Neujahrsgruß


15 000 bekamen den Arsch huh und demonstrierten am vergangenen Sonntag gegen »Gewalt, Rassismus und Neonazis – Für ein buntes und tolerantes Köln«. Anlass war das Entsetzen über die Zusammenrottung von Hooligans am 26. Oktober in Köln, die ungehindert Nazi-Parolen grölen und den Hitler-Gruß hatten zeigen können. »Wir wollen, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur, Religion und sexueller Orientierung friedlich und respektvoll zusammenleben und Flüchtlinge unsere Solidarität erfahren. Gewalt und Intoleranz – ob vom braunen Pöbel oder von fanatischen Salafisten – trifft auf unseren aktiven Widerstand.« »Wir müssen und werden wachsam bleiben und die Neonazi-Szene, die rechtsradikale Pro Köln-Partei wie auch die rechtspopulistische AfD
Demonstration gegen Repression und Abschottung 6. Dezember 2014, 13 Uhr, Friesenplatz/ Ring Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt – und namentlich der Innenminister der Bundesländer, die sich am 11. und 12. Dezember in Köln treffen und über die Aufnahme, Verteilung, Versorgung und Unterbringung von Flüchtlingen sprechen werden.

11. Dezember, 19.30 Uhr, Uni Köln, Aula 2Im Rahmen der Reihe »Normative Welten. Kölner Diskurse zum Rechtspluralismus« lädt der Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Rechtstheorie an der Kölner Uni für den 11. Dezember 2014 ab 19.30 Uhr in die Aula 2 zu einem Podiumsgespräch unter dem Titel »Wer soll’s richten? Perspektiven des Investitionsschutzes im TTIP-Freihandelsabkommen« ein.
Denis Goldberg: Südafrika Nelson Mandelas Vermächtnis – bewahrt oder vergessen? Der Kampf gegen die Apartheid endete zunächst mit den ersten demokratischen Wahlen im April 1994. Prof. Dr. Dr. Denis Goldberg war Aktivist dieses Kampfes. Als Zeitzeuge berichtet er über die Entwicklung in Südafrika seither, schätzt die heutige Situation ein und stellt Optionen und Perspektiven für die Zukunft des Landes und des Kontinents zur Diskussion.

19. November 2014, Köln-Chorweiler Am Tag vor der 5. Tarifverhandlungsrunde für die 36.000 Beschäftigten der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in NRW hatte ver.di heute zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Bis 11.00 Uhr reisen die Streikenden mit Bussen aus ganz NRW an. Sie wollen zum Sitz des AWO-Bezirksverbandes Mittelrhein in Köln-Chorweiler ziehen. Denn hier residiert auch der Vorsitzende des Arbeitgeberverbandes AWO Deutschland, Andreas Johnsen, in dessen Auftrag die Tarifverhandlungen auf Arbeitgeberseite geführt werden. Auf dem Parkplatz findet eine kleine Kundgebung statt. Hier werde ich schon fast alle UZ-Extra los, die ich dabei habe. Wir sind zu zweit. Eigens für diese Aktion ist diese UZ-Extra von der Redaktion bereit gestellt worden.
35 Jahre SSM Die Sozialistische Selbsthilfe Mühlheim macht viel selbst. Kern ihrer Arbeit ist ein selbstverwalteter Betrieb, der von etwa 20 Menschen am Laufen gehalten wird. Einige von ihnen hätten auf dem Arbeitsmarkt kaum Chancen. Es sind Arbeitslose, Obdachlose, Behinderte, psychisch Kranke, ehemals Drogenabhängige und der eine oder andere Querdenker. Sie wohnen in den Räumen der alten Schnapsbrennerei an der Düsseldorfer Straße und arbeiten zusammen. Sie lösen Wohnungen auf, machen Transporte, verkaufen gebrauchte Waren, halten Gebäude instand und mischen sich seriös und erquicklich im Stadtteil ein. Am Freitag, den 7. November 2015, wurde in der Halle am Rhein gefeiert aus Anlass des 35jährigen Bestehens. Die SSM hat viele Freunde. Alle kamen, hörten sich Reden an, vor allem aber Musik. Unter anderem geigte Klaus, der Geiger, und es blies die Blaskapelle Dicke Luft. Die DKP Köln gratuliert. Macht weiter, Freunde, in Mülheim seid Ihr unentbehrlich.