Kreismitgliederversammlung der Kölner DKP

Raum mit Fahnenschmuck, Teilnehmer

Die DKP Köln hat auf ihrer Kreismitgliederversammlung am 30. und 31. Mai 2015 den Bericht des Kreisvorsitzenden diskutiert, Klaus Stein als Kreisvorsitzenden bestätigt, Wolfgang Bergmann zum stellvertretenden Vorsitzenden, die weiteren Mitglieder des Kreisvorstandes sowie Delegierte zur Delegiertenkonferenz des Bezirks Rheinland-Westfalen und zum Parteitag gewählt.

Am Sonntag waren Anträge dran, die sich vorwiegend mit dem Leitantrag zum Parteitag befassten.


Der Bericht des Kreisvorsitzenden als pdf


 

Sinti und Roma

Drei Gedenktafeln im Park.

16. Mai – Schicksalstag der Kölner Sinti und Roma

In den Jahren 1940 und 1944 erreichte die rassistische Vernichtungswut der Nazis gegen die »Zigeuner« mit der Deportation und vier Jahre später mit ihrer Ermordung in der Nacht vom 2. auf den 3. August ihren Höhepunkt. Am 16. Mai 1940 wurden Eintausend von ihnen von Kölner Polizei und städtischen Bediensteten zusammengetrieben und mit der Reichsbahn in die Ghettos und Lager Polens deportiert. Am 16. Mai 1944 gelang es den Inhaftierten noch, den ersten Versuch, sie in die Gaskammern zu treiben, durch ihre Entschlossenheit zum Widerstand zu verhindern. Sie wollten nicht kampflos in den Tod gehen.

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Erinnerung an einen Strassenjungen

Unser Genosse Rolf Heimann ist am 17.5.2015 plötzlich entschlafen. Er wurde 86 Jahre alt.
Am 1.1.1929 in Köln-Deutz geboren, wuchs er in einem Hinterhaus mit zwei Fenstern,einer Waschgelegenheit und dem Klo im Hinterhof auf.
Er nannte das rückblickend in seiner Autobiografie von 2010: Menschen und Mäuse auf engstem Raum, arme Leute und wohlgenährte Nageruntermieter. Wahrscheinlich einer der Gründe, warum Rolf Katzen so sehr liebte und immer eine hielt.
Die Enge dieses Quartiers liess ihn zum Strassenjungen werden, wild und immer mit seinem jüngeren Bruder Günter "op jöck".

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Kölner DKP trauert um Rolf Heimann

Porträt: Rolf Heimann mit Handmikrofon.

Rolf Heimann 1929 – 2015

Plötzlich und unerwartet ist unser Genosse Rolf Heimann am 17. Mai 2015 im Alter von 86 Jahren verstorben. Geboren am 1. Januar 1929 in Köln-Deutz als Kind zweier KPD-Mitglieder, wächst Rolf mit seinem jüngeren Bruder im Arbeitermilieu auf. 1936 zieht die Familie in die GAG-Siedlung Neurath nach Köln-Höhenhaus. Er verweigert die Mitarbeit in der Hitlerjugend. Lediglich an Treffen der Mülheimer Marine-HJ nimmt er gelegentlich teil. Seine Kindheit verbringt er als »Straßenkind« in Höhenhaus. 1941 wird er für ein halbes Jahr in die »Kinderlandverschickung« evakuiert. 1943/44 absolviert Rolf eine Lehre als Metzger in Köln. Ab August 1944 wird er zum Schanzeinsatz am Westwall eingezogen. Er türmt und muss den Dienst in einer HJ-Strafkompanie ableisten. Anfang 1945 wird der Sechszehnjährige zum »Volkssturm« eingezogen. Er flüchtet vor dem drohenden Fronteinsatz.

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Darum bin ich Mitglied der DKP geworden!

Warum wird so einer nur Kommunist?
 
Meine Wahrnehmung zur Europawahl 2014 war, warum können wieder so viele rechte Parteien Massen an Wählern Mobilisieren!?
Über diese Ergebnisse besonders in Frankreich und in Deutschland über die AFD war ich persönlich entsetzt und sehr erschrocken. Um etwas zu bewegen und zu verändern muss man sich organisieren und engagieren, gerade wegen unserer bewegten Geschichte und Vergangenheit haben wir eine Verantwortung."Nicht zu resignieren und die Hände in den Schoß zu legen"

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Kölner DKP trauert um Rolf Heimann

Plötzlich und unerwartet ist unser Genosse Rolf Heimann am 17. Mai 2015 im Alter von 86 Jahren verstorben. Geboren am 1. Januar 1929 in Köln-Deutz als Kind zweier KPD-Mitglieder, wächst Rolf mit seinem jüngeren Bruder im Arbeitermilieu auf. 1936 zieht die Familie in die GAG-Siedlung Neurath nach Köln-Höhenhaus. Er verweigert die Mitarbeit in der Hitlerjugend. Lediglich an Treffen der Mülheimer Marine-HJ nimmt er gelegentlich teil. Seine Kindheit verbringt er als „Straßenkind“ in Höhenhaus. 1941 wird er für ein halbes Jahr in die „Kinderlandverschickung“ evakuiert. 1943/44 absolviert Rolf eine Lehre als Metzger in Köln. Ab August 1944 wird er zum Schanzeinsatz am Westwall eingezogen. Er türmt und muss den Dienst in einer HJ-Strafkompanie ableisten. Anfang 1945 wird der Sechszehnjährige zum „Volkssturm“ eingezogen. Er flüchtet vor dem drohenden Fronteinsatz.

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KÖGIDA hatte wieder keine Chance

Demonstranten mit DKP-Fahne vor Kölner Dom.

»Köln gegen Rechts – Antifaschistisches Aktionsbündnis«

Presseerklärung

Am Mittwoch 20.05.2015, wollten Neonazis unter dem Namen Kögida am Kölner Hauptbahnhof eine Kundgebung abhalten und anschließend durch die Innenstadt demonstrieren. Im Januar 2015 hatten sie ihre Demonstrationen in Köln angesichts von massenhaften Protesten und Blockaden eingestellt. Sie wollten »sich auf Düsseldorf konzentrieren«. Auch dort beendeten sie nach mehreren Gegendemonstrationen (zum Teil mit Kölner Unterstützung) ihr Treiben ziemlich schnell.

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"Lohnarbeit und Kapital"

Liebe Freunde, Kollegen und Genossen,

hiermit seid ihr herzlich zur nächsten Sitzung der MASCH am Mittwoch, den 20. Mai um 19:30 Uhr im Freidenkerzentrum, Bayenstraße 11 eingeladen.

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