Kögida gibt auf

Gestern hatte Kögida den Schnupfen, heute gibt Kögida auf

Freudiger Gesang von karnevalistisch geschmückten Kögida-Gegnern.

Köln, 29. Januar 2015 | Das Bünd­nis »Köln ge­gen Rechts« ver­än­der­te ges­tern kurz­fris­tig sein Kon­zept, nach­dem Kögi­da ab­ge­sagt hat­te. Ei­ni­ge hun­dert De­mons­tran­ten freu­ten sich. Auf dem Bahn­hofs­vor­platz wur­de ge­sun­gen und ge­tanzt.

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Kultur in Trümmern

Tafel: »Kultur in Trümmern«.

Köln, 27. Januar 2015.

Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus anlässlich des Gedenktages der Befreiung des KZ Auschwitz am 27. Januar 1945 durch die Rote Armee. Wie jedes Jahr endet der Aufruf mit dem Schwur der Überlebenden des KZ Buchenwald: »Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung, der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel«.

Ein Vermächtnis, das heute nichts an Aktualität verloren hat.

Die Antoniterkirche ist überfüllt.

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Zur Tarifeinheit

Grafik: Nahles, Text: »Niemand hat die Absicht, das Streikrecht einzuschränken«.

Am 13. Januar 2015 diskutierte der Kreisvorstand Köln der DKP über das Tarifeinheitsgesetz. Christine gab dazu die nachfolgende Einleitung:

Tarifeinheit

Am 11. Dezember des vergangenen Jahres wurde das »Gesetz zur Regelung der Tarifeinheit« von Andrea Nahles (Arbeits- und Sozialministerin, SPD) ins Bundeskabinett eingebracht und dort beschlossen. Es soll im ersten Quartal 2015 vom Bundestag verabschiedet werden und im Sommer dieses Jahres in Kraft treten.

Nahles sagt dazu: »Eine starke Sozialpartnerschaft braucht eine starke Arbeitnehmerinteressenvertretung. Mit dem Gesetz wollen wir Kooperation und gütliche Einigung bei Tarifkollisionen fördern.«

Arbeitgeberpräsident Kramer meint: »Das Tarifeinheitsgesetz verhindert die Zerfaserung der Tarifordnung« und forderte am 7. Dezember, der Gesetzgeber müsse 2015 das Gesetz zur Tarifeinheit endlich umsetzen. Und die Industrie-Lobby bei den Medien äußerte sich durch Spiegel-Redakteur Jan Fleischhauer, der sich wünschte »wir hätten eine Margaret Thatcher, die mit dem Streikspuk Schluss macht, der Deutschland in Atem hält.« – »Fleischhauer muss man nicht unbedingt ernst nehmen,« schreibt das verdi-Magazin ›Publik‹, »aber er spricht aus, wovon viele Marktradikale in Politik, Wirtschaft und Medien träumen.…«

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Cunst im Carlswerk

Microphone Mafia und Esther Bejarano

Microphone Mafia und Esther Bejarano.

Liebe Besucher unserer Internetseite,

gerne leiten wir den Veranstaltungshinweis auf das gemeinsame Konzert der Microphone Mafia und der 90(!)-jährigen Antifaschistin und Auschwitzüberlebenden (und zudem unserer Genossin) Esther Bejarano an Euch weiter!

Anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz findet am 27. Januar 2015 eine Lesung sowie ein Konzert im Schauspiel Köln statt. Esther Bejarano, geboren 1924, ist eine der letzten Zeitzeugen und Überlebenden des Mädchenorchesters von Ausschwitz.

Achim

Bild aus: www.dkp.de


Näheres auf: schauspielkoeln.de


 

7000 gegen Kögida

Köln bleibt bunt

Demonstranten mit DKP-Fahne.

Am 5. Ja­nu­ar 2015 konn­ten 12 000 Köl­ne­rin­nen und Köl­ner den 250 Ras­sis­ten von Kögi­da (Köln ge­gen Is­la­mi­sie­rung und den Asyl­miss­brauch) zei­gen, dass ih­re ras­sis­ti­schen Sprü­che in die­ser Stadt nicht will­kom­men sind. Köln bleibt bunt. Kögi­da gab zu­nächst auf. Aber nach den ter­ro­ris­ti­schen An­schlä­gen auf Char­lie Heb­do und ei­nen ko­sche­ren Su­per­markt in Pa­ris er­hoff­te sich ein klei­ner Kreis von Pro-NRW-Ras­sis­ten wie­der Re­so­nanz. Die Bünd­nis­se »Köln ge­gen rechts« so­wie »Köln stellt sich quer« mo­bi­li­sier­ten ge­gen die für Mitt­woch, den 14. Ja­nu­ar, ge­plan­te Kund­ge­bung vor dem Haupt­bahn­hof. Und die Po­li­zei ver­wei­ger­te zu­nächst ein­mal den Ras­sis­ten die Ge­neh­mi­gung des ge­plan­ten Mar­sches durch die In­nen­stadt. Dann aber er­zwang noch sehr kurz­fris­tig am Mitt­woch­nach­mit­tag das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Müns­ter die­se Ge­le­gen­heit für al­len­falls 80 Kögi­da-An­hän­gern so­wie 40 Hoo­li­gans, vom Haupt­bahn­hof 400 Me­ter durch die In­nen­stadt zu mar­schie­ren.

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Krise, Krieg und faschistische Tendenzen

Referat des Vorsitzenden der DKP-köln

Liebe Genossinnen und Genossen,

Die Krise hält an. Die Wirtschaftsaussichten trüben sich ein, eine Rezession droht. Ende des vergangenen Jahres wurde das Ford-Werk in Genk und das Opel-Werk in Bochum geschlossen. 10 000 Arbeitsplätze in Genk, 3000 in Bochum. Die Beschäftigten von Ford-Köln waren froh, dass sie nur von Kurzarbeit betroffen waren. Das Sprinter-Werk von Daimler in Düsseldorf entlässt 650 Mitarbeiter. Wegen Umsatzschwundes bei Spezialgummis für die Autoindustrie hat Lanxess angekündigt, 1000 Mitarbeiter freizusetzen.

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Gedenkveranstaltung anlässlich des 70. Jahrestags der Befreiung von Auschwitz

Flugblattkopf: »KZ Auschwitz befreit 27.1.1945 - Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus 27.1.2015 Erinnern. Eine Brücke in die Zukunft«.

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

wie jedes Jahr findet auch 2015 wieder am 27. Januar, dem Gedenktag für alle Opfer des Nationalsozialismus, in der Antoniterkirche eine Gedenkveranstaltung statt.

Im Anhang finden Sie/findet ihr die Datei, mit der Sie/ihr werben können/könnt, indem Sie /ihr sie verschicken/verschickt und auf die jeweiligen Homepages stellen/stellt.

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Neujahrsgruß

Grafisch gestaltete Karte: »8. Mai 1945. Tag der Befreiung... DKP«.