Vielfältigkeit, Reichhaltigkeit, Diversität

Neben den sehr wichtigen inhaltlichen Programmpunkten ging es den belgischen Genossen der PTB um die «Kunst des Performativen», um die Form, die erst die Relevanz des Inhalts deutlich hervortreten lässt.

Worum geht es auch bei so einem Kongress? Sicher geht es um die inhaltlichen Forderungen, aber geht es nicht ganz unwesentlich auch um den Moment des Erlebens bzw. einen Moment unseres Lebens?  Dieses wollen wir uns so schön wie möglich machen. In dem Moment des Lebens liegt bereits ein Stück unserer Utopie, nämlich des Sozialismus, den wir gern erreichen würden. Glaubwürdig werden wir jedoch nur, wenn wir diesen Sozialismus nicht in unerreichbare Ferne rücken, sondern z.B. bereits in einer Veranstaltung verwirklichen.

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DKP-Konferenz zum 70. Jahrestag der Befreiung

1945: Rotarmist hisst Sowjetfahne auf dem Reichstag.

Befreiung vom Fa­schis­mus

Am 2. Mai fin­det in Ber­lin die Kon­fe­renz des Par­tei­vor­stan­des an­läss­lich des 70. Jah­res­ta­ges der Be­frei­ung vom Fa­schis­mus statt.

Sa, 2. Mai 2015 | ND-Gebäude | Berlin | 11.00 Uhr | Franz-Mehring-Platz 1 | Nähe Ostbhf.

Das Mot­to der Kon­fe­renz lau­tet: »8. Mai 2015: Tag der Be­frei­ung vom Fa­schis­mus – Der Kampf geht wei­ter! Rol­le und Auf­ga­ben der Kom­mu­nis­ti­schen Par­tei im an­ti­fa­schis­ti­schen Kampf ges­tern und heu­te«

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Aktionstag gegen TTIP: In Köln am 18.4.2015

Weltweiter Aktionstag

Grafik aus Flyer: Mensch mit No TTIP-Button wirft TTIP, CETA, TISA in Abfallbehälter. »Samstag, 18.04.2015«

Man­geln­de Kauf­kraft bremst Pro­duk­ti­on und Han­del. Das Frei­han­dels­ab­kom­men TTIP soll Han­dels­hemm­nis­se be­sei­ti­gen. Aus Sicht der Kon­zer­ne fal­len dar­un­ter ho­he Löh­ne, Be­stim­mun­gen über die Ar­beits­si­cher­heit, ge­werk­schaft­li­che Rech­te, Um­welt­auf­la­gen und Ver­brau­cher­schutz. Seit zwei Jah­ren kon­fe­rie­ren EU und USA ge­heim über das ge­plan­te Ab­kom­men.

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Ostermarsch 2015

KölnerInnen in Düsseldorf

Nicht wenige Kölnerinnen und Kölner haben sich am Samstag am Ostermarsch in Düsseldorf beteiligt. Sie folgen dem Aufruf, in dem es heißt: „NATO und EU betreiben gegenüber Russland eine Konfrontationspolitik. Die Gefahr eines neuen Krieges mit dem Risiko eines nuklearen Infernos wächst. Mit Waffenexport und ungerechten Wirtschaftsbeziehungen tragen EU- und NATO-Staaten eine Verantwortung für Flucht und Vertreibung von Millionen Menschen.

Weltweit gibt es mehr als 50 Mio. Flüchtlinge, davon ca. 800.000 durch den Konflikt in der Ukraine.

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NSU-Prozess, vier weitere Verhandlungstage

Die Keupstraße spricht. Endlich können sich die Opfer des Nagelbombenanschlags darüber äußern, was am 9. Juni 2004 in der Kölner Keupstraße passiert ist und was das mit ihnen gemacht hat. Aber der Richter Götzl gibt jedem Zeugen nur zwanzig Minuten Zeit, zu wenig, um das Ereignis und das Ausmaß der körperlichen und seelischen Folgen zu beschreiben

Kemal G. war kürzlich erst aus der Osttürkei geflohen, hatte sich Schutz in Deutschland erhofft. Nach Angstzuständen verlor er seine Arbeit. Einen Kiosk musste er aufgeben. Er hofft, bei einem neuen Job mit der Hilfe von Psychotherapie durchhalten zu können.
Im Laden von Ertan T. (52) wurden die Vitrinen verwüstet. Er berichtet, dass die Polizei dem Verdacht eines Machtkampfes zwischen Türsteher-Szene und Mafia nachging.

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Der 175. Verhandlungstag im Münchner NSU-Prozess.

Die Keupstraße in München

Demonstranten mit Transparent: »Her yer. Keupstrasse ist überall. Für eine Gesellschaft ohne Rassismus«.20. Januar, der 175. Verhandlungstag im Münchner NSU-Prozess.
Eine Reihe von Anschlagsopfern aus der Köln-Mülheimer Keupstraße werden heute und in den folgenden Tagen befragt. Viele Menschen wollen die Verhandlung in dem bunkerartigen Raum A 101 des Justizzentrums verfolgen, der Andrang ist groß. Die Zuschauertribüne hat nur 68 Plätze, Journalisten ist die Hälfte davon vorbehalten. Kein Platz bleibt unbesetzt. Wer rein kommen will, muss früh aufstehen. Seit 6.00 Uhr warten in der Kälte die Eltern von Sandro D., die Mutter von Melih K. trifft später ein. Die Freunde Sandro D. und Melih K. sind seinerzeit schwer verletzt worden. Ihre Aussagen sind auf den Vormittag terminiert.

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Podiumsgespräch zum Investitionsschutz im TTIP

11. Dezember, 19.30 Uhr, Uni Köln, Aula 2
Im Rahmen der Reihe »Normative Welten. Kölner Diskurse zum Rechtspluralismus« lädt der Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Rechtstheorie an der Kölner Uni für den 11. Dezember 2014 ab 19.30 Uhr in die Aula 2 zu einem Podiumsgespräch unter dem Titel »Wer soll’s richten? Perspektiven des Investitionsschutzes im TTIP-Freihandelsabkommen« ein.

Veranstaltungsplakat.

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Nelson Mandelas Vermächtnis

Denis Goldberg: Südafrika

Nelson Mandelas Ver­mächt­nis – be­wahrt oder ver­ges­sen?

Porträt Denis Goldberg

Der Kampf ge­gen die Apart­heid en­de­te zu­nächst mit den ers­ten de­mo­kra­ti­schen Wah­len im April 1994. Prof. Dr. Dr. De­nis Gold­berg war Ak­ti­vist die­ses Kamp­fes. Als Zeit­zeu­ge be­rich­tet er über die Ent­wick­lung in Süd­afri­ka seit­her, schätzt die heu­ti­ge Si­tua­ti­on ein und stellt Op­tio­nen und Per­spek­ti­ven für die Zu­kunft des Lan­des und des Kon­ti­nents zur Dis­kus­si­on.

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