Infor­ma­ti­ons- und Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung am 28. April: «Against War – Gegen Krieg»!

Im Vor­feld des Inter­na­tio­na­len Tref­fens gegen den Krieg am 20. Juni 2026 in Lon­don fin­det in Köln eine Infor­ma­ti­ons- und Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung statt, die wir als DKP Köln begrü­ßen und zu der wir aufrufen.

Infor­ma­ti­ons- und Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung: «Against War – Gegen Krieg»

Diens­tag, 28. April 2026, 19 Uhr

Bür­ger­zen­trum Köln-Ehren­feld (Gro­ßer Saal), Ven­loer Straße 429

Unterzeichner:innen aus 24 Län­dern rufen auf: 20. Juni • Mee­ting • Cen­tral Hall London

AGAINST WAR – GEGEN KRIEG

In dem Auf­ruf für das Mee­ting heißt es u.a.: „Gefahr droht! Wir ken­nen die Fratze des Krie­ges nach dem Völ­ker­mord in Paläs­tina, den Mil­lio­nen live mit­ver­folgt haben.

Die­ser Völ­ker­mord dau­ert auf Grund der Kom­pli­zen­schaft west­li­cher Regie­run­gen an, die sich wei­gern, Maß­nah­men zu ergrei­fen, um ihn zu stop­pen. Die­sel­ben Regie­run­gen haben sich aktiv gegen den Frie­den in der Ukraine aus­ge­spro­chen, einem Krieg, der 1,5 Mil­lio­nen Tote und Ver­wun­dete unter Ukrai­nern und Rus­sen gefor­dert hat. (…)

Die arbei­tende Bevöl­ke­rung sieht, wie das Geld, das für die Wie­der­her­stel­lung ihres kaput­ten Gesund­heits­sys­tems, ihrer Ver­kehrs­in­fra­struk­tur, ihres Bil­dungs­we­sens und ihres Woh­nungs­baus aus­ge­ge­ben wer­den sollte, in den Taschen ohne Boden der Rüs­tungs­kon­zerne ver­schwin­det, deren Gewinne schnel­ler denn je steigen. (…)“

Wir laden ein zur Infor­ma­tion, Dis­kus­sion und Unter­stüt­zung des Meetings:

• Andrej Hunko (ehem. MdB, Lan­des­vor­sit­zen­der BSW, Unter­zeich­ner des Auf­rufs „Against War“)

• Dr. Kha­led Hamad (Vor­sit­zen­der der Paläs­ti­nen­si­schen Gemeinde Deutsch­land, Unter­zeich­ner des Auf­rufs „Against War“)

• Jan von Hagen (Kom­mis­sion Betriebs- und Gewerk­schafts­po­li­tik im DKP-Par­tei­vor­stand, ver.di- Ver­trau­ens­leu­te­spre­cher LVR-Uni­kli­nik Essen, Unter­zeich­ner des Auf­rufs „Against War“)

• Andrej Kono­walow (Post­swje­ti­sche Linke, mit­un­ter­zeich­nende Orga­ni­sa­tion des Auf­rufs „Against War“)

Wir doku­men­tie­ren im fol­gen­den den Auf­ruf zum Inter­na­tio­na­len Tref­fen gegen den Krieg am 20. Juni 2026 in London:

Inter­na­tio­na­les Tref­fen gegen den Krieg am 20. Juni 2026 in Lon­don – Aufruf

 
Die Gefahr droht unmittelbar.

Wir ken­nen die Fratze des Krie­ges nach dem Völ­ker­mord in Paläs­tina, den Mil­lio­nen live mit­ver­folgt haben.

Die­ser Völ­ker­mord dau­ert auf Grund der Kom­pli­zen­schaft west­li­cher Regie­run­gen an, die sich wei­gern, Maß­nah­men zu ergrei­fen, um ihn zu stop­pen. Die­sel­ben Regie­run­gen haben sich aktiv gegen den Frie­den in der Ukraine aus­ge­spro­chen, einem Krieg, der 1,5 Mil­lio­nen Tote und Ver­wun­dete unter Ukrai­nern und Rus­sen gefor­dert hat.

Sie erhö­hen stän­dig die Mili­tär­aus­ga­ben der NATO und begin­nen, die Jüngs­ten zu rekru­tie­ren, um sie in die Kata­stro­phe zu stürzen.

Das Gerede vom Krieg hat sich in ganz Europa zu akti­ven Kriegs­vor­be­rei­tun­gen entwickelt.

Die arbei­tende Bevöl­ke­rung sieht, wie das Geld, das für die Wie­der­her­stel­lung ihres kaput­ten Gesund­heits­sys­tems, ihrer Ver­kehrs­in­fra­struk­tur, ihres Bil­dungs­we­sens und ihres Woh­nungs­baus aus­ge­ge­ben wer­den sollte, in den Taschen ohne Boden der Rüs­tungs­kon­zerne ver­schwin­det, deren Gewinne schnel­ler denn je steigen.

Fami­lien, die seit Gene­ra­tio­nen keine Wehr­pflicht mehr ken­nen, hören nun mit Angst, wie Mili­tär­füh­rer und Poli­ti­ker war­nen, dass ihre Söhne und Töch­ter bereit sein müs­sen, zu kämp­fen und zu ster­ben. Das fal­sche Ver­spre­chen von Arbeits­plät­zen in der Rüs­tungs­in­dus­trie ist eine Falle für die Arbei­ter­klasse. Diese Waf­fen schaf­fen die unpro­duk­tivs­ten Arbeits­plätze, aber die effek­tivs­ten, wenn es darum geht, Leben zu ver­nich­ten. Sie wer­den die Kör­per der jun­gen Men­schen auf Schlacht­fel­dern zer­fet­zen, deren Schre­cken alles bis­her Dage­we­sene über­tref­fen werden.

Wie der fran­zö­si­sche Schrift­stel­ler Ana­tole France zur Zeit des Ers­ten Welt­kriegs sagte:

„Ihr glaubt, ihr sterbt für euer Land, aber ihr sterbt für die Industriellen.“

Die Gefahr droht unmit­tel­bar und wir müs­sen Alarm schla­gen. Es ist die Pflicht jeden Bür­gers, beson­ders der Arbei­ter­be­we­gung, den Frie­den, die Mei­nungs- und Demons­tra­ti­ons­frei­heit sowie die für die Gesell­schaft und für den Pla­ne­ten nütz­li­chen Arbeits­plätze zu verteidigen.

Es ist unsere Auf­gabe, den neuen Kriegs­her­ren zu sagen: Wir wer­den für die Auf­rüs­tung, die unsere Welt gefähr­det, weder bezah­len noch diese akzeptieren.

Wir sagen: Nehmt die Waf­fen run­ter, erhöht die Löhne,
Wohl­stand, kein Krieg! Arbeits­plätze, keine Kriegsdienstpflicht!

Auf der Pari­ser Anti­kriegs­kon­fe­renz im Okto­ber 2025, an der Tau­sende von Bür­gern, Gewerk­schaf­tern, Poli­ti­kern und Frie­dens­ak­ti­vis­ten teil­nah­men, began­nen wir, Alarm zu schla­gen und uns für den Frie­den zu orga­ni­sie­ren. Auf­bau­end auf die­sem Erfolg und dem Wider­stand der Völ­ker, die bereits die Fratze des Krie­ges und damit ras­sis­ti­sche Spal­tun­gen, die er för­dert, zurück­ge­schla­gen haben, tref­fen wir uns am 20. Juni 2026 erneut zu einer inter­na­tio­na­len Kund­ge­bung in Lon­don. Wir laden alle Stu­die­ren­den und Arbeitnehmer*innen, alle Gewerkschafter*innen und Antikriegsaktivist*innen ein, daran teilzunehmen.

Wir wer­den den Abstieg in Chaos und Krieg, die ein­zige Errun­gen­schaft der Prä­si­dent­schaft Trumps, nicht akzep­tie­ren. Wir leh­nen die Kriegs­trei­be­rei der euro­päi­schen Staats- und Regie­rungs­chefs ab, die die mili­tä­ri­sche Aggres­sion gegen Vene­zuela unter­stützt haben. Wir bekräf­ti­gen unsere Soli­da­ri­tät mit dem vene­zo­la­ni­schen Volk und den Völ­kern aller Län­der, die von Trump und sei­nen Ver­bün­de­ten bedroht wer­den. Wir for­dern die Frei­las­sung des Prä­si­den­ten von Vene­zuela und sei­ner Frau, die von der US-Regie­rung ent­führt wurden.

US-Prä­si­dent Donald Trump, der diese neue Eska­la­tion des Kriegs her­bei­ge­führt hat, ver­fügt über inter­na­tio­nale Netz­werke von rechts­extre­men Kriegs­trei­bern und Chau­vi­nis­ten. Er wird von den Regie­rungs­chefs in Europa und weit über Europa hin­aus dafür umschmeichelt.

Wir müs­sen unser eige­nes inter­na­tio­na­les Netz­werk auf­bauen, das sich für den Frie­den ein­setzt, sich gegen das wie­der­be­lebte impe­ria­lis­ti­sche Pro­jekt der USA stellt und für den Lebens­un­ter­halt, ja sogar für das Leben der arbei­ten­den Bevöl­ke­rung kämpft.

Wir wol­len Frie­den. Wir sagen Nein zu Auf­rüs­tung, Nein zur Kriegs­dienst­pflicht und Ja zu gut finan­zier­ten Gesundheits‑, Bil­dungs- und öffent­li­chen Dienst­leis­tun­gen, men­schen­wür­di­gen Arbeits­plät­zen und höhe­ren Löhnen.

Kom­men Sie am 20. Juni 2026 um 12 Uhr mit­tags zur West­mins­ter Cen­tral Hall in London.


Zum Flyer für die Ver­an­stal­tung in Köln als PDF

Gegen den Krieg – Mee­ting Lon­don 20. Juni 2026

Against war – Gegen Krieg – Inter­na­tio­na­les Tref­fen am 20. Juni in Lon­don – Aufruf