Kom­mu­nal­po­li­tik zwi­schen Kriegs­kre­di­ten und KI-Blasen

Jah­res­haupt­ver­samm­lung der Gruppe Innen­stadt der DKP Köln

Die gege­be­nen Nach­rich­ten-Auf­re­ger, wie der Umstand, dass es einen neuen Frie­dens­plan zur Ukraine geben soll, alar­mierte die Bun­des­re­gie­rung. Sie will mit­re­den, um das Schlimmste zu verhindern.

Das Schlimmste für die Bun­des­re­gie­rug ist die Aus­sicht auf Frieden.

Statt des­sen benö­tigt sie die Aus­sicht auf Krieg (Pla­nungs­da­tum: 2029), um die Ängste vor Russ­land zu schü­ren und Auf­rüs­tung und Kriegs­er­tüch­ti­gung fortzusetzen.

Erscheint das Kriegs­ziel nicht erreich­bar, kommt es schon mal schnell zu wöchent­li­chen Kurs­stür­zen von 12 % (Rhein­me­tall, 47.KW).

Ange­sichts des­sen und his­to­risch hoher Kurs­stände wer­den unter Anle­gern zuneh­mend hit­zi­gere Dis­kus­sio­nen geführt, über – mög­li­che Blasen!

Bla­sen dür­fen aber nicht plat­zen, wie 2001 (Dot­com-Blase) oder 2008 (sub-prime-Welt­fi­nanz­krise); also, das zu ergrei­fende Mit­tel der Wahl, sofor­ti­ger Erfolg garan­tiert, ist die Schaf­fung von soge­nann­ten Son­der­ver­mö­gen (2008: Son­der­fonds Finanz­markt­sta­bi­li­sie­rung (SoFFin); 2022: «100 Mrd.» Son­der­ver­mö­gen Bun­des­wehr (SVermBw) und viele zu viele wei­tere). Mit ihnen schafft unsere Regie­rung zahl­rei­che Töpfe auf Kre­dit­ba­sis, aus denen Aus­ga­ben in drei- bis vier­stel­li­ger Mil­li­ar­den­höhe abseits von par­la­men­ta­ri­scher Kon­trolle finan­ziert wer­den und Gewinne garantieren.

Sie schaf­fen Nach­frage – auf Pump! Der Über­ak­ku­mu­la­tion soll begeg­net wer­den, die schon seit Jah­ren das Kri­sen­ge­sche­hen cha­rak­te­ri­siert, denn es ist fik­ti­ves Kapi­tal, das welt­weit auf der ver­zwei­fel­ten Suche nach ren­tier­li­chen Anla­ge­mög­lich­kei­ten ist.

In den Son­der­ver­mö­gen soll es diese Anla­ge­mög­lich­kei­ten fin­den. Diese Finan­zie­rung durch Kre­dite, zur Krie­ger­tüch­ti­gung bis 2029, führt aber zu wei­te­rer Erhö­hung der ohne­hin schon zu hohen Staatsverschuldung.

Das ist selbst den Draht­zie­hern nicht ganz geheuer, «die Risi­ken für das deut­sche Finanz­sys­tem haben sich erhöht. Der Bericht regis­triert Her­aus­for­de­run­gen durch geo­po­li­ti­sche Span­nun­gen, Han­dels­kon­flikte und zuneh­mende Staats­ver­schul­dung.»

Die Unter­neh­mer tra­gen das Risiko und die Arbei­ter die Folgen.

Fol­gen für die Bevöl­ke­rung, die heut­zu­tage in den Medien mit «man­geln­der Kon­sum­laune» ver­spot­tet wird. Der Tat­be­stand selbst ist aller­dings schon län­ger bekannt, «der letzte Grund aller wirk­li­chen Kri­sen bleibt immer die Armut der Mas­sen …» (Karl Marx) und geht über den Kon­sum­sek­tor weit hinaus.

Damit sind die grund­le­gen­den Zusam­men­hänge skiz­ziert, mit dem alle demo­kra­ti­schen Kräfte letzt­lich bis in die Kom­mu­nal­po­li­tik hin­ein sich aus­ein­an­der zu set­zen haben.
Stei­gende Mie­ten bei schrump­fen­dem (bezahl­ba­ren) Woh­nungs­an­ge­bot. Über­schul­dung und wach­sende Zahl an Ver­brau­cher­insol­ven­zen. Sanie­rungs­be­dürf­tige Infra­struk­tur (sogar Schu­len!). Stei­gende Gesund­heits­kos­ten bei schrump­fen­der Ärzte- und Kran­ken­haus­ver­sor­gung. Unvoll­stän­dige Liste …

Aber ein wei­te­rer Zusam­men­hang erst run­det das Bild ab: Die Kom­mu­nal­wah­len brach­ten in Köln einen im Ver­gleich mit NRW rela­ti­ven Erfolg für die Linke!

Wie soll eine kleine Wohn­ge­biets­gruppe mit all­dem umge­hen?
Umset­zung eines Arbeits­plans!
Des­sen zen­tra­les Erfor­der­nis ist die Durch­füh­rung der monat­li­chen Grup­pen- und Kul­tur­abende. Min­des­tens ein­mal im Monat trifft sich der Grup­pen­vor­stand, um diese vor­zu­be­rei­ten. Zu den Auf­ga­ben des Grup­pen­vor­stands zäh­len unter ande­rem auch die Pla­nung wei­te­rer Ver­an­stal­tun­gen und die Her­aus­gabe der Grup­pen­zei­tung.
Mit durch­schnitt­lich 15 Genos­sin­nen und Genos­sen sowie Inter­es­sier­ten wur­den die Grup­pen­abende in etwa so gut besucht wie in den letz­ten Jahren.

Wel­che viel­fäl­ti­gen Akti­vi­tä­ten ver­folgt wur­den, erschließt sich durch Stö­bern im Bericht …
Einem Inhalts­ver­zeich­nis gleich kön­nen die The­men auf­ge­ru­fen werden.


Der Rechen­schafts­be­richt der WG Innen­stadt der DKP Köln für 2025.