Sinti und Roma
16. Mai – Schicksalstag der Kölner Sinti und Roma In den Jahren 1940 und 1944 erreichte die rassistische Vernichtungswut der Nazis gegen die »Zigeuner« mit der Deportation und vier Jahre später mit ihrer Ermordung in der Nacht vom 2. auf den 3. August ihren Höhepunkt. Am 16. Mai 1940 wurden Eintausend von ihnen von Kölner Polizei und städtischen Bediensteten zusammengetrieben und mit der Reichsbahn in die Ghettos und Lager Polens deportiert. Am 16. Mai 1944 gelang es den Inhaftierten noch, den ersten Versuch, sie in die Gaskammern zu treiben, durch ihre Entschlossenheit zum Widerstand zu verhindern. Sie wollten nicht kampflos in den Tod gehen.