Krisenentwicklung und Kriegsgefahr

Referat auf der Kreis­vor­stands­sitzung

DKP Köln , am 13. Mai 2014

Die Krise ist keineswegs durchgestanden. Der Zustand der Überakkumulation, in dem sich die Weltwirtschaft seit Jahren befindet und der durch den Ausbruch der Finanzkrise offen zutage getreten ist, dauert unverändert an, just weil die Finanzinstitute weltweit durch die Geldpolitik der Notenbanken gestützt werden. Die jetzt schon monströse Dominanz und Überproportionalität des Finanzsektors verhindert den fälligen, der kapitalistischen Krise üblicherweise folgenden Wiederaufschwung. Wir haben es allenfalls mit einer Zwischenerholung zu tun.

Selbstverständlich gibt es warnende Stimmen. Was ist die Gefahr von derartigen Unsummen fiktiven Kapitals? Erfahrungsgemäß bilden sich Kreditblasen, die aus geringem und zufälligem Anlaß platzen und den oben von Merkel genannten Abgrund öffnen.
Den immer weiter wachsenden Widerspruch von einerseits gewaltigen Massen von Kapital, das verzweifelt nach profitablen Anlagemöglichkeiten sucht, und tatsächlicher Produktion, die auch konsumiert wird, andererseits zu lösen, erfordert erhebliche Schuldenschnitte. Es gibt aber keine gesellschaftliche Instanz unter den Bedingungen imperialistischer Konkurrenz, die diesen Vorgang vereinbaren und realisieren könnte.

Das ist der politökonomische Hintergrund der gegenwärtig akuten Kriegsgefahr.


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Wenn erst die Gewerkschaftshäuser brennen …!

Mahnwachen in Köln

8. Mai in Köln, vor dem El-De-Haus, am De­ser­teurs­denk­mal: wie in vielen Städten der Republik folgen Genossen der Kölner DKP dem Aufruf des Bundesausschusses Friedensratschlag, kurzfristig an die Öffentlichkeit zu gehen. .

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Kölner Parteien zur Wohnungsfrage

Mieten runter! Wohnraum schaffen!

Wahlplakat: »Bezahlbar wohnen in ganz Köln«.

Ver­spro­chen!

Tün­nes: Herr­lich, al­le Par­tei­en ver­spre­chen uns Woh­nun­gen und be­zahl­ba­re Mie­ten.

Schäl: Da kann ja nichts mehr schief ge­hen.

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Maifeier der DKP Köln

Feiernde, Beifall für Musiker.

Gelungene Maifeier in Köln-Mülheim

26.04.2014 update | Wir fei­ern drau­ßen. Es bleibt tro­cken. Gast­ge­ber ist die SSM, die so­zia­lis­ti­sche Selbst­hil­fe Mül­heim. Ih­re »Hal­le am Rhein« scheint et­was ab­ge­le­gen, ist aber zu­gäng­li­cher für das Pu­bli­kum. Nach­barn prü­fen, was bei uns los ist. An­de­re un­ter­bre­chen ih­ren Spa­zier­gang. Vie­le blei­ben an­ge­sichts der hei­te­ren Stim­mung. Es sam­meln sich mehr als 100 Gäs­te.

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Sonnensucher! Die Kunstsammlung der Wismut

Ausstellung in der Orangerie in Gera

(verlängert bis 11. Mai 2014)

Bergarbeiter im Schacht.

Der che­mi­sche Ge­halt der Pech­blen­de ist erst von Mar­tin Hein­rich Kla­proth rich­tig ana­ly­siert wor­den. Ura­nit nann­te er das Mi­ne­ral. Ab 1790 hör­te es auf den Na­men Ura­ni­um. Es kam in Joa­chims­thal als Ur­an­oxyd vor und wur­de im 19. Jahr­hun­dert zum Fär­ben von Glas ver­wandt. Uran hieß es nach Ur­a­nos, dem sieb­ten Pla­ne­ten des Son­nen­sys­tems, der acht Jah­re vor­her, von Fried­rich Wil­helm Her­schel (1738-1822) ent­deckt wor­den war. Erst Hen­ri Be­que­rel be­merk­te 1896 die Ra­dio­ak­ti­vi­tät des Mi­ne­rals. Für die­se Be­zeich­nung ist Ma­rie Cu­rie ver­ant­wort­lich, sie ent­deck­te auch das Ra­di­um. Für ih­re Ar­bei­ten zur Ra­dio­ak­ti­vi­tät er­hiel­ten Hen­ri Be­que­rel, Ma­rie und Pier­re Cu­rie 1903 ge­mein­sam den No­bel­preis für Phy­sik.

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Gewalt gegen Kalle

Überzeugungs­gewalt

Mittwoch, 16. April 2014. Ei­ne De­mons­tra­ti­on von Staats­ge­walt. Die obs­zö­ne Ma­ni­fes­ta­ti­on der Macht der Rei­chen. Die Ar­men wer­den är­mer, die Rei­chen rei­cher und wer es sich nicht leis­ten kann, muss eben raus aus der Woh­nung. Das sind Ge­walt­ver­hält­nis­se und sie sol­len so blei­ben. Of­fen­bar glau­ben die Herr­schen­den mitt­ler­wei­le, auf Zu­stim­mung ver­zich­ten zu kön­nen.

Am 20. Fe­bru­ar konn­te noch ver­hin­dert wer­den, was heu­te mit mas­si­vem Po­li­zei­ein­satz durch­ge­setzt wur­de, die Zwangs­räu­mung von Kal­le Ge­rigk. Meh­re­re Hun­dert­schaf­ten hat­ten nachts das Agnes­vier­tel be­la­gert. Um 2.00 Uhr wird die Fon­ta­ne­stra­ße ab­ge­sperrt. Po­li­zis­ten ho­len die so­li­da­ri­schen Blo­ckie­re­rin­nen und Blo­ckie­rer aus dem Trep­pen­haus der Fon­ta­ne­stra­ße 5. Über­all hän­gen noch die so­li­da­ri­schen Trans­pa­ren­te an den Bal­kons und aus den Fens­tern. Die Nach­barn wol­len, dass Kal­le bleibt.

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Köln plakatiert

Die DKP kandidiert für die Bezirksvertretungen Köln Innenstadt und Köln Kalk

Zwei Genossen beim Überkleben der alten Plakattafeln.

Mitt­wochs lan­gen die Pla­ka­te an. Don­ners­tags ma­chen wir die Pla­kat­stän­der pa­rat. Ein Teil hat aus Düs­sel­dorf den Weg nach Köln ge­fun­den, ein an­de­rer stammt aus ei­ner Por­zer Ga­ra­ge. Letz­te­re hät­te un­ter Denk­mal­schutz ge­stellt wer­den müs­sen. Die Stän­der sind noch mit Pla­ka­ten be­haf­tet, die aus der Pers­hing-II-Zeit da­tie­ren, von 1984. Noch äl­te­re Schätz­chen wer­den fo­to­gra­fisch do­ku­men­tiert, be­vor sie ab­ge­zo­gen wer­den und im ir­di­schen Müll­sack lan­den.

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Klaus Stein liest Leonhard Frank

Leonhard Frank – »verbrannter Dichter«

Leonhard Frank (1882-1961) ist einer der „verbrannten Dichter“. Er ist im ärmsten Würzburger Milieu aufgewachsen und hatte es besonders schwer in seiner Heimatstadt. Durch sein Buch „Die Räuberbande“ von 1914 wurde er schlagartig berühmt. 1933 mußte er emigrieren, gelangte über Frankreich in die USA. Als er 1950 in die Bundesrepublik zurückgekehrt, war er literarisch kaum noch wahrzunehmen. In der DDR indes konnten seine gesammelten Werke erscheinen.

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