• Kund­ge­bung „Köln wehrt sich“, 2. Novem­ber 2014

    Köln 2. November 2014. Heftige Diskussionen in Köln. Seit der schändlichen Zusammenrottung von Nazihooligans am vergangenen Sonntag (26. Oktober) ist das Erschrecken groß. Helle Empörung. Ein Demonstrationsaufruf, der kurz entschlossen von der SDAJ Köln in den elektronischen Medien verbreitet wird, findet erstaunliche Resonanz. „Köln wehrt sich! Gemeinsam gegen Neonazis, rechte Hooligans und Rassismus!“

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  • Köln wehrt sich!

    Gemeinsam gegen Neonazis, rechte Hooligans und Rassismus! Kundgebung und Demo am Sonntag, 2.November, 13.00 Uhr, Rudolfplatz 4000 Hooligans rotteten sich am vergangenen Sonntag in Köln zusammen. Ganz unsportlich warfen diese angeblichen Freunde des Fußballsports Flaschen, Böller und Steine auf Passanten. Es reichte, wenn verhüllte Musliminnen im Fenster erschienen oder Fotografen ihre Kameras zückten. Weit über 50 Verletzte. Ein chinesisches Restaurant wurde angegriffen.

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  • Gegen Nazi­hoo­li­gans

    Vorausschauender Umwälzschutz Im­mer­hin 1500 Men­schen be­tei­lig­ten sich am ver­gan­ge­nen Sonn­tag an der Pro­test­kund­ge­bung vor dem Köl­ner Bahn­hof im Schat­ten des Doms. Denn hin­ter dem Bahn­hof tra­fen sich Na­zihoo­li­gans zu ei­ner Ver­an­stal­tung von »Ho­Ge­Sa« (Hoo­li­gans ge­gen Sala­fis­ten). An­mel­der dort: Pro-NRW-Funk­tio­när Do­mi­nik Roeseler.  

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  • Rede­bei­trag der SDAJ Köln auf der Kund­ge­bung am Sonn­tag (26.10.2014) gegen Hoo­li­gan/Nazi-Auf­marsch.

    Liebe Freundinnen und Freunde,liebe Genossinnen und Genossen,Die heutige Veranstaltung der sogenannten „Hooligans gegen Salafisten“ hat ein neues Ausmaß für das Auftreten von Neonazis vor allem in Nordrhein-Westfalen. Wie ist diese Veranstaltung einzuschätzen und warum sind es plötzlich so viele?Die Drahtzieher der Bewegung „Hooligans gegen Salafisten“ behaupten öffentlich, unpolitisch zu sein. Man versuche, der salafistischen Bedrohung in Deutschland etwas entgegenzusetzen – wie notwendig das wäre, wäre ja sehr deutlich am Vorgehen des IS in der arabischen Welt zu zeigen.

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  • Vor­aus­schau­en­der Umwälzschutz

    Immerhin 1500 Menschen beteiligten sich am vergangenen Sonntag an der Protestkundgebung vor dem Kölner Bahnhof im Schatten des Doms. Denn hinter dem Bahnhof trafen sich Nazihooligans zu einer Veranstaltung von „HoGeSa“ (Hooligans gegen Salafisten). Anmelder dort: Pro-NRW-Funktionär Dominik Roeseler. Zu den Protesten hatten innerhalb von 10 Tagen Kölner antifaschistische Gruppen und Bündnisse mobilisiert, zuletzt der DGB Köln/Bonn. Unter anderem spricht die Vorsitzende von Ver.di Köln, Heidrun Abel. Die Delegierten hatten noch am Vortage symbolisch den Rechten die „rote Karte“ gezeigt und ihre Vorsitzende beauftragt, hier zu reden. Auch der Kölner Musiker Stefan Brings tritt auf. Peter Trinogga, Sprecher der VVN/BdA Köln, sagt: „die ‚Hooligans gegen Salafismus’, die Neonazis und Rassisten, die wenige hundert Meter von hier entfernt ihre menschenfeindlichen Parolen herausbrüllen, sind aus dem gleichen Holz geschnitzt, wie die

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  • Kubas Vor­rei­ter­rolle für Europa

    Die EU-Außen­mi­nis­ter einig­ten sich am 20.10.2014 auf ein koor­di­nier­tes Vor­ge­hen gegen die Ebola-Epi­de­mie. Dabei äußerte der luxem­bur­gi­sche Außen­mi­nis­ter Jean Assel­born wörtlich: »Wir soll­ten uns in Europa viel­leicht ein Bei­spiel neh­men an Kuba. Mit 11 Mil­lio­nen Ein­woh­ner – haben schon 130 Ärzte vor Ort – wol­len noch 300 Ärtzte und Kran­ken­schwes­tern nach Afrika schicken …« (Quelle: Tages­schau vom 20.10.2014 20 Uhr)  

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  • »Bestraft wer­den sol­len ich und meine Kol­le­gen – gemeint sind wir alle«

    Demonstranten.

    Köln, 20. Oktober 2014 Zum Jahresende wird das Ford-Werk im belgischen Genk geschlossen. Heute stand Gaby Colebunders in Köln vor Gericht, weil er gegen die Schließung protestiert hat. Er sagt dazu: »Bestraft werden sollen ich und meine Kollegen – gemeint sind wir alle. Das wahre Verbrechen ist die Werksschließung und die Vernichtung von Arbeitsplätzen. Und wir lassen uns nicht vorschreiben, wie wir um unsere Arbeitsplätze zu kämpfen haben. Die Aktion am 7. November 2012 in Köln war ein wichtiges Signal, wie wir uns international gegen die Zerstörung unserer Lebensgrundlage wehren können. Wir fordern den Freispruch aller Beschuldigten.« Er ist einer der Kollegen, die Widerspruch gegen die Strafbefehle wegen angeblichen Landfriedensbruchs eingelegt haben. Kollegen aus Genk waren mit einem Bus gekommen. Anlässlich des Verhandlungstermins vor dem Kölner Amtsgericht organisierte das Soli-Komitee eine Kundgebung.

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