«Bitte um Arbeit»

Wer hat Hasenclevers «Bitte um Arbeit» versteckt?

Bild wird im Text beschrieben.

Wer nach Düsseldorf kommt, um sich einen Eindruck von der Sammlung im Kunstmuseum zu verschaffen, wird enttäuscht werden. Die städtische Kunstsammlung ist 1998 in die Stiftung «Museum Kunstpalast» eingebracht worden. Das ist ein PPP-Projekt (Private-Public-Partnership) hauptsächlich des Energiekonzerns E.on mit der Stadt Düsseldorf. Der Konzern hat sich die Mehrheit im Vorstand sowie den Vorsitz gesichert und entscheidet letztlich darüber, welche Kunstwerke aus dem Eigentum der Stadt, wann und wie gezeigt werden.

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Besuch in Schwerin

Auf Einladung der Rotfuchs-Regionalgruppe war Klaus Stein, Kreisvorsitzender der DKP Köln, am 21. November in Schwerin, der Hauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern. Angeboten war ein Referat über Berufsverbote und überhaupt über die Geschichte der Bundesrepublik, hören wollten die Genossinnen und Genossen und Freunde eins über „Antikommunismus, die Leitideologie der BRD“.

Hier das Referat als pdf

Schwerin ist eine schöne Stadt. Knapp 90 000 Menschen bewohnen sie, 1988 waren es noch 130 000. Die Oberbürgermeisterin ist von der Linkspartei, sie kommt in dieser Stadt auf ca. 25 Prozent der Wählerstimmen. Auf dem Platz vor dem Theater machte an diesem Samstagnachmittag die AfD ein solches und hetzte gegen Flüchtlinge. Proteste dagegen waren in der ganzen Stadt zu sehen.

Protest in der Stadt

Essen, 21. 11.: Demo gegen NATO-Tagung

Logo: Zerbrochenes Gewehr «DFG-VK».

Friedensaktionen in Essen  

Im Joint Air Power Competence Center (JAPCC) in Kalkar arbeiten Militärs an der Entwicklung neuer Szenarien und Strategien für den Luftkrieg. Einmal im Jahr treffen sie sich mit Politikern und Rüstungsproduzenten, um sich mit ihnen auszutauschen. Dies wird in diesem Jahr vom 23.-25. November in Essen stattfinden. Das Joint Air Power Competence Center führt alle Lippenbekenntnisse, das Militär heute vorrangig für humanitäre Aufgaben zuständig sei, ad absurdum. In den Papieren dieser Einrichtung ist von der Führung eines großen Krieges in Europa die Rede und von der Anwendung von Atomwaffen. Die hier entwickelten Szenarien entsprechen aktuell noch nicht der Politik der NATO, doch sie zeigen, was in den Köpfen der Militärs vorgeht und was eines Tages auch möglich werden kann.

Gegen dies Tagung organisiert ein breites Bündnis in Essen eine Demonstration am 21. November:
»Kein NATO Kriegsrat in Essen – Die Kriegsgefahr gemeinsam stoppen!«,

11:57 Uhr ab Hirschlandplatz.

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Mordanschlag auf Oberbürgermeisterkandidatin

Wenn die braune Saat aufgeht

Logo: VVN-BdA.

Der Mordanschlag auf die Oberbürgermeisterkandidatin Henriette Reker, der wir baldige Genesung wünschen, hatte laut Pressemeldungen »einen fremdenfeindlichen Hintergrund«, wurde also aus einem rassistischen Motiv heraus begangen. Unabhängig davon, ob der Täter ein organisierter Faschist war oder nicht: die Tat zeigt leider wieder einmal, was passiert, wenn die braune Saat, die von Pegida, Hogesa, Pro Köln, und der AfD gesät aber unterschwellig auch von manchen Politiker(inne)n der »bürgerlichen Mitte« bedient wird, aufgeht. Faschismus ist eben keine abweichende Meinung, sondern ein Verbrechen! Das ist nicht nur ein Schlagwort für Demonstrationen und Kundgebungsreden, sondern bittere und blutige Realität.

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Eine viertel Million Menschen gegen TTIP und CETA

250 Tausend Demonstranten

Eine viertel Million Menschen stehen auf gegen TTIP und CETA, das war eine beeindruckende, bunte, vielfältige Demo am gestrigen Samstag in Berlin - einer der größten Massenproteste der vergangenen Jahre. Doch die Demo ist nur eine Etappe in der Verteidigung von Demokratie, öffentlicher Daseinsvorsorge und Umweltschutz gegen die Vormacht der Konzerne.
Mit der Demo von 250.000 Menschen ist der Widerstand gegen „Frei"handelsabkommen wie TTIP und CETA unübersehbar geworden!
TTIP und CETA segeln aber vor allem unter der Flagge des „Freihandels“. „Freihandel nutzt allen“, heißt die wenig widersprochene Parole der Marktradikalen. Adam Smith habe das schon gewusst. Nun gibt es im Raum der TTIP und CETA-Abkommen kaum Handels- und Kapitalverkehrshindernisse abzubauen. Die Propaganda ist hier ebenso irreal wie der davon versprochene Wirtschaftsaufschwung.

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Stellungnahme von Klaus Stein zur Kündigung von Walter Hermann

Kölner Klagemauer mit Peace-Fahne und Bildern von Hiroshima-Opfern.

Alte Feuerwache  – Kein Platz für Klagemauer

Nachdem die Mitgliederversammlung des Vereins Bürgerzentrum Alte Feuerwache am 8. Oktober 2015 Walter Hermann als dem Betreiber der Klagemauer die Raumnutzung in der Lagerhalle gekündigt hat, erkläre ich meinen Rücktritt vom Vorstand und meinen Austritt aus dem Verein.

Walter Hermann macht seit Jahren mit seiner Klagemauer auf der Domplatte die schlimme Lage der Palästinenser zum Thema. Immer wieder muss er sich ungerechtfertigter Antisemitismus-Vorwürfe, sogar physischer Angriffe in diesem Zusammenhang erwehren. Auch der Alten Feuerwache wurde wiederholt Antisemitismus vorgeworfen, weil sie Walter Hermann und seiner Klagemauer Lagerplatz gewährte.

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Die Asylpolitik und zu den Zusammenhängen von Fluchtursachen und EU-Politik

Was dem Will­kommen folgt

Text als Bild.

Die Veranstaltung »Rassismus und die Situation der Flüchtlinge in Köln und der BRD« findet am Donnerstag, 15.10.2015, um 19:00 Uhr im Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Großes Forum, Melchiorstraße 3, 50670 Köln statt.

Im Anhang finden Sie /Ihr unserer Mobilisierungs-Flugbatt für die Flüchtlingsveranstaltung am 15.10.2015 in der Alten Feuerwache in deutscher und englischer Sprache.

Mobi-Flugblatt deutsch

Mobi-Flugblatt englisch

Freihandel, Armut, Krieg und Vertreibung Fluchtursachen und Fluchtwege

Walter Stehling, DKP Köln-Innenstadt
Referat
Freihandel, Armut, Krieg und Vertreibung
Fluchtursachen und Fluchtwege
Anfang September 2015 erregte eine Kinderleiche weltweite Betroffenheit. Der Dreijährige Aylan liegt tot am türkischen Gestade, wie Bruder und Mutter, ertrunken. Dem IS-Terror im Norden Syriens glücklich entkommen, gestorben im Mittelmeer. So wie 2.600 Vertriebene allein in diesem Jahr vor ihm. Geschätzt.
Busseweise verlassen die Menschen Syrien, es herrscht Krieg. Eine Ausreise nach Europa können sich indessen nur recht wenige leisten. Millionen Arme irren im Land umher. Es ist der Mittelstand, der in der Lage ist, rund 10.000 Euro aufzubringen. Und selbst dann ist die Reise ein gefährliches Abenteuer und endet oft am Ende eines verstopften Fluchtweges
in einem Lager oder im Tod.

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