• Drei Exe­ku­tio­nen

    «Der geteilte Picasso. Der Künst­ler und sein Bild in der BRD und der DDR» im Köl­ner Museum Ludwig Gegen­wär­tig zeigt das Köl­ner Museum Lud­wig die Aus­stel­lung «Der geteilte Picasso. Der Künst­ler und sein Bild in der BRD und der DDR». Ein pro­mi­nen­tes Expo­nat ist das «Mas­sa­ker in Korea» aus dem Pari­ser Musée Picasso. Motiv­be­stand und Auf­tei­lung der Flä­che ähnelt indes zwei sehr bekann­ten Wer­ken der Kunstgeschichte. Da ist ein­mal das Bild von Fran­cisco de Goya (1746–1828), «Der 3. Mai 1808, Die Erschie­ßung der Auf­stän­di­schen», ent­stan­den im Jahre 1814. Auf eine etwas andere Weise bezieht sich Édouard Manet (1832–1883) mit sei­nem Werk «Die Erschie­ßung

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  • Der Krieg in Afghanistan

    Opium und Opioide Der Phar­ma­kon­zern Pur­due Pharma der Fami­lie Sack­ler warb im Jahr 1996 für das Schmerz­mit­tel Oxy­con­tin. Von Sucht­ge­fahr war nicht die Rede. Um Oxy­con­tin, das den Wirk­stoff Oxy­c­o­don ent­hält, auf den Markt zu brin­gen, baute Pur­due ein aus­ge­dehn­tes Netz­werk von Ver­triebs­mit­ar­bei­tern auf und ver­dop­pelte deren Zahl von 318 im Jahr 1996 auf 671 im Jahr 2000. Mit Hilfe von aus­ge­feil­ten Daten­er­he­bungs­me­tho­den ermit­telte das Unter­neh­men die Arzt­pra­xen mit der größ­ten Anzahl an Schmerzpatienten. Ver­triebs­mit­ar­bei­ter erhiel­ten für die gestie­ge­nen Opio­id­ver­schrei­bun­gen in ihren jewei­li­gen Ope­ra­ti­ons­ge­bie­ten Prä­mien zwi­schen 15.000 und 240.000 US-Dol­lar pro Jahr. Opium, Opio­ide und der Krieg in Afghanistan

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  • Krise der Auto­in­dus­trie treibt zum Tiefpunkt

    Rück­gang der PKW-Zulas­sun­gen um minus 25,7 Pro­zentFord allein: minus 51,3 Prozent! Wal­ter Steh­ling: Wahl­pla­kat Ver­kehrs­wende Das Kraft­fahrt­bun­des­amt KBA aus Flens­burg ver­mel­det am 5. Okto­ber 2021: Im Sep­tem­ber 2021 wur­den 196.972 Pkw neu zuge­las­sen. Das sind ‑25,7 Pro­zent weni­ger als im Sep­tem­ber des Vor­jah­res. Bei den deut­schen Mar­ken erreichte Smart mit 23,0 Pro­zent das stärkste Zulas­sungs­plus, gefolgt von Por­sche mit einem Plus von +3,9 Pro­zent. Die wei­te­ren deut­schen Mar­ken ver­buch­ten gegen­über dem Ver­gleichs­mo­nat Rück­gänge, die bei Ford (-51,3 %), Mer­ce­des (-49,8 %) und Mini (-45,0 %) am deut­lichs­ten aus­fie­len. Audi (-38,9 %), VW (-23,3 %) und BMW (-18,7 %) ver­buch­ten eben­falls zwei­stel­lige

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  • Nach der Wahl

    Ein­schät­zung der Bun­des­tags­wahl­er­geb­nisse Nach der Wahl soll­ten wir uns gele­gent­lich mit unse­rer Stra­te­gie beschäf­ti­gen.Aber zunächst einige Ein­schät­zun­gen. Auf­fäl­li­ges Merk­mal der dies­jäh­ri­gen Bun­des­tags­wahl ist die Auf­lö­sung tra­dier­ter Par­tei­b­in­dun­gen. Zu deutsch, der herr­schen­den Poli­tik schlägt wach­sen­des Miss­trauen ent­ge­gen. Das hat sich zuvor schon ange­kün­digt, wird aber auch deut­lich in Gestalt der Unsi­cher­heit der Pro­gno­sen, der Stim­men­ver­luste für SPD und CDU, sowie gerin­ger Stim­men­ge­winne für die FDP, die offen­bar wer­be­tech­nisch gut bera­ten den fäl­li­gen Erneue­rungs­be­darf zum Thema macht, ihn aber tech­nisch umdeu­tet. Die Grü­nen konn­ten noch vom schwin­den­den Ruf als Kli­ma­par­tei zeh­ren, obwohl die Zustim­mung im Zuge stei­gen­der Ener­gie­preise wei­ter gesun­ken ist, womög­lich wei­ter

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  • Stol­per­steine für Alice und Kurt Bachmann

    «Eine demo­kra­ti­sche, anti­fa­schis­ti­sche Bewe­gung ist das Gebot der Stunde» Foto: Klaus Stein Eus­kir­che­ner Str. 21 in Köln-Sülz, mor­gens um 9.30 Uhr. Vor dem Haus war­ten 30 Per­so­nen, dar­un­ter Dr. Paul Bach­mann, der Sohn. «Wird hier eine Woh­nung besich­tigt?» fragt jemand. Nein. Gun­ter Dem­nig ver­legt zwei Stol­per­steine. 2500 sind es mitt­ler­weile in Köln. Kurze Anspra­chen. Verdi-Kol­le­gin Clau­dia Wör­mann-Adam hat die Ver­le­gung ange­regt. Klaus Stein spricht für die VVN Köln. Als sie 1935 hei­ra­te­ten, war Alice 21 und Kurt 26 Jahre alt. Beide stam­men aus jüdi­schen Fami­lien. Kurt ist Leder­ar­bei­ter, Gewerk­schaf­ter und seit 1932 Mit­glied der KPD, nach 1933 im Wider­stand. Er sorgt für

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  • Nach der Flut

    Erkun­di­gung im Ahrtal Foto: Klaus Stein DKP Köln Innen­stadt 3. Okto­ber 2021. Dra­ma­tisch ver­bo­gene Schie­nen, wo zuvor die Ahrtal­bahn fuhr. Ampu­tierte Brü­cken. Pro­vi­so­ri­sche Unter­stände aus Holz an Hal­te­punk­ten des Schie­nen­er­satz­ver­kehrs. Schot­ter­stre­cken. Die Ufer glatt, öde Flä­chen. Am Stra­ßen­rand Hel­fer­zelte, Con­tai­ner, Fahr­zeuge von Hilfsorganisationen. Die Der­nauer Brü­cke ist durch ein Pro­vi­so­rium ersetzt. 2018 erfreu­ten wir uns hier an den orts­fes­ten Äschen im Fluss und dem hoch­nä­si­gen Wind­hund, der sich huld­voll im Fahr­rad­an­hän­ger kut­schie­ren ließ. Die Ahr ist häss­lich gewor­den, grau­braun, wie die Schutt­hal­den und die gäh­nen­den Schaufenster. Der Gast­hof zur Saf­fen­burg ist seit dem 15. Juli ein öder Ort. Die Fens­ter ver­ram­melt.

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  • Außer­ge­wöhn­li­cher Wahl­er­folg der Kom­mu­nis­ten in Graz

    Bekommt die zweitgrößte Stadt Österreichs eine kommunistische Bürgermeisterin? Quelle: KPÖ Bekommt die zweitgrößte Stadt Österreichs, Graz, die Landeshauptstadt des Bundeslandes Steiermark (291 000 Einwohner) demnächst eine kommunistische Bürgermeisterin? Die am letzten Sonntag (26.9.21) abgehaltene Gemeinderatswahl hat dies in den Bereich des Möglichen gerückt. Falls dafür eine entsprechende Koalition mit anderen im Gemeinderat vertretenen Parteien zustande kommt. Das wäre wohl derzeit ein für ganz Europa einmaliger Vorgang.

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