• Lesun­gen ver­brann­ter Dichter

    17. Mai 2017. Der Arbeitskreis Zivilklausel an der Universität Köln hat auch in diesem Jahr Lesungen anlässlich des Jahrestags der Bücherverbrennung organisiert. Vor dem häßlichen Uni-Haupteingang bei schönem Wetter und viel Wind, sieben Stunden lang. Peter Förster schreibt mit Dank an die Beteiligten: „Zu diesen Lesungen schien mir wieder sehr zutreffend, was eine Leserin sagte: So wie diese Lesungen müsste die Universität viel mehr werden. Ein Ort des lebendigen Austausches über den Campus hinaus, in dem aus dem Kulturerbe geschöpft und gelernt wird für bessere Zeiten. Sehr persönlich, und deswegen auf Augenhöhe.Derlei Entwicklungsansprüche sind in Opposition zur (noch) herrschenden Politik weiter zu entfalten. Nach 1933 sind auch etliche Kulturschaffende ins Exil geflohen und waren angewiesen auf internationale Solidarität. Heute plant die NRW Landesregierung, nach einem aggressiven Wahlkampf auch gegen Geflüchtete, Nicht-EU Bürger zukünftig mit 1500 Euro Studiengebühren pro Semester den Zugang zur Universität zu verwehren. Eine demokratische Gesellschaft und auch jede aufgeklärte Wissenschaft leben aber von Austausch und Weltoffenheit.“

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  • Stadt Köln droht Kalle Gerigk

    Kalle muss bleiben. Express und Stadt­an­zei­ger war zu ent­neh­men, dass Kalle Gerigk wegen sei­nes Enga­ge­ments für bezahl­bare Mie­ten und öffent­li­chen Woh­nungs­bau von sei­nem Arbeit­ge­ber bedroht wird. Amts­lei­ter Josef Lud­wig habe beim Per­so­nal­amt der Stadt um die Ver­set­zung Gerigks, der als Par­tei­lo­ser zum Land­tag für die Links­par­tei kan­di­dierte, gebe­ten. Das Ver­trau­ens­ver­hält­nis sei gestört. „Lud­wig bit­tet um die Prü­fung von recht­li­chen Schrit­ten und ‹um ander­wär­tige Ver­wen­dung›, wie es in einem inter­nen Schrei­ben heißt. Das ‹öffent­li­che Ver­hal­ten› sei für einen Mit­ar­bei­ter des Woh­nungs­am­tes ’nicht trag­bar, so Lud­wig wei­ter.“ (KStA 12.5.17) Unter ande­rem wer­den Zei­tungs­ar­ti­kel über ihn gesammelt. Wir pro­tes­tie­ren scharf gegen der­ar­tige Über­griffe. In

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  • Der Korea­krieg – droht eine Neuauflage?

    Der Koreakrieg (1950-1953) zählt zu den vergessenen Kriegen. Angesichts der gegenwärtigen Zuspitzung und wachsenden Kriegsgefahr auf der koreanischen Halbinsel erscheint es besonders dringlich, daran zu erinnern. Im Koreakrieg kam es zum ersten Mal zum Zusammenprall zwischen den beiden Blöcken im Kalten Krieg. Er war ein sogenannter „Stellvertreterkrieg“, d.h. ein Krieg zwischen der Sowjetunion, China und den USA auf dem Boden eines Drittstaates.

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  • DKP ver­ur­teilt Stal­king gegen «Kalle» in Köln

    Wolfgang Bergmann schrieb Brief an die Oberbürgermeisterin Wolfgang Bergmann von der DKP Köln-Mülheim forderte Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker auf, dafür zu sorgen, dass Karl-Heinz Gerigk («Kalle») nicht länger von Mitarbeitern der Domstadt gestalkt wird. Dem EXPRESS vom 12. Mai hatte er entnommen, dass der Leiter des Amtes 56 «Kalle» zwangsversetzen will. Ihm wurden politische Aktivitäten vorgeworfen und das Recht, als Kandidat zur NRW-Landtagswahl anzutreten, zum Nachteil ausgelegt.

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  • Landt­tags­wahl am Sonn­tag: www

    W alter undW olf­gangw  ählen Am Frei­tag, den 12. Mai strahlte die «Lokal­zeit Köln» des WDR eine Sen­dung über kleine Par­teien aus. In einem kur­zen Moment – ab 6.20 – kam auch unser Kan­di­dat Wolf­gang Berg­mann zu Wort.          

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  • Kreis­vor­stand der Köl­ner DKP zur Lage der Arbeiterjugend

    Pro­bleme des Auf­wach­sens: Arbei­ter-Jugend in der Bun­des­re­pu­blik Deutschland Nach einem ste­ti­gen Abwärts­trend seit dem Jahr 1991 ist aktu­ell noch etwas mehr als ein Vier­tel der Bevöl­ke­rung Deutsch­lands jün­ger als 27 Jahre. Nach dem bis­he­ri­gen Tiefst­stand im Jahr 2013 ist die junge Bevöl­ke­rung seit 2014 abso­lut und seit 2015 auch bezo­gen auf ihren Anteil an der Gesamt­be­völ­ke­rung wie­der leicht ange­stie­gen. Grund für den Zuwachs ist in ers­ter Linie die hohe Zuwan­de­rung. Rein zah­len­mä­ßig nimmt die Bedeu­tung jun­ger Men­schen in Deutsch­land seit Län­ge­rem ab. „Dass junge Men­schen die Zukunft seien, hört man oft. Immer häu­fi­ger gilt jedoch: Ohne rei­che Eltern sind viele Lebens­per­spek­ti­ven von

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  • Film­abend der DKP Köln-Innenstadt

    Die Unberührbare DKP-Gruppe Köln Innenstadt Dienstag, 23. Mai 2017, 19.30 Uhr Freidenkerzentrum, Bayenstraße 11Wir zeigen den Film "Die Unberührbare", 110 Minuten Der Film handelt von den letzten Lebensjahren der Schriftstellerin Gisela Elsner (* 2. Mai 1937), die 1964 mit ihrem Roman „Die Riesenzwerge“ berühmt geworden war. Dieser Roman nimmt wie ihre weiteren Werke die Verdrängungen der bundesdeutschen Gesellschaft satirisch aufs Korn. Gisela Elsners Bekenntnis zur DKP  - seit 1977 war sie Genossin, zeitweise Mitglied des Parteivorstands – bewirkte im bundesdeutschen Literaturbetrieb selbstverständlich keine Umsatzförderung. Im Gegenteil. Rowohlt lehnte ihren antifaschistischen Roman „Heilig Blut“ ab und kündigte den Hausvertrag.

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