Oster­marsch: Auf die Straße – gegen Krieg, Hoch­rüs­tung und Kahlschlag!

„Mili­ta­ri­sie­rung schafft keine Sicher­heit. Sie befeu­ert Spi­ra­len der Eska­la­tion – natio­nal wie inter­na­tio­nal – und ent­zieht der Gesell­schaft die Mit­tel für Sozia­les, Gesund­heit, Bil­dung und öko­lo­gi­sche Transformation.

Wir sagen: Es reicht! Wir sind Teil der Welt­ge­mein­schaft, die laut NEIN sagen und die­sen Wahn­sinn been­den muss. Statt Kriegs­vor­be­rei­tung brau­chen wir Auf­bau von Frie­dens­fä­hig­keit und Nach­hal­tig­keit sowie Diplo­ma­tie, Dia­log, soziale Gerech­tig­keit und glo­bale Ver­ant­wor­tung.

Aus dem Auf­ruf des Köl­ner Friedensforums.

Wir rufen dazu auf, am Sams­tag, den 4. April 2026, am Oster­marsch teil­zu­neh­men. Wir unter­stüt­zen den Auf­ruf des Köl­ner Frie­dens­fo­rums und den Auf­ruf des Oster­marschs Rhein-Ruhr!

Frie­dens­fä­hig statt Kriegs­tüch­tig: Auf­rüs­tung, Wehr­pflicht und Kriege stop­pen – Für eine soziale Zeitenwende!

Demons­tra­tion: Oster­marsch in Köln

Sams­tag, 4. April 2026 | 14:30 Uhr

Ron­cal­li­platz

Mit Reden von:

  • Lea Reis­ner, MdB die Linke
  • Fre­de­rick Heinz, AStA Uni Köln
  • Clau­dia Len­den, Bünd­nis für gemein­wohl ori­en­tier­tes Gesundheitswesen
  • Fer­dos Dini
  • Jules El-Kha­tib, Deutsch-Paläs­ti­nen­si­sche Gesellschaft
  • Schul­streik­ko­mit­tee gegen Wehrpflicht
  • Rhein­me­tall Entwaffnen
  • Ver­trau­ens­leute von Ford

Mit dem Oster­marsch Rhein-Ruhr for­dern wir:

  • Ver­tei­di­gung des Völ­ker­rechts gegen die recht­bre­chende Gewaltpolitik!
  • Ver­hand­lun­gen mit dem Ziel der sofor­ti­gen Been­di­gung des Krie­ges in der Ukraine und in Nah­ost! – Keine Waf­fen­lie­fe­run­gen an die Ukraine, Israel und in alle Welt!
  • Keine Auf­stel­lung neuer US-Mit­tel­stre­cken­waf­fen in Deutsch­land! Atom­waf­fen raus aus Deutsch­land und UN-Atom­waf­fen­ver­bots­ver­trag unter­zeich­nen! – Keine Moder­ni­sie­rung der Atom­waf­fen und keine ato­mare Teilhabe!
  • Rück­nahme des 5%-Ziels der NATO! Abrüs­tung und min­des­tens 100 Mrd. € zusätz­lich für den Aus­bau sozia­ler Siche­rungs­sys­teme, Kli­ma­schutz und das Bil­dungs­sys­tem zur Zukunfts­si­che­rung! Für einen öko­lo­gi­schen Sozialstaat!
  • Auf­bau einer neuen euro­päi­schen Frie­dens­ord­nung gegen­sei­ti­ger Sicher­heit, fried­li­che Koexis­tenz mit Russ­land und auch mit China!
  • Schutz und Asyl für Kriegs­dienst­ver­wei­ge­rer und Deser­teure aus Russ­land und der Ukraine!
  • Keine Wehr- und all­ge­meine Dienst­pflicht! Für das Recht auf Kriegs­dienst­ver­wei­ge­rung! Kein Wer­ben fürs Töten und Sterben!
  • Keine Rück­kehr zur Atom­ener­gie, keine Cas­tor-Trans­porte, sofor­tige Still­le­gung der
    Uran­an­rei­che­rungs­an­lage Gronau!

Auch der Par­tei­vor­stand der DKP ruft auf:

Ostern auf die Straße – gegen Krieg, Hoch­rüs­tung und Kahlschlag!

Die Deut­sche Kom­mu­nis­ti­sche Par­tei ruft zur Teil­nahme an den dies­jäh­ri­gen Oster­mär­schen auf. Im ers­ten Quar­tal die­ses Jah­res haben die Völ­ker­rechts­brü­che und Men­schen­rechts­ver­stöße durch die soge­nannte „Wer­te­ge­mein­schaft“ der Haupt­mächte von NATO und EU und ihrer Ver­bün­de­ten fast wöchent­lich neue Höhe­punkte erreicht. Der feige Über­fall der USA auf Vene­zuela, die US-israe­li­schen Kriege gegen Iran und Liba­non, die Ersti­ckungs­ver­su­che gegen das sozia­lis­ti­sche Kuba, der andau­ernde Völ­ker­mord Isra­els in Paläs­tina und die unend­li­che Ver­län­ge­rung des Stell­ver­tre­ter­krie­ges in der Ukraine zei­gen, dass es not­wen­dig ist, die impe­ria­lis­ti­schen Räu­ber zu stop­pen, bevor sie die gesamte Welt in Brand setzen.

Bei den Oster­mär­schen gehen wir gegen diese Kriege auf die Straße, die auch von der deut­schen Bun­des­re­gie­rung mit Waf­fen­lie­fe­run­gen, poli­ti­scher Rücken­de­ckung und finan­zi­el­len Zuschüs­sen unter­stützt wer­den. Wir demons­trie­ren gegen die Hoch­rüs­tung in Deutsch­land und das Ziel des Bun­des­kanz­lers, bald über die „kon­ven­tio­nell stärkste Armee Euro­pas“ zu ver­fü­gen. Wir stel­len uns dem Mili­ta­ris­mus und der Kriegs­vor­be­rei­tung ent­ge­gen, für die die Bevöl­ke­rung gleich mehr­fach bezah­len soll. Der Rüs­tungs­etat in unse­rem Land steigt und steigt, wäh­rend unsere Gesund­heits­leis­tun­gen gekürzt, der Sozi­al­staat zer­schla­gen und die Arbeits­zeit ver­län­gert wer­den sol­len. Die Mil­li­ar­den für die Infra­struk­tur, die man uns ver­spro­chen hatte, sind nie in unse­ren Schu­len, im Woh­nungs­bau oder bei den öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln ange­kom­men. Statt­des­sen stei­gen die Preise für Ben­zin und Ener­gie, weil die Ölkon­zerne die Gele­gen­heit ergrei­fen, uns für den völ­ker­rechts­wid­ri­gen Krieg gegen den Iran blu­ten zu las­sen. Gemein­sam mit der Frie­dens­be­we­gung fra­gen wir: Wo blei­ben die Milliarden?

Der Bun­des­tag und die Lan­des­par­la­mente wer­den die­sen Kurs fort­set­zen, wenn sie kei­nen Druck bekom­men. Wenn sie kei­nen Druck bekom­men, besor­gen sie wei­ter die Geschäfte von Rhein­me­tall und Rüs­tungs­lobby, von Phar­ma­in­dus­trie und Ener­gie­kon­zer­nen. Ohne Druck wer­den gesetz­lich Mit­ver­si­cherte, die Ange­hö­rige pfle­gen, bald mehr als 250 Euro im Monat in die Kran­ken­kasse ein­zah­len müs­sen. Ohne Druck wer­den Kran­ken­häu­ser geschlos­sen, wird man für Fahr­ten mit dem Ret­tungs­wa­gen zukünf­tig zur Kasse gebe­ten. Ohne Druck wer­den unsere Kin­der und Enkel­kin­der auf das Ster­ben im Schüt­zen­gra­ben vor­be­rei­tet und mit­tels Wehr­pflicht in die Uni­form gezwun­gen. Ohne Druck wer­den in unse­rem Land bald neue US-ame­ri­ka­ni­sche Rake­ten, die nach Russ­land zie­len, stationiert.

Die Oster­mär­sche der Frie­dens­be­we­gung sind eine Mög­lich­keit, die­sen Druck auf­zu­bauen. Darum ruft die DKP auf: „Her­aus zu den Ostermärschen!“

Essen, 31. März 2026


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