• Wald­spa­zier­gang in Hambach

    Hambach, der Wald, die Braunkohle, das Klima, die Politik, das Führungspersonal, die Polizei, das öffentliche Interesse Heiße Schokolade und Befehlsnotstand Waldspaziergang am Sonntag, 23.9.2018 im Hambacher Forst Ein Sonntag in Hambach im September. Wieder mehr Menschen. Trotz intensivem Regen, Kälte und Verboten. Gute Stimmung und Zuversicht: «Das können die doch nun wirklich nicht mehr bringen.» «Erst den wirklich tollen Wald abholzen um dann das ohnehin überfällige Ende der Braunkohleverstromung auszurufen?» Aber dem NRW-Ministerpräsidenten Laschet, seinem Innenminister und RWE traut hier jeder jeden Blödsinn zu. «Die haben einfach nicht begriffen, was die Uhr geschlagen hat. Die haben keinen Plan für die Zukunft. Die tun so, als gäbe es den Klimawandel und die drohenden Katastrophen nicht. Die sind unberechenbar. Die können nur Auto und noch mehr Auto. Denen fehlen Verstand und jeglicher Begriff von Verantwortung. Die nehmen den Umweltschützern die Klettergeschirre weg und behaupten dann, dass sie die Blockade wegen fehlender Sicherheit der Umweltschützer in deren eigenem Interesse gewaltsam beenden müssten. Die…

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  • Köl­ner zei­gen Hal­tung gegen Rechts

      Für die Rechte Geflüchteter Köln, 16.09.2018 | Mit 10.000 Teilnehmern war es an diesem Sonntag eine der größeren Demonstrationen in Köln. Mit «Köln zeigt Haltung» stellte sich die Stadt bei wunderbarem Wetter und guter Stimmung mächtig gegen rechten Populismus und Angstmache, gegen «Einfache-Welt-Versteher» und für das Bleiberecht von Flüchtlingen. Die Botschaft: Menschenrechte und Menschenwürde, die unveränderbar im Grundgesetz eingemeißelt sind, gelten universal und dürfen nicht der Deutungshoheit von Rechtsnationalen, Rechtsextremisten, Neonazis oder der AfD geopfert werden. Es wurde Verantwortung eingefordert für die von uns mitverursachten Probleme durch eine falsche Wirtschafts- und Außenpolitik.

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  • 25. Sep­tem­ber: Film­abend DKP Köln-Innenstadt

    Der Stellvertreter / Amen Ein Film von Costa-Gavras Dienstag, 25. September 2018, 19.30 Uhr,Freidenkerzentrum Bayenstraße 11, Köln.   Der Stellvertreter (Originaltitel: Amen.) ist eine Verfilmung von Rolf Hochhuths gleichnamigem Dokumentarschauspiel aus dem Jahr 1963. Die Regie führte Costa-Gavras, in den Hauptrollen sind Ulrich Tukur, Mathieu Kassovitz und Ulrich Mühe zu sehen. Seine Weltpremiere hatte der Film am 14. Februar 2002 im Wettbewerb der Berlinale.

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  • Auto-Ver­kaufs­rausch oder Auto-Krise

    Referat über Ford und die Krise, gehalten von Klaus Stein am Dienstag, 18. September 2018 auf der Mitgliederversammlung der DKP Köln-Innenstadt. Wir dokumentieren: Auto-Verkaufsrausch oder Krise? Am Mittwoch, den 19. September, veröffentlichte der europäische Verband der Autoindustrie (ACEA) eine Pressemeldung, nach der im August 2018 im Vergleich zum Vorjahresmonat die Zahl der Neuzulassungen um 31,2 Prozent gestiegen sei. Für die ersten acht Monate betrug das Wachstum 6,1% im Verhältnis zum Vorjahreszeitraum. Im Juli waren es 10,5% mehr als im Vorjahr. «Das ist umso erstaunlicher, als der August gewöhnlich ein Monat ist, in dem die Zahl von Neuzulassungen im Jahresverlauf am niedrigsten ausfällt.» (KR 20.9.2018) Der Verband liefert indes eine Erklärung: es spielten hier Vorzieheffekte eine Rolle. Denn durch das neue Abgasprüfverfahren WLTP dürfen seit dem 1. September nur Wagen zugelassen werden, die diesen Test bestehen. Die Kölnische Rundschau titelte «Der Auto-Verkaufsrausch».

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  • Die gegen­wär­tige Lage bei Ford Köln

    Soll die PKW-Produktion auch in Europa eingestellt werden? Am vergangenen Sonntag twitterte Trump zum Thema Ford Focus: «Das ist nur der Beginn. Dieses Auto kann jetzt in Amerika gebaut werden und Ford wird keine Zölle bezahlen». Noch Ende August hatte Ford angekündigt, das SUV-Modell Focus Active entgegen ursprünglicher Pläne nicht mehr in China produzieren zu lassen. Denn Trump hatte auf Zölle verzichtet.

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  • Aktion gegen Zweck­ent­fremdung von Wohnraum

      «Wohnraum für Alle» In Köln fehlen 70.000 Wohnungen. Erschwinglicher Wohnraum wird hingegen kaum gebaut, weitere tausend Sozialwohnungen fallen aus der Bindung, Luxussanierungen stehen an. Neben dem unverminderten Zuzug steigen auch die Touristenzahlen. Viele Vermieter nutzen die günstige Markt- und Rechtslage um nun auch noch weiteren Wohnraum profitsteigernd zu vernichten: Durch die komplette Entmietung und Schaffung von «Ferienwohnungen», Stichwort AirBnB. Die Initiative «Wohnraum für Alle» arbeitet daran, konkrete Fälle aufzudecken und publik zu machen. Ausgehend von der «Sozialen Kampfbaustelle», diesmal vom 29.8.-1.9.2018 am Wiener Platz in Köln-Mülheim, wurde am Freitag, 31.8.,Protest gegen diese asoziale Entwicklung vor einem konkreten Projekt organisiert: Rund 80 Aktivisten und Empörte versammelten sich ab 18 Uhr vor dem Haus «Im Ferkulum 16» unweit des Chlodwigplatzes in der Kölner Südstadt.

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