Dem Frie­den eine Stimme geben: But­ter statt Kano­nen! DKP unterstützen!

Auf­rüs­tung ohne Ende – und kaum jemand fragt: Wo blei­ben die Milliarden?

Mil­li­ar­den für Rüs­tung, wäh­rend Kran­ken­häu­ser schlie­ßen, Schu­len ver­fal­len, Men­schen verarmen.

Die DKP sagt klar: Es gibt einen direk­ten Zusam­men­hang zwi­schen Hoch­rüs­tung und Sozi­al­ab­bau. Jeder Euro für Pan­zer fehlt für Bil­dung, Gesund­heit und Pflege.

5.000 Men­schen besit­zen ein Vier­tel des Ver­mö­gens. 84 Mil­lio­nen zah­len die Zeche – nicht die Super­rei­chen, ihre Ban­ken, Kon­zerne und Medien. Deutsch­land deindus­tria­li­siert sich, aber die Rüs­tung blüht: Rhein­me­tall, Hen­soldt, KNDS, Diehl – Rekord­ge­winne. Sie wol­len zurück zur Welt­macht und die stärkste Armee Euro­pas, mit der Option zur nuklea­ren Teil­habe. Diese win­zige Min­der­heit lässt einen Krieg gegen Russ­land vor­be­rei­ten. Auf unse­rem Rücken. Mit unse­rem Geld. Gegen unse­ren Willen.

Wer will im Krieg fal­len, damit die Aktien steigen?

Zwei­mal schon ver­suchte der deut­sche Impe­ria­lis­mus, sich im Osten einen „feind­freien Lebens­raumʺ mit Zugriff auf Russ­lands gigan­ti­sche Men­gen an Boden­schät­zen zu schaf­fen. Das Resul­tat waren 65 Mil­lio­nen Tote – 8 Mil­lio­nen Deut­sche, 27 Mil­lio­nen in der Sowjet­union. Nie wie­der Krieg – nie wie­der Faschis­mus! Russ­land ist nicht unser Feind.

Und sie rüs­ten bereits auf. Mit der Indienst­stel­lung der Pan­zer­bri­gade 45 im April 2025 in Litauen steht erst­mals seit über 80 Jah­ren wie­der ein deut­scher Groß­ver­band dau­er­haft an der Grenze zu Russ­land. Bri­ga­de­ge­ne­ral Mül­ler sagt: NRW ist die „Dreh-schei­beʺ für Trup­pen­be­we­gun­gen an die Ost­flanke. Schon jetzt rol­len Mili­tär­kon­vois mit 180 Fahr­zeu­gen über die Auto­bah­nen. Das Mili­tär­bau-Bud­get im Haus­halt von NRW steigt von 180 auf 560 Mil­lio­nen Euro. Bei der Bahn haben Mili­tär­trans­porte Vor­rang vor dem zivi­len Ver­kehr. Der Plan, brach­lie­gende mili­tä­ri­sche Lie­gen­schaf­ten dem Woh­nungs­bau zuzu­füh­ren, wurde im Okto­ber 2025 wie­der gestoppt.

Resul­tat: Pan­zer statt Woh­nun­gen, Trup­pen­be­we­gun­gen statt pünkt­li­che Züge, Kriegs­vor­be­rei­tung statt soziale Infrastruktur.

„Man glaubt, für das Vater­land zu ster­ben,
und stirbt für die Industriellen.ʺ

(Ana­tole France, 1922)

Gegen Sozi­al­ab­bau – und gegen Aufrüstung!

Am bun­des­wei­ten Akti­ons­tag, dem 26. Sep­tem­ber, for­dert der DGB in Essen und vie­len ande­ren Städ­ten: „Hände weg von unse­rem Sozi­al­staat!“. Grund­lage ist ein Beschluss des DGB-Kon­gres­ses im Mai. Aber wir soll­ten daran erin­nern, dass sich der­selbe Kon­gress gegen die Auf­rüs­tung gewandt hat:

„,Nie wie­der Krieg!‘ – das ist die Lehre, die der DGB und seine Mit­glieds­ge­werk­schaf­ten aus den Welt­kriegs­schre­cken des 20. Jahr­hun­derts und der Zer­schla­gung der Gewerk­schafts­be­we­gung gezo­gen haben. Diese Lehre begrün­det den Sat­zungs­auf­trag des DGB, für eine all­ge­meine und welt­weite kon­trol­lierte Abrüs­tung sowie die Ver­wirk­li­chung und den Erhalt des Frie­dens und der Frei­heit im Geiste der Völ­ker­ver­stän­di­gung ein­zu­tre­ten. Gemein­sam ste­hen wir für die Über­zeu­gung, dass Frie­dens­be­mü­hun­gen die sozia­len, öko­no­mi­schen und poli­ti­schen Ursa­chen von Krieg und Gewalt besei­ti­gen müs­sen.“
(Antrag I02, DGB-Bun­des­kon­gress Mai 2026, Über­schrift: „[..]Frie­dens­fä­hig statt kriegstüchtig[..]“)

Am 25. April 2027 wird ein neuer Land­tag in NRW gewählt. Ob NRW zur mili­tä­ri­schen Dreh­scheibe für Trup­pen­be­we­gun­gen an die NATO-Ost­flanke aus­ge­baut wird, wird auch im Land­tag ent­schie­den. Wer den Frie­den will, sollte keine Abge­ord­nete oder Par­teien wäh­len, die den Kriegs­kurs stützen.

Wir brau­chen eine laute Stimme, die Nein sagt:

Nein zu Mil­li­ar­den für Rüstung!

Nein zu Sozialabbau!

Nein zur Kriegs­vor­be­rei­tung gegen Russland!

Wählt DKP!

Deut­sche Kom­mu­nis­ti­sche Par­tei Kreis Köln,
Sep­tem­ber 2026