1. September Antikriegstag

Photo: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Admiral_Blandy_Mushroom_Cloud_Cake.jpg
Aus dem Kommentar (07.11.46) des Pfarrers Arthur Powell-Davies, All Souls Church:
«Ich hoffe nur inständig, dass [das Foto] nicht in Russland abgedruckt wird – um all das zu bestätigen, was die sowjetische Regierung dem russischen Volk darüber erzählt, wie „amerikanische Degenerierte“ in der Lage sind, das grausamste, gnadenloseste und abstoßendste Instrument des Todes, das jemals von Menschen erfunden wurde, auf so leichtfertige Weise zu behandeln … »
Hinter den Kulissen schrieb der einflussreiche Kolumnist Walter Lippmann an den Marineminister:
«Die Pressesprecher sowohl des Kriegs- als auch des Marineministeriums sind schon seit einiger Zeit außer Kontrolle, und ich spüre seit einigen Monaten eine wachsende unterschwellige Stimmung, die das gesamte Militär betreffen wird, wenn nicht etwas dagegen unternommen wird.»
Der Marineminister: «Ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Ebenso [Kriegsminister] Bob Patterson … Wir handeln beide entsprechend.»
Sie müssen lügen, die am Krieg verdienen Der 1. September ist der Antikriegstag. Er gilt der Erinnerung an den Überfall der Wehrmacht auf Polen und den Beginn des Zweiten Weltkriegs. Am Abend des 31. August 1939 war SS-Sturmbannführer Alfred Naujocks mit fünf weiteren SS-Leuten zum Sender Gleiwitz geschickt worden. Sie drangen verkleidet, polnische Freischärler darstellend, gegen 20.00 Uhr in das Gebäude ein und überwältigten vier Mitarbeiter. Dann riefen sie in deutscher und polnischer Sprache ins Mikrophon «Achtung! Achtung! Hier ist Gleiwitz. Der Sender befindet sich in polnischer Hand … Die Stunde der Freiheit ist gekommen! Hoch lebe Polen!» Sie hinterließen eine





