• Son­nen­su­cher! Die Kunst­samm­lung der Wismut

    Ausstellung in der Orangerie in Gera (verlängert bis 11. Mai 2014) Der che­mi­sche Ge­halt der Pech­blen­de ist erst von Mar­tin Hein­rich Kla­proth rich­tig ana­ly­siert wor­den. Ura­nit nann­te er das Mi­ne­ral. Ab 1790 hör­te es auf den Na­men Ura­ni­um. Es kam in Joa­chims­thal als Ur­an­oxyd vor und wur­de im 19. Jahr­hun­dert zum Fär­ben von Glas ver­wandt. Uran hieß es nach Ur­a­nos, dem sieb­ten Pla­ne­ten des Son­nen­sys­tems, der acht Jah­re vor­her, von Fried­rich Wil­helm Her­schel (1738-1822) ent­deckt wor­den war. Erst Hen­ri Be­que­rel be­merk­te 1896 die Ra­dio­ak­ti­vi­tät des Mi­ne­rals. Für die­se Be­zeich­nung ist Ma­rie Cu­rie ver­ant­wort­lich, sie ent­deck­te auch das Ra­di­um. Für ih­re Ar­bei­ten zur Ra­dio­ak­ti­vi­tät er­hiel­ten Hen­ri Be­que­rel, Ma­rie und Pier­re Cu­rie 1903 ge­mein­sam den No­bel­preis für Phy­sik.

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  • Zwei neue Kalk-Kon­kret sind erschienen

    Titelseite »Kalk konkret«

    Zwei neue Kalk-Konkret: Ers­tens die Son­der­aus­gabe zur Euro­pa­wahl und zwei­tens die regu­läre Nr. 10. The­men der Son­der­aus­gabe sind: NEIN zum Europa der Ban­ken und Konzerne! JA zum Europa der Soli­da­ri­tät und des Wider­stands gegen die EU! Wahl­kampf­ver­an­stal­tung mit Patrik Köbele, Kan­di­dat für das Euro­pa­par­la­ment und Vor­sit­zen­der der DKP. Die Kom­mu­nal­wahl am 25. Mai: Dafür steht die DKP April­aus­gabe als pdf  

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  • Gewalt gegen Kalle

    Überzeugungs­gewalt Mittwoch, 16. April 2014. Ei­ne De­mons­tra­ti­on von Staats­ge­walt. Die obs­zö­ne Ma­ni­fes­ta­ti­on der Macht der Rei­chen. Die Ar­men wer­den är­mer, die Rei­chen rei­cher und wer es sich nicht leis­ten kann, muss eben raus aus der Woh­nung. Das sind Ge­walt­ver­hält­nis­se und sie sol­len so blei­ben. Of­fen­bar glau­ben die Herr­schen­den mitt­ler­wei­le, auf Zu­stim­mung ver­zich­ten zu kön­nen. Am 20. Fe­bru­ar konn­te noch ver­hin­dert wer­den, was heu­te mit mas­si­vem Po­li­zei­ein­satz durch­ge­setzt wur­de, die Zwangs­räu­mung von Kal­le Ge­rigk. Meh­re­re Hun­dert­schaf­ten hat­ten nachts das Agnes­vier­tel be­la­gert. Um 2.00 Uhr wird die Fon­ta­ne­stra­ße ab­ge­sperrt. Po­li­zis­ten ho­len die so­li­da­ri­schen Blo­ckie­re­rin­nen und Blo­ckie­rer aus dem Trep­pen­haus der Fon­ta­ne­stra­ße 5. Über­all hän­gen noch die so­li­da­ri­schen Trans­pa­ren­te an den Bal­kons und aus den Fens­tern. Die Nach­barn wol­len, dass Kal­le bleibt.

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  • Köln pla­ka­tiert

    Die DKP kandidiert für die Bezirksvertretungen Köln Innenstadt und Köln Kalk Mitt­wochs lan­gen die Pla­ka­te an. Don­ners­tags ma­chen wir die Pla­kat­stän­der pa­rat. Ein Teil hat aus Düs­sel­dorf den Weg nach Köln ge­fun­den, ein an­de­rer stammt aus ei­ner Por­zer Ga­ra­ge. Letz­te­re hät­te un­ter Denk­mal­schutz ge­stellt wer­den müs­sen. Die Stän­der sind noch mit Pla­ka­ten be­haf­tet, die aus der Pers­hing-II-Zeit da­tie­ren, von 1984. Noch äl­te­re Schätz­chen wer­den fo­to­gra­fisch do­ku­men­tiert, be­vor sie ab­ge­zo­gen wer­den und im ir­di­schen Müll­sack lan­den.

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  • Der Umbau der Buch­hei­mer Straße in Mül­heim ist nun fertiggestellt

    Die DKP Köln-Mülheim zu Mülheim 2020 Neben der Frankfurter Straße ist nun auch der Umbau Buchheimer Straße aufgrund des Programms »Mülheim 2020« beendet. Beide sehen nun sehr viel attraktiver aus. Andererseits sieht aber die Initiative »Rettet unsere Veedel«, an deren Gründung sich auch die DKP beteiligte, Anlass zur Kritik. Etikettenschwindel – Schöne neue Straßen auf Kosten von Bildung und Arbeitslosen

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  • Klaus Stein liest Leon­hard Frank

    Leon­hard Frank – »ver­brann­ter Dichter« Leon­hard Frank (1882–1961) ist einer der „ver­brann­ten Dich­ter“. Er ist im ärms­ten Würz­bur­ger Milieu auf­ge­wach­sen und hatte es beson­ders schwer in sei­ner Hei­mat­stadt. Durch sein Buch „Die Räu­ber­bande“ von 1914 wurde er schlag­ar­tig berühmt. 1933 mußte er emi­grie­ren, gelangte über Frank­reich in die USA. Als er 1950 in die Bun­des­re­pu­blik zurück­ge­kehrt, war er lite­ra­risch kaum noch wahr­zu­neh­men. In der DDR indes konn­ten seine gesam­mel­ten Werke erscheinen. In Würz­burg nahm man sei­nen 1949 erschie­ne­nen Roman „Die Jün­ger Jesu“ übel. Der Titel bezeich­net eine Bande von Jun­gen, die unmit­tel­bar nach dem Krieg in der Manier von Robin Hood

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