Post-Streiks

Streikende Postler mit verdi-Fahne.

Arbeitskampf
bei der Post

Über ein Jahr Aktionen und über 3 Monate Streikaktionen, davon in den letzten vier Wochen bis zum 5. Juli massiv, hat es bei der Post gegeben. Ziel war es, die Gründung von DHL Delivery GmbH, eine Tochterfirma der Post in 49 Regionalgesellschaften für die Paketzustellung, rückgängig zu machen bzw. diese Tochter in die Post AG und deren Tarifgefüge zurückzuführen.

In diese Tochterfirma sollte ein Großteil der Paketzusteller bei der Post, sowohl der befristeten Kräfte als auch durch betriebsbedingte Beendigungs- und Änderungskündigungen der in einem festen Arbeitsverhältnis Stehenden übernommen werden, natürlich zu abgesenkten Löhnen, die z.B. bei einem 15 Jahre bei der Post Beschäftigten bis zu 30 % ausmachen könnte.

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Streik im Sozial- und Erziehungsdienst

Streikende in Berlin mit Transparent: »Soziale Berufe aufWERTen«.

Aufwertung der
sozialen Berufe

Die Hauptforderung war die Aufwertung der sozialen Berufe – demgemäß eine Tarifsteigerung von 10 %.

Wochenlange Streiks vor allem der Erzieherinnen, anfangs von einer durchweg positiven Presse und Elternkommentaren begleitet.  Am 14. Juni ruft der DGB zu 4 zentralen Kundgebungen auf. 26.000 Menschen nehmen teil, in Köln als der größten Kundgebung ca. 15.000. In der zweiten Streikwoche sind die Medienkommentare nicht mehr ganz so positiv, in der dritten werden mehr Interviews von genervten Eltern gezeigt und in der vierten Woche kam mehrheitlich die Forderung  der Medien nach Beendigung des Streiks.

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Gewerk­schaf­ter protestierten gegen »Un-Rechtsanwälte«

Demonstranten mit Transparenten: »Stopp Un-Rechtsanwälte« und »Vertrauensleute Lanxess Leverkusen IG BCE«.

Köln, 19.08. 2015

WorkWatch-Protest am Maritim-Hotel

Rund vier­zig Aktivistinnen und Aktivisten, dar­un­ter Betriebs­räte, Ver­trau­ens­leute und Gewerk­schaf­ter aus dem Rhein­land, hat­ten sich auf dem Köl­ner Heu­markt ver­sam­melt, um gegen die Anwalts­kanz­lei Schrei­ner und Part­ner zu pro­tes­tie­ren. Doch die berüch­tigte Kanz­lei, die dafür bekannt ist, mit rabia­ten bis rechts­bre­che­ri­schen Metho­den gegen unlieb­same Beschäf­tigte und Betriebs­räte vor­zu­ge­hen, hatte die Ver­an­stal­tung im nahe gele­ge­nen Mari­tim kurz­fris­tig abge­sagt, ob man­gels Anmel­dun­gen oder wegen des ange­kün­dig­ten Pro­testes blieb unklar.

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Nein zum Krieg – ja zum Frieden!

Demonstranten mit Fahnen.

Tausende Kurden demonstrierten
friedlich in Köln

»Für die türkische Regierung ist der Kampf gegen den IS ein Vorwand, um gegen die PKK vorzugehen – und der Kampf gegen die PKK vor allem ein Instrument, um Erdogans Macht zu sichern«. (Neue Züricher Zeitung)

Köln, 8. August 2015 | Protestiert wurde gegen den Massenmord an Kurden durch die IS-Terroristen, gegen den »Festnahmeterror« der türkischen Polizei und gegen die Bombardierung der Kurden im Nordirak durch die türkische Luftwaffe. Die Türkei wurde aufgefordert, zum Friedensprozess mit den Kurden zurückzukehren. Forderungen richteten sich auch an die Bundesregierung, ihre Türkei-Politik zu ändern, auf Waffenexporte in die Türkei und Stationierung von Patriot-Raketen zu verzichten und das PKK-Verbot aufzuheben.

Foto: redpicture


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Kriegskurs stoppen - Bundesweite Demo in Köln

Die Türkei wird gegenwärtig durch die unberechenbare und gefährliche Politik der AKP- Regierung in ein Chaos
gestürzt, das schwerwiegende Folgen für die Menschen in der Türkei, aber auch für den ganzen Nahen- Osten haben würde.

Der Aufruf zur Demo als pdf

 

Wir schaffen es, ohne Waffen-SS.

Nicht einfach zu erklären: Griechenlands Kapitulation.

Wir schaffen es, ohne Waffen-SS. (Wolfgang Neuss – Der Mann mit der Pauke)

von Wolfgang Reinicke-Abel.

Das Elend tritt in eine neue Phase.
Was war nicht alles bei einem Nein (OXI) der Griechen vorausgesagt worden. Sowohl für EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker als auch für EU-Parlamentspräsident Martin Schulz stand fest, dass dies den sicheren Grexit bedeutet hätte. Sandra Navidi von der Consultingfirma Beyond Global prophezeite im Handelsblatt
gar, dass dann in Griechenland die »Anarchie ausbreche«. Doch am Tag danach wurde gemeldet, dass der Dax zwar auf den Ausgang des griechischen Referendums reagiert – »allerdings nicht mit Panik«. Das deutsche
Börsenbarometer sowie der Euro zeigten nur moderate Abschläge.

Das Referat in Gänze

 

 

Bundesweite Demo am Ebertplatz

Konstantin Wecker unterstützt Rettungskampagne der CBG

Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG)

KonzernKritik vom Aus bedroht.
CBG braucht Fördermitglieder & Spenden.
Soli-Aufrufe von Prominenten verbreiten.

Der Liedermacher Konstantin Wecker beteiligt sich an der Rettungskampagne der Coordination gegen BAYER-Gefahren. Der Musiker begründet sein Engagement mit der zunehmenden Ungleichheit in der Gesellschaft: „Ich unterstütze die Coordination gegen BAYER-Gefahren, weil in Zeiten immer höherer Kapitalkonzentration in immer weniger Händen Konzernkritik nötiger denn je ist“. Auch Prominente wie Nina Hagen, Wilfried Schmickler und Sahra Wagenknecht rufen zur Unterstützung der CBG auf.

Konzernkritik lebt nicht von der Förderung Reicher. Die Arbeit der CBG zu finanzieren ist mühsam.

Axel Köhler-Schnura, Gründungsmitglied des Vereins: „Durch die schmalen Geldbeutel seit 2004 sind wir finanziell in die Krise geraten. Wir brauchen dringend weiteren Mitgliedschaften, damit bei uns nicht das Licht ausgeht. Zugleich möchten wir uns für die große Solidarität bedanken, die wir in unserem Kampf ums Überleben erfahren!“.

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