Gedenken in der Elsaßstraße

Angesichts Kriegshetze, Sozial- und Demokratie-Abriss
Zum 86. Jahrestag der «Schlacht in der Elsaßstrasse»


Teilnehmer der Gedenkveranstaltung zum 86. Jahrestag der «Schlacht in der Elsaßstrasse» vor der Gedenktafel.

Foto: Klaus Stein

9. März 2019. Köln, Bonner Straße/Ecke Zugweg. Wir verteilen die Märzausgabe unserer Zeitung, «De rude Pooz». Zwei Flugblätter sind eingelegt: eins für unsere Frauentagsveranstaltung am 16. März. Das andere verweist auf die kleine Kundgebung, die wir gleich an der Gedenktafel in der Elsaßstraße veranstalten: Zur Erinnerung an den 3. März 1933, als Nazischläger in SA-Uniform in die Straße eindrangen. Ihnen fliegen Mülleimer und Blumentöpfe entgegen. Arbeitersportler stellen sich ihnen in den Weg. Die SA muss sich zurückziehen. Aber sie kommen mit regulärer Polizei und gepanzerten Fahrzeugen zurück. Schießen Löcher in die Hauswände. 70 Personen kommen in Haft. Davon und von dem, was vorher und nachher geschah, handelt Walters Rede. Wir stecken einen Strauß Nelken hinter die Tafel.


Rede zum 86. Jahrestag der «Schlacht in der Elsaßstrasse»


 

Gedenkveranstaltung zum 86. Jahrestag der «Schlacht in der Elsaßstrasse». (weitere Fotos)


Elsaßstraße 3. März 1933

Kundgebung zur Erinnerung an die Stürmung der Elsaßstraße

Walter Stehlings Gemälde stellt die Bewohner dar, die am 03.03.1933 in der Elsaßstr. die einrückenden Nazis mit Blumen- und Pisspötten attakieren.

 

Die Kreisorganisation Köln der DKP erinnert mit einer kleinen Kundgebung an die Stürmung der Elsaßstraße. Dieses Ereignis stand am Beginn, 12 Jahre später waren 65 Millionen Tote zu beklagen.
Gegenwärtig werden wir wieder auf Krieg eingestimmt. Russland ist wieder der Feind. Naziterror wird behördlich verharmlost, sogar regelrecht gefördert und betreut. Die Bundeswehr rüstet auf.



Samstag, 09. März 2019, 14:00 Uhr

Treffpunkt: Ecke Bonner Str. / Elsaßstr.

 


Aufruf zur Kundgebung in der Elsaßstr.


 

Internationaler Frauentag: Film und Kaffee mit Rosa Luxemburg

Gemeinsamer Nachmittag mit der roten Rosa

Porträtzeichnung von Rosa Luxemburg.

 

Film von
Margarete von Trotta


«Rosa Luxemburg»

Anlässlich des internationalen Frauentages veranstalten wir am 16.03. 2019 im Freidenker Zentrum einen Nachmittag.
Wir sehen den Film von Margarete von Trotta und halten ihn an, wenn wir eine historische Einordnung brauchen.
Wir sprechen über Rosas Engagement während der deutschen Novemberrevolution vor 100 Jahren sowie über ihre Beziehungen zu Leo und Kostja und über ihre Liebe zu Tieren, die keine Tierliebe war.



Samstag, 16. Januar 2019, 14:00 Uhr

Freidenkerzentrum, Bayenstraße 11
50678 Köln

 


Einladung zu Film und Kaffee mit der roten Rosa


 

Gegen das EU-Europa der Banken, Konzerne und Kriegstreiber

Für ein soziales und friedliches Europa der Völker!
Beschluss der DKP Köln zur EU-Wahl am 26. Mai 2019

Transparent mit Losung: «Schuldenschnitt statt Schuldenbremse!» Außerordentliche Bezirksdelegiertenkonferenz Rheinland-Westfalen, 27. Oktober 2013.

Foto: Klaus Stein

Das Foto mit einem Transparent, das am 27. Oktober 2013 die außerordentliche Bezirksdelegiertenkonferenz von Rheinland-Westfalen schmückte und Bezug nahm auf den Titel eines kommunalpolitischen Antrags der Kölner Kreisorganisation liefert gleichsam den Punkt um den sich alles dreht. Auch in der EU wird viel gedreht. Der Vertrag über die Europäische Union ist veränderlich. Der ursprünglichen Version von Maastricht 1992 folgten mehrere Änderungen, die Verträge von Amsterdam 1997, von Nizza 2001, von Lissabon 2007. Der gültige stammt von 2016. Alle Fassungen versprechen uns die Achtung der Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit und die Wahrung der Menschenrechte. Ziel der EU sei es, den Frieden, die genannten Werte und das Wohlergehen ihrer Völker zu fördern. Es ist aber offenkundig, dass die EU diese Aufgaben nicht erfüllt.

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Für ein soziales und friedliches Europa der Völker!


 


Gedenkstunde in der Antoniterkirche Jahrestag der Befreiung von Auschwitz

Weltwirtschaftskrise - schließlich noch vom Krieg aber profitierten Banken und Konzerne

Nach der Gedenkstunde findet ein Mahngang zum Deserteursdenkmal statt. Ein Transparent mit «Erinnern Eine Brücke in die Zukunft» und «Wir gedenken der Opfer des Nationalsozialismus».

Foto: Klaus Stein

Köln, Stadtwaldgürtel 35. Eine Metallplatte ist in den Gehweg eingelassen. Aus dem Text: «Hier....wurden die Weichen für Hitlers Ernennung zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 gestellt und die Voraussetzungen für die menschenverachtende Diktatur der Nationalsozialisten geschaffen. Kurt von Schröder unterstützte bereits vor 1933 die Ziele des Nationalsozialismus und organisierte nach 1933 finanzielle Leistungen der deutschen Wirtschaft an die SS.»

Köln, Schildergasse 57, Antoniterkirche.
Vor 50 Jahren fand Dorothee Sölle hier Asyl für ihr «Politisches Nachtgebet». Seit 1996 wird der Opfer des Nationalsozialismus anlässlich des Jahrestages der Befreiung der Konzentrationslager von Auschwitz gedacht. Das geschah am 27. Januar 1945 durch die Sowjetische Armee. Träger der jährlichen Gedenkveranstaltung ist ein breites Bündnis, das Kirchen, Parteien und den DGB einschließt.


Weiterlesen Jahrestag der Befreiung von Auschwitz


 


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Die Eigentumsfrage im Revier

Raus aus der Braunkohle!

Beschluß des Kölner Kreisvorstandes der DKP

Domonstrationsbanner gegen die Kohleverstromung vom 1. Dezember 2018 in Köln. Demonstranten verständigen sich darüber, ihr seitenverkehrtes Banner «Kohle Stoppen! Klimaschutz jetzt!» richtig zu drehen.

Die Braunkohle schafft ein Klima-Desaster. Allein das Neurather Kraftwerk BoA 2/3 der RWE Power AG bläst jährlich mehr als 32 Millionen Tonnen Kohlendioxyd in die Atmosphäre. Zusammen mit den drei weiteren Großkraftwerken Weisweiler, Frimmersdorf und Niederaußem verdunkelt der Energiekonzern RWE den Kölner Himmel. Seine Wolkenfabriken tragen 100 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr ins Land. Das ist ein Drittel des Gesamtausstoßes von NRW. Es fallen 1 Kilo CO2 pro Kilo Wattstunde an. Die Braunkohleverstromung belastet die Region zudem mit Feinstaub, senkt das Grundwasser, verwüstet die Gegend, frisst den Hambacher Forst sowie ganze Dörfer samt landwirtschaftlichen Flächen.


Weiter zum Beschluss des KV Köln: Raus aus der Braunkohle!.


 

Pressemitteilung der Initiative «Recht auf Stadt» Köln

Mietersorgen in kirchlichen Mietwohnungen
Kardinal Woelki kümmert sich um Mieterprobleme

«Kardinal Woelkis Portrait mit nebenstehendem Zitat, sinngemäß: «Wie soll denn ein Gemeinwesen funktionieren, wenn sich Durchschnittsverdiener ‹Wohnen› nicht mehr leisten können?».

24. Dezember 2018, Heiligabend, 12.00 Uhr: Kalle Gerigk und Freunde der Gruppe «Recht auf Stadt» werfen einen Brief in den Briefkasten in der Kardinal-Frings-Str. 10, dem Amtssitz von Kardinal Woelki. Sie bitten darin um ein Gespräch.

Es geht um drängende soziale Probleme, die im Zusammenhang mit der Verwaltung von Wohnungen stehen.

Die Wohnungen gehören der DEWOG und der Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH (ASW), für die das Erzbistum Verantwortung trägt.


Weiter zur Pressemitteilung.



Briefeinwurf in der Kardinal-Frings-Straße 10 und Zitat von Kardinal Woelki. (weitere Fotos)


Heiligabend 2018: Kalle Gerigk und Freunde von «Recht auf Stadt» werfen einen Brief bei Kardinal Woelki ein

persönliche Zustellung
Rainer Maria Kardinal Woelki
Kardinal-Frings-Straße 10
50667 Köln

Die Freunde von «Recht auf Stadt» werfen Heiligabend einen Brief bei Kardinal Woelki ein.

Euer Eminenz!

Im vergangenen Oktober haben wir – Recht auf Stadt Köln - uns bemüht, durch eine Kundgebung in der Kölner Mevissenstraße Ihre Aufmerksamkeit auf soziale Probleme zu lenken, die im Zusammenhang mit der Verwaltung von Wohnungen stehen. Es sind Wohnungen der DEWOG und der Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mbH (ASW), für die Ihr Erzbistum die Verantwortung trägt.

Wir bitten um ein Gespräch. Es handelt sich vor allem um zwei Anliegen:


Weiterlesen im Brief von «Recht auf Stadt» an Kardinal Woelki


Foto: «Recht auf Stadt»


Briefeinwurf in der Kardinal-Frings-Straße 10 (weitere Fotos)


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