Problem Kalkberg

In seiner Sitzung vom 15. März 2016 hat der Rat der Stadt den Bau der Hubschrauberstation auf dem Kalkberg zunächst mal auf Eis gelegt, nachdem sich im vergangenen Frühjahr ein Teil des Gebäudes abgesenkt hatte. Einstimmig. Ein Weiterbau ist nicht zu erwarten. Alle Parteien beschwerten sich darüber, daß sie von der Verwaltung, namentlich durch Stadtdirektor Kahlen zum Zwecke ihrer Zustimmung zu dem Projekt falsch informiert worden seien. Aber offenbar wurde von der Verwaltung hier bis zum Ende gepokert. Noch am Vortage zeigten sich Kahlen und der Chef der Feuerwehr optimistisch. Sie wollten der Öffentlichkeit die Realisierbarkeit der Hubschrauberstation glauben machen, für die schon eine höhere zweistellige Millionensumme ausgegeben worden ist. Auch der Rückbau sowie die Sicherung der Halde werden noch einige Millionen verschlingen.

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Marxistische Krisentheorie

Liebe Freunde, Kollegen und Genossen,

Ihr seid hiermit herzlich zur nächsten Sitzung der MASCH am Mittwoch, den 20. April um 19:30 Uhr im Freidenkerzentrum, Bayenstraße 11 eingeladen.

Wir beschäftigen uns weiterhin mit der marxistischen Krisentheorie und lesen das Kapitel über

"Realisierungskrisen" aus: Paul M. Sweezy, Theorie der kapitalistischen Entwicklung, S.187-224.

Wir werden damit den Ökonomie-Zirkel abschließen.

Das Thema des nächsten Kurses steht noch nicht fest. Wir sind für Anregungen diesbezüglich offen.


Ich hoffe auf eine zahlreiche und rege Teilnahme!

Dirk Stehling, M.A. Soz.

 

Die Maifeier der DKP Köln

Veranstaltung der Kölner DKP anlässlich des internationalen Kampftages der Arbeiterklasse.

 

Wie seit Jahren werden wir das Angebot der "Sozialistischen Selbsthilfe Mülheim" (SSM) dankend annehmen, auf deren Gelände in Mülheim (Am Faulbach) Infrastruktur und Räumlichkeiten zu nutzen. Weiteres ist dem Flyer zu entnehmen.

 

 

 

Flyer zur Maifeier 2016

Kommunalpolitisches Seminar der DKP Köln am 2./3. April 2016

Diskussionsrunde,.Zweck war die Verständigung über die Kölner Wohnungspolitik, die Probleme des Stadthaushalts und des Verkehrs sowie über die Daseinsvorsorge im Fokus drohender Freihandelsabkommen wie TTIP, Ceta und Tisa.
In Jalhay/Belgien erwartete uns intensive Arbeit, etwas frische Luft bei kurzen Spaziergängen und gutes Essen.

Dem riesigen Wasserreservoir des Hohen Venn entspringen Schwarzbach, Olef, Rur, Helle, Getz, Weser, Poleur, Bayehon, Pouhon und zahlreiche weitere Bäche und Flüsse. Ein Kranz von 15 Talsperren und Stauseen fängt das Wasser auf. Das Flüsschen Gileppe wird seit 1878 gestaut. 1,7 Millionen Kubikmeter Stein und Beton halten 26,5 Millionen Kubikmeter Wasser. Vormals hatte die Talsperre das Brauchwasser für die Textilindustrie im Tal der Weser (franz. Vesdre) zu regulieren. Diese Aufgabe verlor sie mit dem Niedergang des Tuchgewerbes. Die wenigsten Betriebe überstanden die Krise nach dem ersten Weltkrieg. Mittlerweile werden in Ostbelgien keine Textilien mehr produziert.

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Wir lesen "Das Kapitel"

Liebe Freunde, Kollegen und Genossen,
Ihr seid hiermit herzlich zur nächsten Sitzung der MASCH am

Mittwoch, den 16. März um 19:30 Uhr im Freidenkerzentrum, Bayenstraße 11 eingeladen.

Da die letzte Sitzung entfallen ist, steigen wir nun in die Beschäftigung mit dem tendenziellen Fall der Profitrate ein. Die Beschäftigung damit führt zum Verständnis der Widersprüchlichkeit und Krisenhaftigkeit der kapitalistischen Produktion.

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Aktion der DKP Köln in der Elsaßstraße

Ein Blumenkranz zu Ehren der Widerständler5. März 2016. Jedes Jahr erinnert auf Initiative der Gruppe Innenstadt die Kölner DKP an die Ereignisse in der Elsaßstraße am 3. März 1933. Mittlerweile ist der Überfall 83 Jahre her. SA und Polizei waren schwerbewaffnet in die Straße und die Wohnhäuser eingedrungen.
Eine Gedenktafel hält fest:
»3. März 1933. Mehrere Wochen nach der Machtübernahme marschierten SA-Trupps erstmals durch die Elsaßstraße, die als Hochburg der Kommunisten galt. Die Bewohner bewarfen die Nationalsozialisten aus den Fenstern mit Blumentöpfen, Flaschen, Mülltonnen und anderen Gegenständen. Die damalige Schutzpolizei eröffnete daraufhin das Feuer und nahm 70 Personen fest.«

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Gedenkstunde anläßlich des 71. Jahrestags der Befreiung von Auschwitz.

27. Januar 2016. In der Kölner Antoniterkirche ist kein Platz mehr frei. Musiker und Schauspieler bieten eine packende szenische Darstellung.

Esther Bejarano mit SohnKölner Schulen in der NS-Zeit
Von Anfang an geht es um die Abwehr der Ideen von Demokratie, Pazifismus, Emanzipation und Liberalismus. Gleich 1933 werden alle Freie Schulen geschlossen, Lehrer diszipliniert und durch den NS-Lehrerbund gleichgeschaltet. Das „Gesetz für die Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ vom 7. April 1933 bietet die Handhabe:
㤠3 Beamte, die nichtarischer Abstammung sind, sind in den Ruhestand zu versetzen.
§ 4 Beamte, die nach ihrer bisherigen politischen Betätigung nicht die Gewähr dafür bieten, daß sie jederzeit rückhaltlos für den nationalen Staat eintreten, können aus dem Dienst entlassen werden.“ Jeden Montag kommen die Lehrer und Lehrerinnen in der Messehalle zusammen, um ihre Einführung in die Grundlagen der Ideologie des NS-Staates zu erhalten. Geländesport, Rassenkunde, Vererbungslehre und Heimatkunde sind die Inhalte mehrtägiger Zwangsveranstaltungen, sogenannter nationalpolitischer Lager. Wer nicht teilnimmt, wird gemeldet.
„Der völkische Staat hat seine gesamte Erziehungsarbeit in erster Linie nicht auf das Einpumpen bloßen Wissens einzustellen, sondern auf das Heranzüchten kerngesunder Körper. Erst in zweiter Linie kommt dann die Ausbildung der geistigen Fähigkeiten. Die gesamte Bildungs- und Erziehungsarbeit des völkischen Staates muss ihre Krönung darin finden, dass sie den Rassesinn und das Rassegefühl instinkt- und verstandesmäßig in Herz und Gehirn der ihr anvertrauten Jugend hinein brennt.“ „Eine gewalttätige, herrische unerschrockene, grausame Jugend will ich.“ (aus: Hitler, Mein Kampf)

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Was dem Willkommen folgt II

einer der ReferentenKöln 14. Januar 2016. Drei Monate nach unserer ersten Veranstaltung zu diesem Thema und vierzehn Tage nach den Ausschreitungen zu Silvester sind es noch einmal deutlich mehr Menschen, die sich für die Lage der Flüchtlinge in Köln interessieren. Der Saal ist voll. Auffällig viel Jugend unter den 80 TeilnehmerInnen.
Wolfgang Reinicke-Abel (DKP) freut sich darüber, begrüßt die Gäste und leitet die Versammlung. Eingeladen haben: Pro Asyl, AWO Verband Mittelrhein, Sozialistische Selbsthilfe Mülheim, DFG-VK, SDAJ, DKP, DIDF, Integrationsagenturen NRW, Schulplätze für alle, Kinderhilfe Mesopotamien, Die Linke Köln, TÜDAY.
Claus-Ulrich Prölß vom Kölner Flüchtlingsrat nennt zunächst die neuesten Zahlen (knapp über 10 000 Menschen) und erläutert die Forderungen, die an die Stadt Köln zu richten sind. Dringend sei die Bereitstellung von Wohnungen. Aber es fehle auch ein Beschwerdemanangement.
Rainer Kippe von der Sozialistischen Selbsthilfe Mülheim hat ganz praktische Vorschläge zur Unterbringung von Flüchtlingen. Er berichtet von seinen eigenen Erfahrungen als Kind von Flüchtlingen nach dem Kriege. Es gab seinerzeit Verteilungskämpfe. Aber der Wohnungsbau wurde beschleunigt. Das sei auch heute nötig und möglich. Er könne allein in Mülheim zahlreiche geeignete Gebäude und Flächen nachweisen. Seine Vorschläge indes würden von den städtischen Instanzen ignoriert.

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