für den Frie­den, für die Solidarität!

Streik­fä­hig statt kriegs­tüch­tig! Das heißt:

  • Kampf gegen die Rüs­tungs­mil­li­ar­den, gegen Mit­tel­stre­cken­ra­ke­ten, gegen Wehr­pflicht, die Kriege des deut­schen Kapi­tals sind nicht unsere Kriege!
  • Kampf für bes­sere Löhne, für soziale Absi­che­rung, gegen die Arbeits­hetze, für starke Gewerk­schaf­ten und Betriebs- & Personalräte!

Auf­ruf der DKP zum 1. Mai 2026: Für Arbeit, Frie­den Soli­da­ri­tät in der uz