• Ver­kehr und Kommunalpolitik

    Kommunalpolitische BeratungDKP Bezirk Rheinland-Westfalen 15.06.13 AG Verkehr TeilnehmerIn: Uli A., Heinz St., Klaus W., Klaus We., Wolfgang B. und Irène L. Im Düsseldorfer Süden und in Köln-Godorf wehrt sich die Bevölkerung gegen den Ausbau »ihres« Rheinhafens. Der Rotterdamer Hafen rechnet mit einer Verdoppelung des Warentransports bis 2030. Die wichtigsten Abnehmer dieser Ware liegen auf wichtigsten Industrieschiene entlang des Rheins über Basel nach Genua. Es stellt sich die Frage: ist es immer sinnvoll diese Waren zu transportieren? Dazu drei Beispiele: die heimische Kohle lässt man absaufen und importiert dafür immer mehr billige Kohle aus nicht europäischen Ländern; Nordseekrabben werden zum Puhlen nach Marokko und zum Verzerr wieder nach Deutschland transportiert; wir haben das ganze Jahr Früchte aus allen Herren Ländern im Angebot und die Äpfel werden im Winter gelagert.

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  • Pri­va­ti­sie­run­gen und der Kampf dagegen

    Kommunalberatung Bezirk Rheinland – Westfalen am 15. 6. 2013 in Köln Re-Kom­mu­na­li­sie­rung Bericht der AG 3 – Privatisierungen und der Kampf dagegen Berichterstatter: Uli Winkel Privatisierung von Einrichtungen und Leistungen der Daseinsvorsorge ist neben Stilllegungen und Verteuerungen ein weiterer zentraler Punkt der Städte und Gemeinden bei der Kostensenkung. Privatisierung wird auch weiterhin eine Variante der Umverteilung von unten nach oben sein – dies auch und gerade bei der Umsetzung des Fiskalpaktes. Privatisierung ist Abbau von staatlichen Aufgaben und Leistungen hin zu privaten Service gegen Bezahlung, die sich ein Teil der Bevölkerung nicht mehr leisten kann. Immer mehr Menschen haben immer größere Probleme ihre Bedürfnisse zu decken.

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  • Appell – Jetzt schlägt’s 13!

    Kommunalpolitische Beratung des DKP Bezirks Rheinland-Westfalen Köln, Bürgerzentrum Alte Feuerwache am 15. Juni 2013 Appell – Jetzt schlägt's 13! In den Städten und Gemeinden wird gekürzt. Bürgerliche Demokratie verkommt zur Sachzwanglogik. Oft wird entsprechend dem Willen der Konzerne und Banken entschieden. Daseinsvorsorge wird teuer, reduziert, privatisiert. Busse und Bahnen sind für viele unerschwinglich. Kommunale Unternehmen erhöhen die Preise bei Gas, Strom, Müll oder Wasser. Kommunen lassen Schulgebäude verkommen. Bibliotheken, Schwimmbäder, Beratungsstellen und Sozialeinrichtungen werden geschlossen. Öffentliche Räume und Flächen veröden und verschwinden. Geselligkeit und Kultur werden zunehmend kommerziell organisiert.

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  • Auch 20 Jahre nach dem Brand­an­schlag von Solingen:

    »Das Problem heißt Rassismus« Solingen, 25.05.2013 | Mehr als 2.000 Men­schen haben am Wochen­ende in Solin­gen gegen Ras­sis­mus und Neo­na­zis­mus de­mons­triert. Anlass war der ras­sis­tisch moti­vier­te Brand- und Mord­anschlag auf das Wohn­haus der Familie Genç am 29. Mai 1993, also vor 20 Jahren. Bei dem Anschlag kamen fünf Frauen und Mäd­chen der Fami­lie ums Leben. 20 Jahre Solin­ger Brand­anschlag 1993: »Erst stirbt das Recht – dann ster­ben Men­schen«. Wir doku­men­tie­ren die Kund­ge­bungs­re­de von Rolf Gössner während der bun­des­wei­ten De­mons­tra­tion in Solingen:

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  • Keup­straße: Feh­ler beim Vertuschen

    Fehler, Pannen und Defizite der Sicherheitsbehörden – beim Vertuschen Die Keup­straße in Köln-Mül­heim gibt sich so tür­kisch wie jede belie­bi­ge Straße in einer tür­ki­schen Stadt. Läden, Restau­rants, ein Friseur. Eine Über­wa­chungs­kamera zeich­net am 9. Juni 2004 Bilder auf. Gegen 14.30 Uhr schiebt ein etwa 25 bis 30 Jahre alter Mann mit Base­ball­kappe zwei Moun­tain­bikes durch die Schan­zen­straße, die auf die Keup­straße stößt. Kurz darauf kommt er ohne Räder zurück. Um 15.10 Uhr taucht er wieder auf – gefolgt von einem weite­ren gleich­altri­gen Mann, der ein Damen­fahr­rad schiebt. Auf dem Gepäck­trä­ger ist ein Hart­schalen­kof­fer befestigt. Abge­stellt wird das Damen­rad vor einem Friseur­salon in der Keupstraße.

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